Regeln für Leserbriefe

Rund 700 Leserbriefe erreichen die MT-Redaktion jährlich und machen das Mindener Tageblatt zum bedeutenden Meinungs-Forum für die Region. Die Redaktion bemüht sich, Zuschriften möglichst schnell zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Aufgrund der hohen Zahl an Zuschriften sind Verzögerungen mitunter allerdings unvermeidbar.

Per E-Mail eingereichte Leserbriefe werden zeitnah auf MT.de veröffentlicht. Bis zu einem Erscheinen in der Printausgabe können bis zu zwei Wochen vergehen. Wir bitten Sie, Ihre Beiträge möglichst nicht mehr per Post oder Fax einzuschicken. Wegen des besonders großen Bearbeitungsaufwands kann es in diesem Fälle deutlich länger bis zur Veröffentlichung dauern.

Alle Briefe von MT-Lesern erscheinen sowohl digital als auch gedruckt, sofern folgende Kriterien zutreffen:
  • Die Briefe müssen von der Meinungsfreiheit gedeckt sein. So werden Briefe mit volksverhetzenden, rassistischen und anderen rechtswidrigen Inhalten wie Beleidigungen und übler Nachrede abgelehnt.
  • Nicht oder kaum nachprüfbare Tatsachenbehauptungen müssen ebenfalls gestrichen werden.
  • Die Länge der Briefe sollte nicht mehr als 2.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) betragen. Für die gedruckte Veröffentlichung behält sich die Redaktion vor, Leserbriefe ohne Rücksprache mit dem Verfasser zu kürzen, fehlende Stellen werden mit Auslassungszeichen kenntlich gemacht.
  • Für die interne Dokumentation und um den Verfasser zweifelsfrei identifizieren zu können, benötigt die Redaktion die vollständige Postadresse des Verfassers, für Rücksprachen gern auch mit Telefonnummer. Diese wird selbstverständlich nicht veröffentlicht, wohl aber der Wohnort.
  • Anonyme Zuschriften werden grundsätzlich nicht veröffentlicht; auch der Verfasservermerk "Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt" wird prinzipiell nicht verwandt.
  • Mandats- und Funktionsträger von Parteien haben im redaktionellen Teil ausreichend Gelegenheit, wahrgenommen zu werden; der Leserbrief-Teil soll Bürgern vorbehalten sein, die sich öffentlich in der Regel nicht anderweitig äußern können.

Der Leserbrief sollte als erstes einen Bezug nennen; am besten Überschrift und Veröffentlichungsdatum des MT-Artikels, auf den er sich bezieht. Überschriften werden von der Redaktion erstellt. Erkennbare Rundbriefe ohne konkreten Bezug zum Mindener Tageblatt oder dessen Verbreitungsgebiet werden nicht veröffentlicht. Gleiches gilt für "Offene Briefe" und solche, die persönliche Auseinandersetzungen mit Nachbarn, Institutionen oder Behörden zum Inhalt haben. Bei entsprechender öffentlicher Relevanz wird das Thema Gegenstand redaktioneller Berichterstattung. Das festzustellen behält sich die Redaktion vor.

Um möglichst vielen Personen die Möglichkeit einer Meinungsäußerung per Leserbrief geben zu können, gilt als Faustregel: zwei Leserbriefe pro Autor und Monat in der gedruckten Ausgabe. Auf MT.de gelten keine Begrenzungen.

Die presse-, zivil- und strafrechtliche Verantwortung für die Veröffentlichung von Leserbriefen – und damit deren Inhalt – liegt bei der Chefredaktion, die dafür im Streitfall auch persönlich haftet.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte jederzeit via Email an lokales@mt.de Wir helfen schnellstmöglich.