Zu wenig bekannt Ein Leser wünscht sich mehr Informationen zum Thema Booster-Impfungen. „Und so sehen wir betroffen, der Vorhang zu und alle Fragen offen.“ Dieses Zitat fällt mir ein, wenn ich die Impf-Berichterstattung des MT beobachte. Überall im Fernsehen und in den Printmedien wird ausführlich über die Möglichkeiten und Notwendigkeit der Booster-Impfungen berichtet. In Minden aber muss der Krisenstab des Kreises über weitere Impfangebote noch nachdenken. Schließlich gibt es bereits pro Woche ein vierstündiges Angebot an der Kampa-Halle. Über die Schlange dort hat das MT dann ja berichtet. Es muss doch möglich sein, dass durch intensive Recherche der Heimatzeitung herauszufinden ist, was denn Politik und Verwaltung in dieser Richtung zu tun gedenken. Und wann. Rolf Detert, Minden Darauf antwortet MT-Chefredakteur Benjamin Piel: Die Aufgabe von Journalisten ist es, Vorgänge zu schildern, zu hinterfragen, wenn nötig zu kommentieren. Das haben wir getan, zum Beispiel anlässlich der Impfaktion in der Kampa-Halle und am 23. November unter der Überschrift „Impftermin verzweifelt gesucht“. Booster-Impfungen zu organisieren, das ist Aufgabe von Behörden und staatlichen Stellen. Dorthin sollten Sie Ihre berechtigten Fragen richten. Sonst entsteht am Ende der falsche Eindruck, der Übermittler der schlechten Nachricht sei auch ihr Verursacher.

Zu wenig bekannt

Ein Leser wünscht sich mehr Informationen zum Thema Booster-Impfungen.

„Und so sehen wir betroffen, der Vorhang zu und alle Fragen offen.“ Dieses Zitat fällt mir ein, wenn ich die Impf-Berichterstattung des MT beobachte.

Überall im Fernsehen und in den Printmedien wird ausführlich über die Möglichkeiten und Notwendigkeit der Booster-Impfungen berichtet. In Minden aber muss der Krisenstab des Kreises über weitere Impfangebote noch nachdenken. Schließlich gibt es bereits pro Woche ein vierstündiges Angebot an der Kampa-Halle. Über die Schlange dort hat das MT dann ja berichtet.

Es muss doch möglich sein, dass durch intensive Recherche der Heimatzeitung herauszufinden ist, was denn Politik und Verwaltung in dieser Richtung zu tun gedenken. Und wann.

Rolf Detert, Minden

Darauf antwortet MT-Chefredakteur Benjamin Piel:

Die Aufgabe von Journalisten ist es, Vorgänge zu schildern, zu hinterfragen, wenn nötig zu kommentieren. Das haben wir getan, zum Beispiel anlässlich der Impfaktion in der Kampa-Halle und am 23. November unter der Überschrift „Impftermin verzweifelt gesucht“. Booster-Impfungen zu organisieren, das ist Aufgabe von Behörden und staatlichen Stellen. Dorthin sollten Sie Ihre berechtigten Fragen richten. Sonst entsteht am Ende der falsche Eindruck, der Übermittler der schlechten Nachricht sei auch ihr Verursacher.

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