Zu laut, zu schnell Fußgänger müssen zukünftig die andere Seite der Findelstraße in Porta Westfalica nutzen, um in Richtung Findelkreuzung zu gelangen. Dort entsteht ein Grünstreifen. Im Beitrag vom 31. März, "Grünstreifen statt Gehweg", berichten das MT über das sogenannte "Herzstück" des Umbaus der B482, die 700 Meter lange, zusätzliche Fahrspur. Die Frage, auf die sich Ihr Beitrag bezieht, wieso ein Gehweg verschwindet, wurde ja von Herrn Johanning ausführlich erläutert, verkehrswissenschaftlich versteht sich. Aber was ist eigentlich mit den Menschen, den steuerzahlenden Bürgern Portas, die, man möge es glauben, auch in diesem Teil Hausberges wohnen? Ich, als Bewohner des Gänsekamp fühle mich durch den Ausbau der Bundesstraße massiv eingeengt, rückt mir die 482 doch bis auf drei Meter an mein Grundstück heran. Verkehrsflussoptimierung!? Nein, Einladung zum Beschleunigungsrennen nenne ich es. Schallpegel jenseits von 80 Dezibel - Tagesordnung! Bis heute bleibt mir Straßen NRW eine Antwort auf die Frage nach einem Sicherheitskonzept schuldig. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich eine Lärmschutzwand, davor Leitplanken. Zwischen spielenden Kindern auf meinem Rasen und dem " Herzstück" nur eben der Meter und ein tiefer Graben. Bleibt abzuwarten bis der erste 40-Tonner bei mir im Garten liegt. Hoffentlich ist mein Kind dann gerade in der Schule. Als steuerzahlender Portaner fühle ich mich als Bürger zweiter Klasse. Jan Jungmann, Porta Westfalica

Zu laut, zu schnell

Fußgänger müssen zukünftig die andere Seite der Findelstraße in Porta Westfalica nutzen, um in Richtung Findelkreuzung zu gelangen. Dort entsteht ein Grünstreifen.

Im Beitrag vom 31. März, "Grünstreifen statt Gehweg", berichten das MT über das sogenannte "Herzstück" des Umbaus der B482, die 700 Meter lange, zusätzliche Fahrspur. Die Frage, auf die sich Ihr Beitrag bezieht, wieso ein Gehweg verschwindet, wurde ja von Herrn Johanning ausführlich erläutert, verkehrswissenschaftlich versteht sich.

Aber was ist eigentlich mit den Menschen, den steuerzahlenden Bürgern Portas, die, man möge es glauben, auch in diesem Teil Hausberges wohnen? Ich, als Bewohner des Gänsekamp fühle mich durch den Ausbau der Bundesstraße massiv eingeengt, rückt mir die 482 doch bis auf drei Meter an mein Grundstück heran.

Verkehrsflussoptimierung!? Nein, Einladung zum Beschleunigungsrennen nenne ich es. Schallpegel jenseits von 80 Dezibel - Tagesordnung! Bis heute bleibt mir Straßen NRW eine Antwort auf die Frage nach einem Sicherheitskonzept schuldig. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich eine Lärmschutzwand, davor Leitplanken. Zwischen spielenden Kindern auf meinem Rasen und dem " Herzstück" nur eben der Meter und ein tiefer Graben. Bleibt abzuwarten bis der erste 40-Tonner bei mir im Garten liegt. Hoffentlich ist mein Kind dann gerade in der Schule.

Als steuerzahlender Portaner fühle ich mich als Bürger zweiter Klasse.

Jan Jungmann, Porta Westfalica

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Leserbriefe