Zu geringe Aufmerksamkeit In Hille-Nordhemmern sorgte der Rückschnitt von Bäumen für Straßenbauarbeiten für Ärger. Die Baumarbeiten seien nicht fachgerecht vorgenommen worden. Auch als Nicht-Fachfrau sehe ich, dass die Bäume im Westerholz (Nordhemmern) kaum Chancen auf weiteren Bestand haben. Von einer Allee kann man auch hier kaum noch sprechen angesichts der Lücken, aber trotzdem sollten auch diese Bestände geschützt werden. Neupflanzungen, die nicht betreut werden bzw. schon bei der Pflanzung unsachgemäß gepflanzt wurden, haben angesichts der geringen Aufmerksamkeit, die ihnen im Laufe der Jahre gegeben werden, keine Chancen. Siehe die erste Alleenpflanzung entlang der Windmühlenstraße in Nordhemmern und der Jahrtausendallee in der Feldflur in Holzhausen, wo von zehn Bäumen nur noch einer prächtig und einer verkrüppelt in der Landschaft stehen. Die Birnenallee zum Aulmoor in Holzhausen war im Frühjahr Opfer einer unqualifizierten Schnittaktion, bei der unsere Nachpflanzungen schwer verunstaltet wurden, die Spitzen radikal eingekürzt wurden und so als Birnbäume nicht mehr erkennbar sind. Der restliche Altbestand wurde so hoch aufgeastet, das Pflücken nicht mehr möglich ist. Die Erklärungen der Bauhofleitung und des Bürgermeisters im aktuellen Fall sind mehr als dürftig und lassen Fachkenntnis bzw. Respekt vermissen. Anderen Orts werden Altbestände wie Augäpfel gehegt und gepflegt. Ich warne vor der Anlage einer neuen Obstbaumallee, denn auch sie wird den Gefahren der Großgeräte der Landwirtschaft und mangelnder Betreuung ausgeliefert sein. Lediglich private Initiativen sind in der Lage etwas zu bewegen. Heide Horstmann, Hille

Zu geringe Aufmerksamkeit

In Hille-Nordhemmern sorgte der Rückschnitt von Bäumen für Straßenbauarbeiten für Ärger. Die Baumarbeiten seien nicht fachgerecht vorgenommen worden.

Auch als Nicht-Fachfrau sehe ich, dass die Bäume im Westerholz (Nordhemmern) kaum Chancen auf weiteren Bestand haben. Von einer Allee kann man auch hier kaum noch sprechen angesichts der Lücken, aber trotzdem sollten auch diese Bestände geschützt werden. Neupflanzungen, die nicht betreut werden bzw. schon bei der Pflanzung unsachgemäß gepflanzt wurden, haben angesichts der geringen Aufmerksamkeit, die ihnen im Laufe der Jahre gegeben werden, keine Chancen. Siehe die erste Alleenpflanzung entlang der Windmühlenstraße in Nordhemmern und der Jahrtausendallee in der Feldflur in Holzhausen, wo von zehn Bäumen nur noch einer prächtig und einer verkrüppelt in der Landschaft stehen. Die Birnenallee zum Aulmoor in Holzhausen war im Frühjahr Opfer einer unqualifizierten Schnittaktion, bei der unsere Nachpflanzungen schwer verunstaltet wurden, die Spitzen radikal eingekürzt wurden und so als Birnbäume nicht mehr erkennbar sind. Der restliche Altbestand wurde so hoch aufgeastet, das Pflücken nicht mehr möglich ist. Die Erklärungen der Bauhofleitung und des Bürgermeisters im aktuellen Fall sind mehr als dürftig und lassen Fachkenntnis bzw. Respekt vermissen. Anderen Orts werden Altbestände wie Augäpfel gehegt und gepflegt. Ich warne vor der Anlage einer neuen Obstbaumallee, denn auch sie wird den Gefahren der Großgeräte der Landwirtschaft und mangelnder Betreuung ausgeliefert sein. Lediglich private Initiativen sind in der Lage etwas zu bewegen.

Heide Horstmann, Hille

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