Wirkungsgrade Eine Leserin macht sich aufgrund des Impfstarts Gedanken zur Corona-Pandemie. Positive Effekte aufgrund des nun mehrigen Lockdowns sind in den Kliniken nicht erkennbar. Ein Wirkungsgrad des Lockdowns ist nur mit 25 Prozent erkennbar. In OWL starben bisher total 587 Personen (Corona), davon alleine 49 Prozent im Dezember 2020 und somit 51 Prozent ab Februar/März bis zum 30 November. (In Minden war der erste Corona-Tote (2. April) mein unmittelbarer Nachbar, dessen Gestöhne und Luftziehen (Ersticken) ich etliche Tage und Nächte „mitertragen" habe, denn er kam „notfallmäßig" erst circa 48 Stunden vor seinem Ableben ins Klinikum. Für die Zukunft könnte sich nun durch die weltweit zugelassenen Impfstoffe eine Eindämmung von Covid-19 abzeichnen und die Imponderabilien – auf für Mikro- und Makroökonomie – wägbarer werden. Im MT von 29. Dezember, Seite 2, ist zu lesen, dass nun die Erstimpfung im Altkreis Lübbecke (Inzidenz Rahden: 331,13) bei hochbetagten Menschen durchgeführt würde. Gleichzeitig wurde in besagtem Artikel darauf hingewiesen, dass trotz der Erstimpfung bei dieser vulnerablen Gruppe in Kürze verhältnismäßig viele Menschen aufgrund des „Laufs der Dinge" ableben werden. Ich bin Mitglied im SOVD (Sozialverband von Deutschland) und konnte aufgrund einer Geburtstags-Gratulationsliste für 90- bis 104-jährige SOVD-Mitglieder für ganz NRW folgendes erkennen: Im Kreisverband Lübbecke haben im Januar 2021 26 vulnerable Mitglieder Geburtstag (90 bis 104 Jahre). Demgegenüber feiern in großen Kreisverbänden vorgenannte Geburtstage: Bielefeld: sechs Personen; Dortmund-Lünen: neun Personen; Hamm-Unna: acht Personen; Köln-Leverkusen: eine Person; Minden vier Personen. Auch ich interpretiere aus diesen Fakten, dass in nächster Zukunft im Altkreis Lübbecke vermehrt die Totenglocken läuten werden, weil aus zum Beispiel der sogenannten „Sterbetafel der Versicherungen" das „durchschnittliche Sterbealter" überschritten war. Elke Siebert, Minden

Wirkungsgrade

Eine Leserin macht sich aufgrund des Impfstarts Gedanken zur Corona-Pandemie.

Positive Effekte aufgrund des nun mehrigen Lockdowns sind in den Kliniken nicht erkennbar. Ein Wirkungsgrad des Lockdowns ist nur mit 25 Prozent erkennbar. In OWL starben bisher total 587 Personen (Corona), davon alleine 49 Prozent im Dezember 2020 und somit 51 Prozent ab Februar/März bis zum 30 November. (In Minden war der erste Corona-Tote (2. April) mein unmittelbarer Nachbar, dessen Gestöhne und Luftziehen (Ersticken) ich etliche Tage und Nächte „mitertragen" habe, denn er kam „notfallmäßig" erst circa 48 Stunden vor seinem Ableben ins Klinikum.

Für die Zukunft könnte sich nun durch die weltweit zugelassenen Impfstoffe eine Eindämmung von Covid-19 abzeichnen und die Imponderabilien – auf für Mikro- und Makroökonomie – wägbarer werden.

Im MT von 29. Dezember, Seite 2, ist zu lesen, dass nun die Erstimpfung im Altkreis Lübbecke (Inzidenz Rahden: 331,13) bei hochbetagten Menschen durchgeführt würde. Gleichzeitig wurde in besagtem Artikel darauf hingewiesen, dass trotz der Erstimpfung bei dieser vulnerablen Gruppe in Kürze verhältnismäßig viele Menschen aufgrund des „Laufs der Dinge" ableben werden.

Ich bin Mitglied im SOVD (Sozialverband von Deutschland) und konnte aufgrund einer Geburtstags-Gratulationsliste für 90- bis 104-jährige SOVD-Mitglieder für ganz NRW folgendes erkennen: Im Kreisverband Lübbecke haben im Januar 2021 26 vulnerable Mitglieder Geburtstag (90 bis 104 Jahre). Demgegenüber feiern in großen Kreisverbänden vorgenannte Geburtstage: Bielefeld: sechs Personen; Dortmund-Lünen: neun Personen; Hamm-Unna: acht Personen; Köln-Leverkusen: eine Person; Minden vier Personen.

Auch ich interpretiere aus diesen Fakten, dass in nächster Zukunft im Altkreis Lübbecke vermehrt die Totenglocken läuten werden, weil aus zum Beispiel der sogenannten „Sterbetafel der Versicherungen" das „durchschnittliche Sterbealter" überschritten war.

Elke Siebert, Minden

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