Welcher Islam ist gemeint? Betr.: Regierungserklärung „Der Islam ist Teil von Deutschland“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung. Was sie unter dem Begriff „Islam“ versteht oder was wir darunter verstehen sollen, sagte sie nicht. Also heißt dies, dass damit uneingeschränkt jede Art von Islam zu verstehen ist. Gut, wenn Frau Merkel das meint. Welche Auswirkungen hat diese Auffassung der Bundeskanzlerin denn? Ein Leserbrief bietet nicht genügend Raum, um sich mit allen Auswirkungen zu beschäftigen. Hier seien deswegen nur drei erwähnt, über die es sich aber nachzudenken lohnt. Wenn der Islam Teil von Deutschland ist, dann sind auch Scharia, Kinderehe und Vielehe Teil von Deutschland. Die Scharia ist das religiöse Gesetz des Islam und gilt mithin für alle, deren Glaubensgrundlage der Koran ist. Da gibt es keinerlei Ausnahme. Nur vom Toleranzwahn Befallene glauben, dass es einen Islam geben würde, der sich am Grundgesetz und den anderen Gesetzen der Bundesrepublik orientiere. Diese glauben aber auch, die Erde wäre eine Scheibe. Für die Kinderehe schreibt der Koran kein Mindestalter vor. Der Prophet selbst schloss den Eheschließungsvertrag mit seiner dritten Frau Aischa, als diese sechs Jahre alt war. Er vollzog mit ihr die Ehe (politisch korrekt ausgedrückt?) im Alter von neun Jahren. Am 31. Juli 2016 waren bereits 361 ausländische Kinder unter 14 Jahren (!) beim Ausländerzentralregister als verheiratet gespeichert (vgl. Wikipedia.org/Kinderheirat). Der Koran gestattet jedem Mann vier Frauen (vgl Sure 4, Vers 3). In der BRD ist dies gesetzlich verboten. Hier ist noch nicht einmal eine Zweitfrau erlaubt. Aber ganz offensichtlich interessiert diese Gesetzeslage und das eindeutige Verbot einer Mehrehe manche deutsche Behörde nicht, wie die beiden (bislang bekannt gewordenen!) Fälle in Schleswig-Holstein zeigen: Dort durften zwei angebliche syrische Flüchtlinge ihre Zweitfrauen nachkommen lassen. Beim Familiennachzug schreibt das Aufenthaltsgesetz explizit vor, dass kein weiterer Ehegatte nachziehen darf, wenn ein Ausländer mit mehreren Partnern verheiratet ist. Aber was interessiert das schon eine deutsche Behörde. Da will man doch lieber die in Deutschland strafbare Bigamie (§ 172 StGB) und natürlich auch die Polygamie fördern. Das sind also Teile von Deutschland, wie es Frau Merkel offensichtlich meint. Karl-Heinz Schmitz, Minden

Welcher Islam ist gemeint?

Betr.: Regierungserklärung

„Der Islam ist Teil von Deutschland“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung. Was sie unter dem Begriff „Islam“ versteht oder was wir darunter verstehen sollen, sagte sie nicht. Also heißt dies, dass damit uneingeschränkt jede Art von Islam zu verstehen ist. Gut, wenn Frau Merkel das meint. Welche Auswirkungen hat diese Auffassung der Bundeskanzlerin denn? Ein Leserbrief bietet nicht genügend Raum, um sich mit allen Auswirkungen zu beschäftigen. Hier seien deswegen nur drei erwähnt, über die es sich aber nachzudenken lohnt.

Wenn der Islam Teil von Deutschland ist, dann sind auch Scharia, Kinderehe und Vielehe Teil von Deutschland. Die Scharia ist das religiöse Gesetz des Islam und gilt mithin für alle, deren Glaubensgrundlage der Koran ist. Da gibt es keinerlei Ausnahme. Nur vom Toleranzwahn Befallene glauben, dass es einen Islam geben würde, der sich am Grundgesetz und den anderen Gesetzen der Bundesrepublik orientiere. Diese glauben aber auch, die Erde wäre eine Scheibe.

Für die Kinderehe schreibt der Koran kein Mindestalter vor. Der Prophet selbst schloss den Eheschließungsvertrag mit seiner dritten Frau Aischa, als diese sechs Jahre alt war. Er vollzog mit ihr die Ehe (politisch korrekt ausgedrückt?) im Alter von neun Jahren. Am 31. Juli 2016 waren bereits 361 ausländische Kinder unter 14 Jahren (!) beim Ausländerzentralregister als verheiratet gespeichert (vgl. Wikipedia.org/Kinderheirat).

Der Koran gestattet jedem Mann vier Frauen (vgl Sure 4, Vers 3). In der BRD ist dies gesetzlich verboten. Hier ist noch nicht einmal eine Zweitfrau erlaubt. Aber ganz offensichtlich interessiert diese Gesetzeslage und das eindeutige Verbot einer Mehrehe manche deutsche Behörde nicht, wie die beiden (bislang bekannt gewordenen!) Fälle in Schleswig-Holstein zeigen: Dort durften zwei angebliche syrische Flüchtlinge ihre Zweitfrauen nachkommen lassen. Beim Familiennachzug schreibt das Aufenthaltsgesetz explizit vor, dass kein weiterer Ehegatte nachziehen darf, wenn ein Ausländer mit mehreren Partnern verheiratet ist. Aber was interessiert das schon eine deutsche Behörde. Da will man doch lieber die in Deutschland strafbare Bigamie (§ 172 StGB) und natürlich auch die Polygamie fördern.

Das sind also Teile von Deutschland, wie es Frau Merkel offensichtlich meint.

Karl-Heinz Schmitz, Minden

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