Vorbildfunktion nicht vergessen In Häverstädt ist der Verkehr rund um die Schuleseit langem ein Problem. Der Umbau des dortigen Festplatz soll nun die Lösung sein. Eine Leserin schrieb, dass es bereits Parkmöglichkeiten gebe, die jedoch nicht genutzt werden würden. Vielen Dank für den Leserbrief vom 24. Dezember, in dem es um die Parkbedingungen an der Grundschule in Häverstädt ging. Ich bin ein Elternteil von den vielen Eltern, dem er aus dem Herzen gesprochen hat. Ich kann nur bestätigen, dass seitens der Schule regelmäßig Aufforderungen kommen, auf dem beschriebenen Parkplatz zu parken. Leider muss man täglich beobachten, wie nicht nur morgens noch an den Bussen vorbeigefahren wird, um direkt vor ihnen die Kinder aussteigen zu lassen, wodurch die Busfahrer am Weiterfahren gehindert werden. Mittags werden die Sprösslinge natürlich wieder genau dort abgeholt. Interessant ist es doch, wenn man die Begründungen der dort wartenden Personen erfahren darf, wie zum Beispiel ein sauberes Auto oder einfach nur Desinteresse. Ich finde daran eigentlich am schlimmsten, wie hier den Kindern vorgelebt wird, dass man sich hier nicht an Regeln, in diesem Fall Verkehrsregeln, halten muss. Welche Werte werden ihnen denn da vermittelt? Dass ein sauberes Auto wichtiger ist, als sich an die einfachsten Regeln zu halten? Oder, dass es ja sowieso keine Konsequenzen nach sich zieht? Ich denke, ein paar Schritte mehr haben noch keinem Kind geschadet. Da wird immer wieder davon geredet, dass es weniger Werte in unserer Gesellschaft gibt. Diese müssen natürlich auch vorgelebt werden. Das ist leider nur eines von sehr vielen Beispielen, bei denen man den Werteverlust unserer Gesellschaft erkennt. Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass ich nicht die Einzige bin, die das mit Bedauern beobachtet. Traurig, sehr traurig. Delia Jakobs, Minden
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Vorbildfunktion nicht vergessen

In Häverstädt ist der Verkehr rund um die Schuleseit langem ein Problem. Der Umbau des dortigen Festplatz soll nun die Lösung sein. Eine Leserin schrieb, dass es bereits Parkmöglichkeiten gebe, die jedoch nicht genutzt werden würden.

Vielen Dank für den Leserbrief vom 24. Dezember, in dem es um die Parkbedingungen an der Grundschule in Häverstädt ging. Ich bin ein Elternteil von den vielen Eltern, dem er aus dem Herzen gesprochen hat.

Ich kann nur bestätigen, dass seitens der Schule regelmäßig Aufforderungen kommen, auf dem beschriebenen Parkplatz zu parken. Leider muss man täglich beobachten, wie nicht nur morgens noch an den Bussen vorbeigefahren wird, um direkt vor ihnen die Kinder aussteigen zu lassen, wodurch die Busfahrer am Weiterfahren gehindert werden. Mittags werden die Sprösslinge natürlich wieder genau dort abgeholt. Interessant ist es doch, wenn man die Begründungen der dort wartenden Personen erfahren darf, wie zum Beispiel ein sauberes Auto oder einfach nur Desinteresse.

Ich finde daran eigentlich am schlimmsten, wie hier den Kindern vorgelebt wird, dass man sich hier nicht an Regeln, in diesem Fall Verkehrsregeln, halten muss. Welche Werte werden ihnen denn da vermittelt? Dass ein sauberes Auto wichtiger ist, als sich an die einfachsten Regeln zu halten? Oder, dass es ja sowieso keine Konsequenzen nach sich zieht? Ich denke, ein paar Schritte mehr haben noch keinem Kind geschadet. Da wird immer wieder davon geredet, dass es weniger Werte in unserer Gesellschaft gibt. Diese müssen natürlich auch vorgelebt werden. Das ist leider nur eines von sehr vielen Beispielen, bei denen man den Werteverlust unserer Gesellschaft erkennt. Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass ich nicht die Einzige bin, die das mit Bedauern beobachtet. Traurig, sehr traurig.

Delia Jakobs, Minden

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