Vielleicht, vielleicht auch nicht Im MT-Kommentar vom 10. Mai unterstreicht Jörg Rinne die Kompetenz, die er in dem Spitzenkandidaten Olaf Scholz (SPD) als möglichen zukünftigen Kanzler sieht. In der Bewertung "selbstbewusst, zielorientiert, professionell" fehlt mal mindestens die Tatsache "sehr vergesslich" in Sachen Warburg-Bank Hamburg plus Wirecard- Untersuchungsausschüsse. Ununterbrochen zu grinsen, reicht aus meiner Sicht nicht als Kompetenz. Vielleicht kann Scholz Kanzler - aber wir wissen das heute wahrlich noch nicht. Und was die Grünen angeht: Ich habe durchaus die Hoffnung und den Glauben, dass die Grünen zur seit sehr langer Zeit umstrittenen Person Boris Palmer eine sehr klare Meinung haben. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass die neoliberale FDP vor einigen Monaten Herrn Palmer ein Angebot gemacht hat. Konsequent wäre gewesen, wenn er es angenommen hätte! Und, wo wir schon dabei sind, jetzt noch ein kleiner Schwenk zur Union: Wie furchtbar ist es, dass sie sich - von wenigen sehr positiven Ausnahmen abgesehen - nicht eindeutig von einem Hans-Georg Maaßen distanzieren und abgrenzen kann? Irgendwie geht es ja ausschließlich um diesen Wahlkreis in Südthüringen, den die CDU koste es, was es wolle - unbedingt gewinnen will beziehungsweise muss? Und dazu hat Herr Laschet in der Sendung "Anne Will" eine erbärmlich unklare Blabla-Figur abgegeben. Arnd Driftmann, Minden

Vielleicht, vielleicht auch nicht

Im MT-Kommentar vom 10. Mai unterstreicht Jörg Rinne die Kompetenz, die er in dem Spitzenkandidaten Olaf Scholz (SPD) als möglichen zukünftigen Kanzler sieht.

In der Bewertung "selbstbewusst, zielorientiert, professionell" fehlt mal mindestens die Tatsache "sehr vergesslich" in Sachen Warburg-Bank Hamburg plus Wirecard- Untersuchungsausschüsse. Ununterbrochen zu grinsen, reicht aus meiner Sicht nicht als Kompetenz. Vielleicht kann Scholz Kanzler - aber wir wissen das heute wahrlich noch nicht.

Und was die Grünen angeht: Ich habe durchaus die Hoffnung und den Glauben, dass die Grünen zur seit sehr langer Zeit umstrittenen Person Boris Palmer eine sehr klare Meinung haben. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass die neoliberale FDP vor einigen Monaten Herrn Palmer ein Angebot gemacht hat. Konsequent wäre gewesen, wenn er es angenommen hätte!

Und, wo wir schon dabei sind, jetzt noch ein kleiner Schwenk zur Union: Wie furchtbar ist es, dass sie sich - von wenigen sehr positiven Ausnahmen abgesehen - nicht eindeutig von einem Hans-Georg Maaßen distanzieren und abgrenzen kann? Irgendwie geht es ja ausschließlich um diesen Wahlkreis in Südthüringen, den die CDU koste es, was es wolle - unbedingt gewinnen will beziehungsweise muss? Und dazu hat Herr Laschet in der Sendung "Anne Will" eine erbärmlich unklare Blabla-Figur abgegeben.

Arnd Driftmann, Minden

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