Verstoß gegen zentrale Grundrechte Die politische Debatte um eine Impfpflicht wird sehr emotional geführt. Mit großer Sorge erfuhr ich von dem am 14.November im Bundestag verabschiedeten „Masernschutzgesetz“. Warum weigern sich Politik und Medien vehement, den Rat der Experten anzunehmen beziehungsweise darzustellen? Warum gibt es nicht gerade wenig offizielle Stellen, die eine Impfpflicht ablehnen? Neben dem deutschen Ethikrat sind es viele Ärzte und Wissenschaftler, darunter auch Universitätsprofessoren, die sich gegen eine Impfpflicht aussprechen. Wie kann es sein, dass so viele Menschen, die bei der Petition mit über 140.000 Unterschriften gegen das „Masernschutzgesetz“ ein ganz klares Zeichen setzten, einfach ignoriert werden? Wir Bürger haben keien Verpflichtung und keine Staatsmedizin beauftragt! Es ist ein vehementer Verstoß gegen mehrere zentrale Grundrechte des Grundgesetzes, wie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, das Elternrecht sowie die Gleichheitsrechte von Eltern und Kindern. Wie kann es sein, dass ein Sachverhalt in den Medien völlig einseitig dargestellt oder komplett totgeschwiegen wird? Es schließt sich die Frage nach den Inhaltsstoffen an, die als harmlos bezeichnet werden. Es seien Stoffe wie Formaldehyd, Aluminiumhydroxid oder Quecksilber genannt, die selbst bei äußerlichem Kontakt stets als massiv gesundheitsgefährdend eingestuft werden. Meines Wissens fehlen langfristige Studien zum Vergleich der Gesundheit geimpfter Personen mit der Gesundheit von Ungeimpften genauso, wie beispielsweise Studien mit Placebos. Schaut man auf die tatsächlichen Masernzahlen, die das Robert Koch-Institut erfasst, wird deutlich, dass die Zahl der Masernfälle in Deutschland sogar zurückgegangen ist. Momentan liegen die 2019er Zahlen bei deutlich weniger als 40% des langjährigen Durchschnitts für diesen Zeitraum. Aus allen bisher genannten Punkten ergibt sich für mich die entscheidende Frage: Wird die Würde des Menschen hierbei nicht erheblich angetastet? Wenn ein Mensch quasi wie ein Tier oder gar ein Objekt seiner Meinungs- und Entscheidungsfreiheit beraubt wird. Wenn er durch schwache Argumente und dadurch bedingt durch Propaganda und Hetze mundtot gemacht wird. Wenn er einer schwer einzuschätzenden Gefährdung ausgesetzt wird, ohne dass seine eng mit seiner individuellen Lebensgeschichte verbundenen Bedenken und Sorgen berücksichtigt werden? Wie soll Vertrauen in einen Staat bestehen bleiben, wenn dieser über das Volk hinweg entscheidet, auf Zwang setzt anstelle von Überzeugung? Wenn hier in Deutschland nicht durch gute Argumentation einer angeblich guten Sache überzeugt werden kann, warum sollte das mit Zwang gelingen? Natalie Wilms, Hille

Verstoß gegen zentrale Grundrechte

Die politische Debatte um eine Impfpflicht wird sehr emotional geführt.

Mit großer Sorge erfuhr ich von dem am 14.November im Bundestag verabschiedeten „Masernschutzgesetz“. Warum weigern sich Politik und Medien vehement, den Rat der Experten anzunehmen beziehungsweise darzustellen? Warum gibt es nicht gerade wenig offizielle Stellen, die eine Impfpflicht ablehnen? Neben dem deutschen Ethikrat sind es viele Ärzte und Wissenschaftler, darunter auch Universitätsprofessoren, die sich gegen eine Impfpflicht aussprechen. Wie kann es sein, dass so viele Menschen, die bei der Petition mit über 140.000 Unterschriften gegen das „Masernschutzgesetz“ ein ganz klares Zeichen setzten, einfach ignoriert werden?

Wir Bürger haben keien Verpflichtung und keine Staatsmedizin beauftragt! Es ist ein vehementer Verstoß gegen mehrere zentrale Grundrechte des Grundgesetzes, wie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, das Elternrecht sowie die Gleichheitsrechte von Eltern und Kindern. Wie kann es sein, dass ein Sachverhalt in den Medien völlig einseitig dargestellt oder komplett totgeschwiegen wird?

Es schließt sich die Frage nach den Inhaltsstoffen an, die als harmlos bezeichnet werden. Es seien Stoffe wie Formaldehyd, Aluminiumhydroxid oder Quecksilber genannt, die selbst bei äußerlichem Kontakt stets als massiv gesundheitsgefährdend eingestuft werden.

Meines Wissens fehlen langfristige Studien zum Vergleich der Gesundheit geimpfter Personen mit der Gesundheit von Ungeimpften genauso, wie beispielsweise Studien mit Placebos.

Schaut man auf die tatsächlichen Masernzahlen, die das Robert Koch-Institut erfasst, wird deutlich, dass die Zahl der Masernfälle in Deutschland sogar zurückgegangen ist. Momentan liegen die 2019er Zahlen bei deutlich weniger als 40% des langjährigen Durchschnitts für diesen Zeitraum.

Aus allen bisher genannten Punkten ergibt sich für mich die entscheidende Frage: Wird die Würde des Menschen hierbei nicht erheblich angetastet? Wenn ein Mensch quasi wie ein Tier oder gar ein Objekt seiner Meinungs- und Entscheidungsfreiheit beraubt wird. Wenn er durch schwache Argumente und dadurch bedingt durch Propaganda und Hetze mundtot gemacht wird.

Wenn er einer schwer einzuschätzenden Gefährdung ausgesetzt wird, ohne dass seine eng mit seiner individuellen Lebensgeschichte verbundenen Bedenken und Sorgen berücksichtigt werden?

Wie soll Vertrauen in einen Staat bestehen bleiben, wenn dieser über das Volk hinweg entscheidet, auf Zwang setzt anstelle von Überzeugung? Wenn hier in Deutschland nicht durch gute Argumentation einer angeblich guten Sache überzeugt werden kann, warum sollte das mit Zwang gelingen?

Natalie Wilms, Hille

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