Über die guten Dinge reden Am 30. August veröffentlichte das MT eine Ausgabe, die im angehängten Teil „Mutmacher“ nur positive Nachrichten enthielt. Ein Leser nimmt dieses Beispiel zum Anlass, über Positives zu berichten. Über Schönes wird seltener berichtet. So stand es am 2. September im Mindener Tageblatt (Seite 18). Vielleicht müssen wir Leser öfter über unsere positiven Erfahrungen berichten. Gestern schlug meine Haushälterin Alarm, weil der Kühlschrank völlig leer sei. Ich gebe zu: Licht allein im Kühlschrank genügt nicht. Ein Großeinkauf bei Wez an der Lübbecker Straße, zu dem ich mich immer überwinden muss, war fällig. Als um 18.30 Uhr der Einkaufswagen zum Überfließen gefüllt war und wir zur Kasse kamen, erklärte ich der Kassiererin, wie ungern ich einkaufen würde. Diese junge Dame aber empfing uns mit ausgesprochener Herzlichkeit. Sie redete freundlich mit uns, half uns beim Sortieren auf dem Fließband, reichte die schwereren Teile über die Theke – alles in einem fröhlichen Ton. Meine Frage nach einer zu starken Belastung quittierte sie mit einem selbstverständlichen Lächeln. Bei der Prüfung der Ware stellte sie fest, dass einer der Äpfel in der Sechserpackung fleckig war. Sie entfernte ihn und machte uns einen billigeren Preis. Bei den Weintrauben entdeckte sie einige, die überreif waren. Sie nahm sie heraus und änderte auch hier den Preis. Am Schluss wünschte sie uns sehr freundlich noch einen schönen Abend. Auf der Fahrt nach Hause war aller Missmut verschwunden. Ich war glücklich, einem so freundlichen, hilfsbereiten – auch christlichen – Menschen begegnet zu sein. Dank dieser jungen Frau. Das war wirklich Dienst am Kunden. Paul Jakobi (Propst i. R), Minden

Über die guten Dinge reden

Am 30. August veröffentlichte das MT eine Ausgabe, die im angehängten Teil „Mutmacher“ nur positive Nachrichten enthielt. Ein Leser nimmt dieses Beispiel zum Anlass, über Positives zu berichten.

Über Schönes wird seltener berichtet. So stand es am 2. September im Mindener Tageblatt (Seite 18). Vielleicht müssen wir Leser öfter über unsere positiven Erfahrungen berichten.

Gestern schlug meine Haushälterin Alarm, weil der Kühlschrank völlig leer sei. Ich gebe zu: Licht allein im Kühlschrank genügt nicht. Ein Großeinkauf bei Wez an der Lübbecker Straße, zu dem ich mich immer überwinden muss, war fällig. Als um 18.30 Uhr der Einkaufswagen zum Überfließen gefüllt war und wir zur Kasse kamen, erklärte ich der Kassiererin, wie ungern ich einkaufen würde. Diese junge Dame aber empfing uns mit ausgesprochener Herzlichkeit. Sie redete freundlich mit uns, half uns beim Sortieren auf dem Fließband, reichte die schwereren Teile über die Theke – alles in einem fröhlichen Ton. Meine Frage nach einer zu starken Belastung quittierte sie mit einem selbstverständlichen Lächeln. Bei der Prüfung der Ware stellte sie fest, dass einer der Äpfel in der Sechserpackung fleckig war. Sie entfernte ihn und machte uns einen billigeren Preis. Bei den Weintrauben entdeckte sie einige, die überreif waren. Sie nahm sie heraus und änderte auch hier den Preis. Am Schluss wünschte sie uns sehr freundlich noch einen schönen Abend. Auf der Fahrt nach Hause war aller Missmut verschwunden. Ich war glücklich, einem so freundlichen, hilfsbereiten – auch christlichen – Menschen begegnet zu sein. Dank dieser jungen Frau. Das war wirklich Dienst am Kunden.

Paul Jakobi (Propst i. R), Minden

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