Tierschutz bewusst missachtet Betr.: „Das Sterben der Aale“, MT vom 9. März Es ist schon sehr lobenswert, dass eine Tageszeitung wie das Mindener Tageblatt so frei formuliert, dass „der Aal massiv vom Aussterben bedroht ist“! Wer die Schuld an dieser Tatsache trägt, liegt auf der Hand! Die Fischerei hat mit dieser Tatsche nichts zu tun, denn der Aal wurde hauptsächlich von der Berufsfischerei seit Jahrhunderten befischt und niemals hat es bei den heute noch gleichen Fangmethoden solche Einbrüche bei den Fangergebnissen gegeben oder gar die Ausrottung dieses einmaligen und wertvollen Fisches zur Debatte gestanden. Auch waren die Wehre natürlich gestaltet, sodass die Jungaale aus eigner Kraft in die Flüsse einwandern und aufsteigen konnten. Seit jedoch an allen Wehren Wasserkraftwerke gebaut wurden und in den letzten Jahren neue, leistungsfähigere Turbinen eingebaut wurden, spielen sich in diesen bei der Abwanderung der Blankaale zu ihren Laichgebieten in der Sargassosee (Bermuda) im Herbst bestialische, tierschutzwidrige und absolut gesetzwidrige Massaker ab! Diese wertvollen Aale wollen in den Rhein und dann in die Nordsee, um dann weitere ca. 6000 Kilometer quer über den Atlantik zu ihren Fortpflanzungsstätten zu schwimmen. Sie lassen sich in den Flüssen abtreiben und landen so automatisch mit dem Hauptwasserstrom, der in die Turbinen führt, in den Tod. Alle Wasserkraftanlagen in Deutschland haben keinerlei funktionierende Schutzeinrichtungen und die Schadensraten betragen bei den hintereinander geschalteten Wasserkraftanlagen bis zum Rhein 100 Prozent! Die in Deutschland so klar formulierten und strikten Tierschutzgesetze, spielen beim Betrieb von Wasserkraftanlagen keine Rolle und es werden neben den Aalen mindestens 80 Prozent der Jungfische im ersten Jahr, abwandernde Junge von Lachsen und Meerforellen, Fluss- und Meerneunaugen, junge Maifische und eine Vielzahl von stationären Fischen getötet! Der in diesen Anlagen erzeugte Strom ist daher gar nicht öko oder grün, sondern blutrot, vom Blut der Fische, die in den Anlagen bestialisch geschreddert, durchtrennt oder gehäckselt werden. Die strenge deutsche Tierschutzgesetzgebung wird politisch gewollt missachtet und stünde „im übergeordneten öffentlichen Interesse“, wie von den Umweltministerinnen von Hessen und Rheinland-Pfalz behauptet wird! Und die Politik insgesamt schweigt dazu und fördert diese Greueltaten auch noch zugunsten der Betreiber mit dem unsäglichen Erneuerbare-Energien-Gesetz, was letztlich alle Stromverbraucher zwangsfinanzieren müssen! Auf diese 2,5 Prozent Anteil Strom aus Wasserkraft von der deutschen Gesamtstromerzeugung sollten wir alle konsequent verzichten. Ich persönlich habe die Konsequenzen gezogen und habe einen Stromanbieter gefunden, der null Prozent Ökostrom in seinem Angebot führt! Diesem Beispiel sollten alle verantwortungsbewussten Stromverbraucher folgen und den geldgierigen Betreibern der Wasserkraftanlagen das Handwerk legen! Winfried Klein, Runkel

Tierschutz bewusst missachtet

Betr.: „Das Sterben der Aale“, MT vom 9. März

Es ist schon sehr lobenswert, dass eine Tageszeitung wie das Mindener Tageblatt so frei formuliert, dass „der Aal massiv vom Aussterben bedroht ist“! Wer die Schuld an dieser Tatsache trägt, liegt auf der Hand! Die Fischerei hat mit dieser Tatsche nichts zu tun, denn der Aal wurde hauptsächlich von der Berufsfischerei seit Jahrhunderten befischt und niemals hat es bei den heute noch gleichen Fangmethoden solche Einbrüche bei den Fangergebnissen gegeben oder gar die Ausrottung dieses einmaligen und wertvollen Fisches zur Debatte gestanden.

Auch waren die Wehre natürlich gestaltet, sodass die Jungaale aus eigner Kraft in die Flüsse einwandern und aufsteigen konnten. Seit jedoch an allen Wehren Wasserkraftwerke gebaut wurden und in den letzten Jahren neue, leistungsfähigere Turbinen eingebaut wurden, spielen sich in diesen bei der Abwanderung der Blankaale zu ihren Laichgebieten in der Sargassosee (Bermuda) im Herbst bestialische, tierschutzwidrige und absolut gesetzwidrige Massaker ab!

Diese wertvollen Aale wollen in den Rhein und dann in die Nordsee, um dann weitere ca. 6000 Kilometer quer über den Atlantik zu ihren Fortpflanzungsstätten zu schwimmen. Sie lassen sich in den Flüssen abtreiben und landen so automatisch mit dem Hauptwasserstrom, der in die Turbinen führt, in den Tod. Alle Wasserkraftanlagen in Deutschland haben keinerlei funktionierende Schutzeinrichtungen und die Schadensraten betragen bei den hintereinander geschalteten Wasserkraftanlagen bis zum Rhein 100 Prozent!

Die in Deutschland so klar formulierten und strikten Tierschutzgesetze, spielen beim Betrieb von Wasserkraftanlagen keine Rolle und es werden neben den Aalen mindestens 80 Prozent der Jungfische im ersten Jahr, abwandernde Junge von Lachsen und Meerforellen, Fluss- und Meerneunaugen, junge Maifische und eine Vielzahl von stationären Fischen getötet! Der in diesen Anlagen erzeugte Strom ist daher gar nicht öko oder grün, sondern blutrot, vom Blut der Fische, die in den Anlagen bestialisch geschreddert, durchtrennt oder gehäckselt werden.

Die strenge deutsche Tierschutzgesetzgebung wird politisch gewollt missachtet und stünde „im übergeordneten öffentlichen Interesse“, wie von den Umweltministerinnen von Hessen und Rheinland-Pfalz behauptet wird! Und die Politik insgesamt schweigt dazu und fördert diese Greueltaten auch noch zugunsten der Betreiber mit dem unsäglichen Erneuerbare-Energien-Gesetz, was letztlich alle Stromverbraucher zwangsfinanzieren müssen! Auf diese 2,5 Prozent Anteil Strom aus Wasserkraft von der deutschen Gesamtstromerzeugung sollten wir alle konsequent verzichten.

Ich persönlich habe die Konsequenzen gezogen und habe einen Stromanbieter gefunden, der null Prozent Ökostrom in seinem Angebot führt! Diesem Beispiel sollten alle verantwortungsbewussten Stromverbraucher folgen und den geldgierigen Betreibern der Wasserkraftanlagen das Handwerk legen!

Winfried Klein, Runkel

Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.