Schwedenschänke soll „leben“! Die Zukunft der Schwedenschänke beschäftigt die Leserschaft. Im Verhalten der zuständigen Mitarbeiter von Stadt und Land zeigt sich einmal mehr der „Wandel des Erfolges“. Sollte man doch erwarten, dass ein Mitarbeiter des Denkmalamtes stolz darauf sein könnte, ein ehrwürdiges Gebäude vor dem Verfall zu retten und eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden, so scheint, wie so oft, viel mehr der Erfolg darin zu bestehen, anderen die „Tour zu vermasseln“. Ablehnen und nein sagen scheint das ambitionierte Ziel derer, die im richtigen Leben offenbar nicht genug zu sagen haben… Was soll hier eigentlich geschützt werden, das Denkmal oder das Denkmalamt? Armes Deutschland, armes Minden. Wir alle brauchen so dringend Menschen wie das Ehepaar, das sich nicht aus Geldgier, sondern mit Herzblut und Überzeugung an ein solches Projekt trauen, Vorbild für viele sein können, genau wie das Projekt selbst! Einfach mal pragmatisch etwas richtig Gutes umsetzten, bravo! Weiter so! Höchste Zeit, Behördenmitarbeiter leistungsgerecht zu entlohnen (…also gar nicht...)! Was kann ein Erscheinungsbild in Mitleidenschaft ziehen, in dessen direktem Fokus ein völlig überflüssiges Spielstraßenschild, ein Parkscheinautomat und ein Keilstück alias Hundeklo stehen??? Warum hätten beim Bestandsschutz die Gäste nicht vor Feuer geschützt werden müssen? Was wäre, wenn die Fluchttreppe gar nicht mit dem Haus verbunden wird (so wie das Straßenschild)? Eine alleinstehende Feuertreppe, ohne Verbindung zum Haus, wäre die erlaubt? Ein Gerüst ist ja schließlich auch erlaubt, siehe Kölner Dom… Was spricht gegen eine Holztreppe im Stil des Hauses, aus dunklen Balken, die würde nicht mal einem Mitarbeiter vom Denkmalamt auffallen, der ja ohnehin nur Fotos anschaut… Was spricht gegen Rettungsschläuche, wie sie häufig verwendet werden, z.B. im Jagdschloss Granitz auf Rügen? Sie reduzieren die Kosten auf ein Drittel und am Gebäude sind keine Veränderungen sichtbar! Werdet endlich wach, bevor Minden ganz den Bach runter geht! Andreas Welp, Minden

Schwedenschänke soll „leben“!

Die Zukunft der Schwedenschänke beschäftigt die Leserschaft.

Im Verhalten der zuständigen Mitarbeiter von Stadt und Land zeigt sich einmal mehr der „Wandel des Erfolges“. Sollte man doch erwarten, dass ein Mitarbeiter des Denkmalamtes stolz darauf sein könnte, ein ehrwürdiges Gebäude vor dem Verfall zu retten und eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden, so scheint, wie so oft, viel mehr der Erfolg darin zu bestehen, anderen die „Tour zu vermasseln“.

Ablehnen und nein sagen scheint das ambitionierte Ziel derer, die im richtigen Leben offenbar nicht genug zu sagen haben…

Was soll hier eigentlich geschützt werden, das Denkmal oder das Denkmalamt? Armes Deutschland, armes Minden.

Wir alle brauchen so dringend Menschen wie das Ehepaar, das sich nicht aus Geldgier, sondern mit Herzblut und Überzeugung an ein solches Projekt trauen, Vorbild für viele sein können, genau wie das Projekt selbst!

Einfach mal pragmatisch etwas richtig Gutes umsetzten, bravo! Weiter so!

Höchste Zeit, Behördenmitarbeiter leistungsgerecht zu entlohnen (…also gar nicht...)!

Was kann ein Erscheinungsbild in Mitleidenschaft ziehen, in dessen direktem Fokus ein völlig überflüssiges Spielstraßenschild, ein Parkscheinautomat und ein Keilstück alias Hundeklo stehen???

Warum hätten beim Bestandsschutz die Gäste nicht vor Feuer geschützt werden müssen?

Was wäre, wenn die Fluchttreppe gar nicht mit dem Haus verbunden wird (so wie das Straßenschild)? Eine alleinstehende Feuertreppe, ohne Verbindung zum Haus, wäre die erlaubt? Ein Gerüst ist ja schließlich auch erlaubt, siehe Kölner Dom…

Was spricht gegen eine Holztreppe im Stil des Hauses, aus dunklen Balken, die würde nicht mal einem Mitarbeiter vom Denkmalamt auffallen, der ja ohnehin nur Fotos anschaut…

Was spricht gegen Rettungsschläuche, wie sie häufig verwendet werden, z.B. im Jagdschloss Granitz auf Rügen? Sie reduzieren die Kosten auf ein Drittel und am Gebäude sind keine Veränderungen sichtbar!

Werdet endlich wach, bevor Minden ganz den Bach runter geht!

Andreas Welp, Minden

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