Schutzgut Mensch kaum beachtet Das Logistikzentrum der Firma Grohe/Fiege in Porta Westfalica-Lerbeck wird gebaut. Am 19.9.2020 waren im MT noch einmal drei Leserbriefe zu dem inzwischen genehmigten Bau des Logistikzentrums im Herzen von Lerbeck zu lesen. In allen Versionen wurde noch ein Mal deutlich, dass das Schutzgut Mensch bei den vorangegangenen Planungen unzweifelhaft vernachlässigt wurde. Den wirtschaftlichen Interessen eines Logistikkonzerns wurde dagegen, trotz ungezählter, berechtigter Bedenken und Sorgen privater Bürger bzw. auch verschiedener Träger öffentlicher Belange, der Vorrang gegeben. Besonders betroffen macht in diesem Zusammenhang, mit welcher Euphorie und lautstarken Lobesbekundungen viele der im Rat der Stadt Porta zuständigen Abgeordneten - auch der scheidende Bürgermeister - in namentlicher Abstimmung ihre Stimmen für das Bauvorhaben abgegeben haben. Diese demokratische Entscheidung müssen wir jetzt akzeptieren. Aber das alles ohne Empathie - zumindest der meisten Befürworter - und Erwähnung der Sorgen vieler Menschen zu den immensen Beeinträchtigungen ihres Lebensumfeldes.Noch nicht einmal die eingereichte Petion mit 900 Unterschriften von Menschen in Lerbeck und Umgebung wurde in dem Zusammenhang auch nur erwähnt,geschweige denn bei der Entscheidungsfindung abgewogen. Das war - menschlich gesehen - schon sehr schwer zu ertragen! Was die vielen Menschen in dieser Region bewegte und warum sie sich gegen die Durchsetzung des Bebauungsplanes in diesem gigantischen Ausmaß gewehrt haben und was für Alternativen es gegeben hätte. All das wurde im Übergabegespräch beim Bürgermeister und in den zugehörigen, schriftlichen Erklärungen eingehend erläutert! Einfach ausgeblendet! So werden Menschen nicht geschützt! Rüdiger Dreier, Porta Westfalica

Schutzgut Mensch kaum beachtet

Das Logistikzentrum der Firma Grohe/Fiege in Porta Westfalica-Lerbeck wird gebaut.

Am 19.9.2020 waren im MT noch einmal drei Leserbriefe zu dem inzwischen genehmigten Bau des Logistikzentrums im Herzen von Lerbeck zu lesen. In allen Versionen wurde noch ein Mal deutlich, dass das Schutzgut Mensch bei den vorangegangenen Planungen unzweifelhaft vernachlässigt wurde. Den wirtschaftlichen Interessen eines Logistikkonzerns wurde dagegen, trotz ungezählter, berechtigter Bedenken und Sorgen privater Bürger bzw. auch verschiedener Träger öffentlicher Belange, der Vorrang gegeben. Besonders betroffen macht in diesem Zusammenhang, mit welcher Euphorie und lautstarken Lobesbekundungen viele der im Rat der Stadt Porta zuständigen Abgeordneten - auch der scheidende Bürgermeister - in namentlicher Abstimmung ihre Stimmen für das Bauvorhaben abgegeben haben. Diese demokratische Entscheidung müssen wir jetzt akzeptieren.

Aber das alles ohne Empathie - zumindest der meisten Befürworter - und Erwähnung der Sorgen vieler Menschen zu den immensen Beeinträchtigungen ihres Lebensumfeldes.Noch nicht einmal die eingereichte Petion mit 900 Unterschriften von Menschen in Lerbeck und Umgebung wurde in dem Zusammenhang auch nur erwähnt,geschweige denn bei der Entscheidungsfindung abgewogen. Das war - menschlich gesehen - schon sehr schwer zu ertragen! Was die vielen Menschen in dieser Region bewegte und warum sie sich gegen die Durchsetzung des Bebauungsplanes in diesem gigantischen Ausmaß gewehrt haben und was für Alternativen es gegeben hätte. All das wurde im Übergabegespräch beim Bürgermeister und in den zugehörigen, schriftlichen Erklärungen eingehend erläutert! Einfach ausgeblendet! So werden Menschen nicht geschützt!

Rüdiger Dreier, Porta Westfalica

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