Recht auf Demonstrationen Ein Leser übt Kritik an der MT-Berichterstattung über eine Querdenken-Demonstration, die am 7. November in Leipzig stattgefunden hat und die mit Übergriffen auf Journalisten und Polizisten endete. Auf den MT-Artikel vom 10.November "Massive Kritik an Leipziger Demonstration“" ist meine Entgegnung: Massive Kritik an dieser Berichterstattung! Erneut versucht man, die Querdenker-Bewegung in eine extremistische Ecke zu schieben, zu diffamieren sowie antisemitisches und radikales Gedankengut zu unterstellen! Es werden im Artikel munter Abläufe verdreht, mit anderen Vorgängen vermischt und falsch dargestellt. Warum tut man das, statt sich einmal näher dem inhaltlichen Anliegen zu widmen? Es beginnt mit dem Foto im Text. Es zeigt möglicherweise eine Auseinandersetzung der Polizei mit der linksradikalen „Antifa“, die in Leipzig am Abend (im Stadtteil Connewitz, circa drei Kilometer von der Demonstration entfernt) wieder einmal Barrikaden anzündete und massive Sachbeschädigungen beging. Die gleiche Gruppierung übrigens, die zuvor Teile der Querdenker-Versammlungsfläche besetzte und provozierte. Dort demonstrierten Familien und Menschen jeden Alters friedlich für Frieden, Freiheit und Demokratie. Vereint in der Sorge über die unverhältnismäßigen Einschränkungen ihrer Grundrechte in der ausgerufenen Pandemie. Übrigens ist das Demonstrationsrecht ein solches Grundrecht! Insofern muss es Politikern und Medien nicht gefallen, wenn ihre Zustimmung irrelevant ist! Justiz und Polizei von Sachsen haben sich in Leipzig nicht vorführen lassen, sondern haben Rechtsverständnis und Verantwortungsbewusstsein bewiesen. Eine „Klatsche“ war es eher für die Politik und ihr treuer Medien. Die ungehaltenen Kommentare sind zum Teil nahe am Verleumdungstatbestand. Offenbar betrachtet diese Regierung ihre Bürger mittlerweile als Verfügungsmasse, völlig außer Acht lassend, dass sie für das Volk da zu sein hat und nicht anders herum! Alle Medien im Regierungszug sollte man an ihre Verantwortung für eine funktionierende Gesellschaft erinnern! Nähe zu Regierungen oder Parteien, die sich auch in Art und Weise der Berichterstattung widerspiegelt, wirkt polarisierend und spaltet. Schädlich für die Demokratie! Michael Jecke, Petershagen

Recht auf Demonstrationen

Ein Leser übt Kritik an der MT-Berichterstattung über eine Querdenken-Demonstration, die am 7. November in Leipzig stattgefunden hat und die mit Übergriffen auf Journalisten und Polizisten endete.

Auf den MT-Artikel vom 10.November "Massive Kritik an Leipziger Demonstration“" ist meine Entgegnung: Massive Kritik an dieser Berichterstattung!

Erneut versucht man, die Querdenker-Bewegung in eine extremistische Ecke zu schieben, zu diffamieren sowie antisemitisches und radikales Gedankengut zu unterstellen! Es werden im Artikel munter Abläufe verdreht, mit anderen Vorgängen vermischt und falsch dargestellt. Warum tut man das, statt sich einmal näher dem inhaltlichen Anliegen zu widmen?

Es beginnt mit dem Foto im Text. Es zeigt möglicherweise eine Auseinandersetzung der Polizei mit der linksradikalen „Antifa“, die in Leipzig am Abend (im Stadtteil Connewitz, circa drei Kilometer von der Demonstration entfernt) wieder einmal Barrikaden anzündete und massive Sachbeschädigungen beging. Die gleiche Gruppierung übrigens, die zuvor Teile der Querdenker-Versammlungsfläche besetzte und provozierte.

Dort demonstrierten Familien und Menschen jeden Alters friedlich für Frieden, Freiheit und Demokratie. Vereint in der Sorge über die unverhältnismäßigen Einschränkungen ihrer Grundrechte in der ausgerufenen Pandemie. Übrigens ist das Demonstrationsrecht ein solches Grundrecht! Insofern muss es Politikern und Medien nicht gefallen, wenn ihre Zustimmung irrelevant ist!

Justiz und Polizei von Sachsen haben sich in Leipzig nicht vorführen lassen, sondern haben Rechtsverständnis und Verantwortungsbewusstsein bewiesen.

Eine „Klatsche“ war es eher für die Politik und ihr treuer Medien. Die ungehaltenen Kommentare sind zum Teil nahe am Verleumdungstatbestand. Offenbar betrachtet diese Regierung ihre Bürger mittlerweile als Verfügungsmasse, völlig außer Acht lassend, dass sie für das Volk da zu sein hat und nicht anders herum!

Alle Medien im Regierungszug sollte man an ihre Verantwortung für eine funktionierende Gesellschaft erinnern! Nähe zu Regierungen oder Parteien, die sich auch in Art und Weise der Berichterstattung widerspiegelt, wirkt polarisierend und spaltet.

Schädlich für die Demokratie!

Michael Jecke, Petershagen

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