"Port-Sharing" statt Neubau Betr.: Regioport und Hafen Berenbusch In einer Schaumburger Zeitung vom 28. November wurde über den Bückeburger Hafen Berenbusch berichtet. Derzeit laufen dort Abrissarbeiten an alten Speichern für einen besseren Zugang zur Umschlagstelle und die Verlängerung der Kaikante. Insgesamt sind dort für 2013 Kosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro eingeplant, der Hauptteil für die Ertüchtigung der Umschlagstelle.7000 Euro zahlt der Betrieb sogar für den Erhalt des Bahnanschlusses, der von dort zum Bahnhof Minden führt. Obwohl er seit Jahren unbenutzt liegt, ist er immerhin vorhanden und kann jederzeit reaktiviert werden, während ein Anschlussgleis zum geplanten Regioport nach Cammer illusorisch ist.Nach Carsharing und Timesharing wäre Portsharing das Naheliegendste. Stattdessen soll in 500 Meter Entfernung der Regioport als Konkurrenzhafen gebaut werden. Ich frage mich, was der Bundesrechnungshof zu dieser Art Steuerverschwendung sagen würde, von der Landschaftsverschandelung der Auesenke ganz zu schweigen.Wilfried Rettig, Mindenwilfried.rettig@gmx.de

"Port-Sharing" statt Neubau

Betr.: Regioport und Hafen Berenbusch

In einer Schaumburger Zeitung vom 28. November wurde über den Bückeburger Hafen Berenbusch berichtet. Derzeit laufen dort Abrissarbeiten an alten Speichern für einen besseren Zugang zur Umschlagstelle und die Verlängerung der Kaikante. Insgesamt sind dort für 2013 Kosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro eingeplant, der Hauptteil für die Ertüchtigung der Umschlagstelle.

7000 Euro zahlt der Betrieb sogar für den Erhalt des Bahnanschlusses, der von dort zum Bahnhof Minden führt. Obwohl er seit Jahren unbenutzt liegt, ist er immerhin vorhanden und kann jederzeit reaktiviert werden, während ein Anschlussgleis zum geplanten Regioport nach Cammer illusorisch ist.

Nach Carsharing und Timesharing wäre Portsharing das Naheliegendste. Stattdessen soll in 500 Meter Entfernung der Regioport als Konkurrenzhafen gebaut werden. Ich frage mich, was der Bundesrechnungshof zu dieser Art Steuerverschwendung sagen würde, von der Landschaftsverschandelung der Auesenke ganz zu schweigen.

Wilfried Rettig, Minden

wilfried.rettig@gmx.de

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Leserbriefe