Patientenverfügung für Impfverweigerer Bislang waren nur die Kritiker der Corona-Maßnahmen laut. Inzwischen aber wächst der Unmut der lange schweigenden Mehrheit, die auf ein Ende der Pandemie gehofft hatte (MT vom 4. Dezember). Ihrem Artikel „Die Wut der Geimpften“ kann ich nur zustimmen. Da nimmt eine Minderheit der Unvernünftigen und Uneinsichtigen die Mehrheit der Vernünftigen und Einsichtigen erpresserisch in Geiselhaft. Natürlich sollte der freie Wille in unserer Demokratie gewährleistet sein, aber nur, wenn dadurch nicht das Leben anderer gefährdet wird. So ist der freie Wille auch eingeschränkt, wenn man nicht mit 100 Stundenkilometern mit dem Auto an einem Kindergarten vorbeifahren kann. Natürlich halten sich auch einige tiefbegabte Intelligenzallergiker nicht an diese Regel, aber sie werden dann auch entsprechend bestraft. Das sollte vielleicht auch für die Impfverweigerer gelten. Mein Vorschlag wäre, dass alle Impfverweigerer eine Patientenverfügung unterschreiben, im Falle einer Corona-Erkrankung auf eine intensivmedizinische Behandlung zu verzichten. Damit gäbe es auf den Intensivstationen wieder freie Betten, Ärzte und Pflegepersonal und wichtige Tumoroperationen könnten durchgeführt werden, weil kein 30-Jähriger ein Bett belegt, der sich auf einer „Corona-Party“ bewusst angesteckt hat, um als Genesener Karneval zu feiern. Vielleicht ist meine Meinung provokant, aber es ist verständlich, dass man nach dieser langen und für alle sehr belastenden Zeit einmal Dampf ablassen muss, um den Druck von der Seele zu nehmen. Ich kann nur an alle Ungeimpften appellieren: Lassen Sie sich impfen, wenn schon nicht für sich selbst, so doch für die Gesundheit der Kinder, der Älteren, der Kranken und der Solidargemeinschaft. Die Welt wird es Ihnen danken! Dr. Matthias Schröder, Minden

Patientenverfügung für Impfverweigerer

Bislang waren nur die Kritiker der Corona-Maßnahmen laut. Inzwischen aber wächst der Unmut der lange schweigenden Mehrheit, die auf ein Ende der Pandemie gehofft hatte (MT vom 4. Dezember).

Ihrem Artikel „Die Wut der Geimpften“ kann ich nur zustimmen. Da nimmt eine Minderheit der Unvernünftigen und Uneinsichtigen die Mehrheit der Vernünftigen und Einsichtigen erpresserisch in Geiselhaft. Natürlich sollte der freie Wille in unserer Demokratie gewährleistet sein, aber nur, wenn dadurch nicht das Leben anderer gefährdet wird. So ist der freie Wille auch eingeschränkt, wenn man nicht mit 100 Stundenkilometern mit dem Auto an einem Kindergarten vorbeifahren kann. Natürlich halten sich auch einige tiefbegabte Intelligenzallergiker nicht an diese Regel, aber sie werden dann auch entsprechend bestraft. Das sollte vielleicht auch für die Impfverweigerer gelten.

Mein Vorschlag wäre, dass alle Impfverweigerer eine Patientenverfügung unterschreiben, im Falle einer Corona-Erkrankung auf eine intensivmedizinische Behandlung zu verzichten. Damit gäbe es auf den Intensivstationen wieder freie Betten, Ärzte und Pflegepersonal und wichtige Tumoroperationen könnten durchgeführt werden, weil kein 30-Jähriger ein Bett belegt, der sich auf einer „Corona-Party“ bewusst angesteckt hat, um als Genesener Karneval zu feiern. Vielleicht ist meine Meinung provokant, aber es ist verständlich, dass man nach dieser langen und für alle sehr belastenden Zeit einmal Dampf ablassen muss, um den Druck von der Seele zu nehmen.

Ich kann nur an alle Ungeimpften appellieren: Lassen Sie sich impfen, wenn schon nicht für sich selbst, so doch für die Gesundheit der Kinder, der Älteren, der Kranken und der Solidargemeinschaft. Die Welt wird es Ihnen danken!

Dr. Matthias Schröder, Minden

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