Parken bereits möglich In Häverstädt ist der Verkehr rund um die Schule seit langem ein Problem. Der dortige Festplatz soll nun die Lösung sein (MT vom 10. und 11. Dezember). Sie berichten von den großen Parkproblemen an der Grundschule Häverstädt, die bereits seit Jahren bestehen und die sich in Zukunft mit der neuen Sekundarschule noch verschlimmern werden. Die Eltern parken häufig am Schülerweg, der auch die Zufahrt zum Kindergarten ist, obwohl es in unmittelbarer Nähe einen großen Festplatz gibt, der ohne weitere Straßenüberquerung auch von Grundschülern erreicht werden kann. Nun bitten Sie, es „sei notwendig seitens der Schule, die Eltern zu informieren und Werbung für den Platz zu machen“. Das führt nicht nur bei mir als Vorsitzende des Fördervereins zu großem Ärger. Es stört mich ebenso wie viele Eltern und Lehrer seit Jahren, dass man vor lauter Autos im Schülerweg nur unter schwierigen Bedingungen zur Schule kommt, der Festplatz aber halb leer steht. Dieses Problem wurde bereits mehrfach an die Stadt herangetragen mit der Bitte um Hilfe, wir haben Gesprächskreise gebildet und Ideen zusammengetragen. Deshalb werden bereits seit Jahren die Eltern von den Lehrern und der Polizei aufgefordert, auf dem Festplatz zu parken. Dies geschieht sowohl von der Schulleitung und der Polizei, persönlich und in Briefen. Trotzdem halten und parken weiterhin sehr viele Eltern direkt im Kreisverkehr. Meiner Meinung nach ist die Formulierung „es sei notwendig seitens der Schule, die Eltern zu informieren“, mehr als unpassend, da diese das bereits oft und bisher frustran unternommen hat. Durch den geplanten Umbau des Festplatzes lassen sich vielleicht Eltern vom Platz überzeugen, die den bisher wegen „nasser Schuhe“ gemieden haben. Ansonsten stand auch in den letzten Jahren dem Parken dort nichts im Weg. Sicher würde eine Temporeduzierung der Mindener Straße im Bereich um die Schule die Entscheidung der Eltern, die Kinder dort auf dem Bürgersteig gehen oder dann womöglich sogar Radfahren zu lassen, erleichtern. Melanie Bölling, Minden
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Parken bereits möglich

In Häverstädt ist der Verkehr rund um die Schule seit langem ein Problem. Der dortige Festplatz soll nun die Lösung sein (MT vom 10. und 11. Dezember).

Sie berichten von den großen Parkproblemen an der Grundschule Häverstädt, die bereits seit Jahren bestehen und die sich in Zukunft mit der neuen Sekundarschule noch verschlimmern werden. Die Eltern parken häufig am Schülerweg, der auch die Zufahrt zum Kindergarten ist, obwohl es in unmittelbarer Nähe einen großen Festplatz gibt, der ohne weitere Straßenüberquerung auch von Grundschülern erreicht werden kann.

Nun bitten Sie, es „sei notwendig seitens der Schule, die Eltern zu informieren und Werbung für den Platz zu machen“. Das führt nicht nur bei mir als Vorsitzende des Fördervereins zu großem Ärger. Es stört mich ebenso wie viele Eltern und Lehrer seit Jahren, dass man vor lauter Autos im Schülerweg nur unter schwierigen Bedingungen zur Schule kommt, der Festplatz aber halb leer steht. Dieses Problem wurde bereits mehrfach an die Stadt herangetragen mit der Bitte um Hilfe, wir haben Gesprächskreise gebildet und Ideen zusammengetragen. Deshalb werden bereits seit Jahren die Eltern von den Lehrern und der Polizei aufgefordert, auf dem Festplatz zu parken. Dies geschieht sowohl von der Schulleitung und der Polizei, persönlich und in Briefen. Trotzdem halten und parken weiterhin sehr viele Eltern direkt im Kreisverkehr. Meiner Meinung nach ist die Formulierung „es sei notwendig seitens der Schule, die Eltern zu informieren“, mehr als unpassend, da diese das bereits oft und bisher frustran unternommen hat.

Durch den geplanten Umbau des Festplatzes lassen sich vielleicht Eltern vom Platz überzeugen, die den bisher wegen „nasser Schuhe“ gemieden haben. Ansonsten stand auch in den letzten Jahren dem Parken dort nichts im Weg. Sicher würde eine Temporeduzierung der Mindener Straße im Bereich um die Schule die Entscheidung der Eltern, die Kinder dort auf dem Bürgersteig gehen oder dann womöglich sogar Radfahren zu lassen, erleichtern.

Melanie Bölling, Minden

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