Lieber Brücke statt Kreisel An der Viktoriastraße soll die Verkehrsführung angepasst werden. Ein großer Kreisverkehr an der Ecke zur Bahnstraße und ein kleiner an der Bachstraße/Dankerser Straße sollen für gutes und sicheres Durchkommen zu jeder Tageszeit sorgen. Schon viele Jahre beschäftigt sich die Stadt Minden beziehungsweise davor, bevor die Landestraßen vom Landesbetrieb Straßen NRW an die Stadt übergingen, das Land mit der Planung der Viktoriastraße. Es wurden Konzepte entworfen und wieder in die Schublade gelegt. Jahrzehntelang passierte nichts. Und der Verkehr lief und läuft. Das Problem ist, die Deutsche Bahn muss mit ins Boot geholt werden, wenn an den Brücken der Überführung etwas geändert werden soll. Jetzt kommt man auf die Idee, man nimmt den Linksabbieger zum Bahnhof von der Bunten Brücke herkommend weg und leitet ihn über den Kreisel zurück, um auf den Bahnhofsvorplatz zu kommen. Und das alles warum? Um dem angeblich großen Fahrradverkehr und den Fußgängern mehr Platz zu bieten und Unfälle zu vermeiden. Doch wie viel Unfälle sind denn passiert in der Zeit vom 1. Januar 2018 in diesem Bereich: 17 Unfälle insgesamt, davon gerade mal vier mit Radfahrern und einem Fußgänger. Und diese Argumentation muss für die Einziehung der Linksabbiegerspur herhalten? Ich befürchte, dass es mehr Unfälle geben wird, weil Fahrzeuge unberechtigt nach links auf den Bahnhofsvorplatz abbiegen, denn das Linksabbiegen vom Bahnhof Richtung Meißen ist ja weiter möglich. Eine verkehrsgerechte Lösung wäre gewesen, sich frühzeitig mit der Bahn über ein Neubaukonzept oder Neubau einer zusätzlichen Brücke zu unterhalten. Diese Chance ist vertan worden. Damit hätte man für alle Verkehrsteilnehmer eine optimale Lösung erreichen können. Hans-Jürgen Wolff, Minden

Lieber Brücke statt Kreisel

An der Viktoriastraße soll die Verkehrsführung angepasst werden. Ein großer Kreisverkehr an der Ecke zur Bahnstraße und ein kleiner an der Bachstraße/Dankerser Straße sollen für gutes und sicheres Durchkommen zu jeder Tageszeit sorgen.

Schon viele Jahre beschäftigt sich die Stadt Minden beziehungsweise davor, bevor die Landestraßen vom Landesbetrieb Straßen NRW an die Stadt übergingen, das Land mit der Planung der Viktoriastraße. Es wurden Konzepte entworfen und wieder in die Schublade gelegt. Jahrzehntelang passierte nichts. Und der Verkehr lief und läuft.

Das Problem ist, die Deutsche Bahn muss mit ins Boot geholt werden, wenn an den Brücken der Überführung etwas geändert werden soll. Jetzt kommt man auf die Idee, man nimmt den Linksabbieger zum Bahnhof von der Bunten Brücke herkommend weg und leitet ihn über den Kreisel zurück, um auf den Bahnhofsvorplatz zu kommen. Und das alles warum? Um dem angeblich großen Fahrradverkehr und den Fußgängern mehr Platz zu bieten und Unfälle zu vermeiden. Doch wie viel Unfälle sind denn passiert in der Zeit vom 1. Januar 2018 in diesem Bereich: 17 Unfälle insgesamt, davon gerade mal vier mit Radfahrern und einem Fußgänger. Und diese Argumentation muss für die Einziehung der Linksabbiegerspur herhalten?

Ich befürchte, dass es mehr Unfälle geben wird, weil Fahrzeuge unberechtigt nach links auf den Bahnhofsvorplatz abbiegen, denn das Linksabbiegen vom Bahnhof Richtung Meißen ist ja weiter möglich. Eine verkehrsgerechte Lösung wäre gewesen, sich frühzeitig mit der Bahn über ein Neubaukonzept oder Neubau einer zusätzlichen Brücke zu unterhalten. Diese Chance ist vertan worden. Damit hätte man für alle Verkehrsteilnehmer eine optimale Lösung erreichen können.

Hans-Jürgen Wolff, Minden

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