Lediglich Flickwerk Die Gemeinde Hille hat mit dem Einbau von sieben Treckerschleusen begonnen. Die für Autos nicht passierbaren Strecken sollen für Radfahrer und Fußgänger attraktiver werden. Ihr Beitrag zu den Treckerschleusen ist mal wieder goldig - einfach nur lustig:1. Diejenigen, welche veranlasst haben, dass in den Bastauniederungen die Wege geschottert wurden, haben sicherlich an alles Mögliche gedacht, nur nicht an die Radfahrer. Es ist kein Vorankommen, und mit dem E-Bike legt man sich zügig auf die Nase und verletzt sich schwer. Jetzt so zu tun, als ob Radfahrer etwas von den Treckerschleusen hätten, ist grober Unfug oder fadenscheinige Schönrednerei. 2. Man hätte meinen sollen, die Schleusen würden eingebaut, damit SUV-Fahrer nicht länger nach Feierabend gelangweilt durch die Natur- und Landschaftsschutzgebiete fahren können, während ihre Hunde - Leinen los - über die Felder das Wild hetzen und den Haltern die multiresistenten Keime ins Haus holen, welche findige Viehzüchter aus Niedersachsen dort immer wieder mit ihren Güllefässern verklappen - ganz legal versteht sich. Schätze mal, deren Fahrzeugen werden weiterhin mühelos durchkommen.Nein, es geht darum, dass mangelhaft geflickte Wege immer wieder geflickt werden müssen - weil man es eben nicht richtig macht - und das (verdammt noch mal!) ins Geld geht. In die Kuhlen des Geestmoordammes haben die schon x-Mal neuen Schotter gekippt. Aber hey - sobald dort ein Fahrzeug durchfährt, fliegt der wieder raus. Das wird sich natürlich dramatisch zum Besseren verändern, sobald dort nur noch Trecker durchfahren dürfen. Dennoch, auch wenn man das Richtige aus einer fragwürdigen Motivation heraus veranlasst - es bleibt natürlich das Richtige.Burkhard Dorn, Hille

Lediglich Flickwerk

Die Gemeinde Hille hat mit dem Einbau von sieben Treckerschleusen begonnen. Die für Autos nicht passierbaren Strecken sollen für Radfahrer und Fußgänger attraktiver werden.

Ihr Beitrag zu den Treckerschleusen ist mal wieder goldig - einfach nur lustig:

1. Diejenigen, welche veranlasst haben, dass in den Bastauniederungen die Wege geschottert wurden, haben sicherlich an alles Mögliche gedacht, nur nicht an die Radfahrer. Es ist kein Vorankommen, und mit dem E-Bike legt man sich zügig auf die Nase und verletzt sich schwer. Jetzt so zu tun, als ob Radfahrer etwas von den Treckerschleusen hätten, ist grober Unfug oder fadenscheinige Schönrednerei.

2. Man hätte meinen sollen, die Schleusen würden eingebaut, damit SUV-Fahrer nicht länger nach Feierabend gelangweilt durch die Natur- und Landschaftsschutzgebiete fahren können, während ihre Hunde - Leinen los - über die Felder das Wild hetzen und den Haltern die multiresistenten Keime ins Haus holen, welche findige Viehzüchter aus Niedersachsen dort immer wieder mit ihren Güllefässern verklappen - ganz legal versteht sich. Schätze mal, deren Fahrzeugen werden weiterhin mühelos durchkommen.

Nein, es geht darum, dass mangelhaft geflickte Wege immer wieder geflickt werden müssen - weil man es eben nicht richtig macht - und das (verdammt noch mal!) ins Geld geht. In die Kuhlen des Geestmoordammes haben die schon x-Mal neuen Schotter gekippt. Aber hey - sobald dort ein Fahrzeug durchfährt, fliegt der wieder raus. Das wird sich natürlich dramatisch zum Besseren verändern, sobald dort nur noch Trecker durchfahren dürfen. Dennoch, auch wenn man das Richtige aus einer fragwürdigen Motivation heraus veranlasst - es bleibt natürlich das Richtige.

Burkhard Dorn, Hille

Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema