Kurzsichtig gedacht In einem Leserbrief unterstützte dessen Verfasser den Halbstundentakt, den der Deutschlandtakt anstrebt, um die Bahn zum Verkehrsmittel der Zukunft zu machen. Der Zielfahrplan sieht diesen auf den wichtigsten Verbindungen im Fernverkehr vor. Herr Gräf scheint keine Kenntnisse über die regionale Bedeutung der geplanten ICE-Trassen zu haben. Sehr kurzsichtig oder alternativlos unterwirft er sich in seinem Leserbrief der Denkweise: alles runter von der Straße und aus der Luft und rein in die Züge. Es spiegelt eine kurzsichtige politische Denkweise wider. Ist Herr Gräf eventuell ein Lobbyist der Bahn? Wo ist der Gedanke des Naturschutzes im Raum zwischen Hannover und Bielefeld, der Zerstörung von Naturschutzgebieten und Wasserreservoiren? Wo ist die lokale Möglichkeit der regionalen Anbindung und ICE-Nutzung berücksichtigt? Wo bleibt die Kosten-Nutzen-Rechnung, nicht nur finanziell, sondern auch für das Klima und Natur? Es gibt hunderte Argumente gegen einen Neubau. Ein „Nein" gegen den Neubau bedeutet noch lange nicht ein „Nein" zum Klimaschutz und zur Zukunft der neuen Generationen. Herr Gräf sollte sich mehr Gedanken um das Thema machen und nicht populistisch – ist meist nicht sehr sinnvoll - von ferne oder unüberlegt über meine Zukunft und die meiner Kinder urteilen. Jens Langner, Porta Westfalica

Kurzsichtig gedacht

In einem Leserbrief unterstützte dessen Verfasser den Halbstundentakt, den der Deutschlandtakt anstrebt, um die Bahn zum Verkehrsmittel der Zukunft zu machen. Der Zielfahrplan sieht diesen auf den wichtigsten Verbindungen im Fernverkehr vor.

Herr Gräf scheint keine Kenntnisse über die regionale Bedeutung der geplanten ICE-Trassen zu haben. Sehr kurzsichtig oder alternativlos unterwirft er sich in seinem Leserbrief der Denkweise: alles runter von der Straße und aus der Luft und rein in die Züge. Es spiegelt eine kurzsichtige politische Denkweise wider. Ist Herr Gräf eventuell ein Lobbyist der Bahn? Wo ist der Gedanke des Naturschutzes im Raum zwischen Hannover und Bielefeld, der Zerstörung von Naturschutzgebieten und Wasserreservoiren? Wo ist die lokale Möglichkeit der regionalen Anbindung und ICE-Nutzung berücksichtigt? Wo bleibt die Kosten-Nutzen-Rechnung, nicht nur finanziell, sondern auch für das Klima und Natur? Es gibt hunderte Argumente gegen einen Neubau. Ein „Nein" gegen den Neubau bedeutet noch lange nicht ein „Nein" zum Klimaschutz und zur Zukunft der neuen Generationen.

Herr Gräf sollte sich mehr Gedanken um das Thema machen und nicht populistisch – ist meist nicht sehr sinnvoll - von ferne oder unüberlegt über meine Zukunft und die meiner Kinder urteilen.

Jens Langner, Porta Westfalica

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