Klare Entscheidungen treffen Erstmals gebündelt und geballt sind im Großen Rathaussaal alle Informationen und notwendigen Schritte für den geplanten Neubau eines Hochregallagers des Konzerns Bauerngut in Bückeburg auf den Tisch gekommen. Im MT vom 16. Juli geht es um die Teilaufhebung des Landschaftsschutzgebietes zum Zwecke des Baus eines Hochregallagers. 230 neue Arbeitsplätze würden geschaffen (Und wie viele fallen in den nächsten Jahren aufgrund von Umstellung von Produktionen weg?). Auf der ersten Seite derselben Ausgabe gibt es eine Zusammenfassung der Geschehnisse der letzten beiden Tage in einigen Gebieten unseres Landes. Bedrückende Bilder verfolgen uns, Mitleid überschwemmt die Seele und kommt als Tränen aus den Augen. Ängste kommen auf, die Bilder aus Weltuntergangsfilmen vor Augen. Und ihr wollt im Ernst Landschaftsschutzgebiete versiegeln? Sie wurden von weitsichtigen Menschen einmal eingerichtet, eben zum Schutz. Alles ist jetzt sinnfrei, wenn es um Profit geht? Bauerngut, bleib bei deinem Ursprungsgeschäft, dann muss auch nicht erweitert werden. Aus reiner Profitsucht springt jetzt solch ein Betrieb auf die Welle der Bio- und Vegetarier-Bewegung. Kann im Ernst jemand, der aus ethischen Gründen auf Fleisch und tierische Produkte verzichtet, Produkte aus einem Schlachtbetrieb kaufen? Auf der einen Seite werden Tiere als Ware „verarbeitet“ und auf der anderen Seite werden vegane Lebensmittel hergestellt. Entscheidet euch einmal für eine Seite. Tierische oder pflanzliche Produkte. Landschaftsschutz oder Zerstörung. Hört endlich mit der Rumeierei auf und redet Klartext. Der Bürger ist nicht so dumm und blauäugig, wie es so manche Politiker und Manager denken. Martina Alsdorf, Porta Westfalica

Klare Entscheidungen treffen

Erstmals gebündelt und geballt sind im Großen Rathaussaal alle Informationen und notwendigen Schritte für den geplanten Neubau eines Hochregallagers des Konzerns Bauerngut in Bückeburg auf den Tisch gekommen.

Im MT vom 16. Juli geht es um die Teilaufhebung des Landschaftsschutzgebietes zum Zwecke des Baus eines Hochregallagers. 230 neue Arbeitsplätze würden geschaffen (Und wie viele fallen in den nächsten Jahren aufgrund von Umstellung von Produktionen weg?).

Auf der ersten Seite derselben Ausgabe gibt es eine Zusammenfassung der Geschehnisse der letzten beiden Tage in einigen Gebieten unseres Landes. Bedrückende Bilder verfolgen uns, Mitleid überschwemmt die Seele und kommt als Tränen aus den Augen. Ängste kommen auf, die Bilder aus Weltuntergangsfilmen vor Augen.

Und ihr wollt im Ernst Landschaftsschutzgebiete versiegeln? Sie wurden von weitsichtigen Menschen einmal eingerichtet, eben zum Schutz. Alles ist jetzt sinnfrei, wenn es um Profit geht? Bauerngut, bleib bei deinem Ursprungsgeschäft, dann muss auch nicht erweitert werden. Aus reiner Profitsucht springt jetzt solch ein Betrieb auf die Welle der Bio- und Vegetarier-Bewegung. Kann im Ernst jemand, der aus ethischen Gründen auf Fleisch und tierische Produkte verzichtet, Produkte aus einem Schlachtbetrieb kaufen? Auf der einen Seite werden Tiere als Ware „verarbeitet“ und auf der anderen Seite werden vegane Lebensmittel hergestellt.

Entscheidet euch einmal für eine Seite. Tierische oder pflanzliche Produkte. Landschaftsschutz oder Zerstörung. Hört endlich mit der Rumeierei auf und redet Klartext. Der Bürger ist nicht so dumm und blauäugig, wie es so manche Politiker und Manager denken.

Martina Alsdorf, Porta Westfalica

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