Kein Ersatz geplant Das auf dem B-Sportplatz in Petershagen geplante Ärztehaus nimmt als „Gesundheitszentrum Neue Mitte“ deutliche Formen an. Der Planungs- und Umweltausschuss hat grünes Licht für die Aufstellung des Bebauungsplanes gegeben. Der B-Sportplatz muss einem Ärztehaus weichen. Das macht auch Sinn, denn wenn die Bürger (besonders Kinder und Jugendliche) keinen Ort mehr für sportliche Betätigung haben, könnten sie auch früher erkranken. Dann wird das Gesundheitszentrum ja auch Zukunft haben. Damit wirklich niemand auf die Idee kommt, den B-Sportplatz zu nutzen, wird er auch seit mehreren Wochen nicht mehr gemäht (Stand 1. Juni). Wo die Kinder, Jugendlichen, Sportvereine, Kindergärten, Schüler des Gymnasiums, die den Platz regelmäßig nutzen, in Zukunft ihre Aktivitäten ausüben bleibt offen. Auf Nachfrage bei einem Verantwortlichen der Stadt Petershagen über einen Ersatzsportplatz oder zumindest einen Platz zum Bolzen, bekam ich die Antwort: „Ersatz ist nicht geplant und in Petershagen besteht auch kein Bedarf.“ Im Gegenteil, als nächsten Schritt plant die Stadt auch den A-Sportplatz zu bebauen. Auch der Parkplatz vor dem Kindergarten wird der Allgemeinheit genommen. Dieses wird extreme Auswirkungen bezüglich der Beförderung von Kindergartenkindern sowie auf das Parken der Mitarbeiter haben, da der Marktplatz von Lehrern und Schülern des Gymnasiums genutzt wird. Der bereits jetzt schon existierende Mangel an Parkplätzen in Petershagen wird sich besonders bei Veranstaltungen, wie Matjesmaile, Stadtfest, Märkte, Sportveranstaltungen et cetera verschärfen. Durch dieses Vernichten der Park- und Freizeitmöglichkeiten, wird die Stadt für junge Familien nicht an Attraktivität gewinnen, sondern eher eine abschreckende Wirkung haben. Vielleicht sollte man den ursprünglichen Plan, den Umzug der Verwaltung in die alte Grundschule und ein Ärztehaus im Amtsgebäude unterzubringen, noch einmal überdenken. Dann hätte man auch keinen Lehrstand, wie zurzeit mit der alten Grundschule der Fall ist. Roland Böing, Petershagen

Kein Ersatz geplant

Das auf dem B-Sportplatz in Petershagen geplante Ärztehaus nimmt als „Gesundheitszentrum Neue Mitte“ deutliche Formen an. Der Planungs- und Umweltausschuss hat grünes Licht für die Aufstellung des Bebauungsplanes gegeben.

Der B-Sportplatz muss einem Ärztehaus weichen. Das macht auch Sinn, denn wenn die Bürger (besonders Kinder und Jugendliche) keinen Ort mehr für sportliche Betätigung haben, könnten sie auch früher erkranken. Dann wird das Gesundheitszentrum ja auch Zukunft haben. Damit wirklich niemand auf die Idee kommt, den B-Sportplatz zu nutzen, wird er auch seit mehreren Wochen nicht mehr gemäht (Stand 1. Juni).

Wo die Kinder, Jugendlichen, Sportvereine, Kindergärten, Schüler des Gymnasiums, die den Platz regelmäßig nutzen, in Zukunft ihre Aktivitäten ausüben bleibt offen. Auf Nachfrage bei einem Verantwortlichen der Stadt Petershagen über einen Ersatzsportplatz oder zumindest einen Platz zum Bolzen, bekam ich die Antwort: „Ersatz ist nicht geplant und in Petershagen besteht auch kein Bedarf.“ Im Gegenteil, als nächsten Schritt plant die Stadt auch den A-Sportplatz zu bebauen. Auch der Parkplatz vor dem Kindergarten wird der Allgemeinheit genommen. Dieses wird extreme Auswirkungen bezüglich der Beförderung von Kindergartenkindern sowie auf das Parken der Mitarbeiter haben, da der Marktplatz von Lehrern und Schülern des Gymnasiums genutzt wird. Der bereits jetzt schon existierende Mangel an Parkplätzen in Petershagen wird sich besonders bei Veranstaltungen, wie Matjesmaile, Stadtfest, Märkte, Sportveranstaltungen et cetera verschärfen. Durch dieses Vernichten der Park- und Freizeitmöglichkeiten, wird die Stadt für junge Familien nicht an Attraktivität gewinnen, sondern eher eine abschreckende Wirkung haben.

Vielleicht sollte man den ursprünglichen Plan, den Umzug der Verwaltung in die alte Grundschule und ein Ärztehaus im Amtsgebäude unterzubringen, noch einmal überdenken. Dann hätte man auch keinen Lehrstand, wie zurzeit mit der alten Grundschule der Fall ist.

Roland Böing, Petershagen

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