Ich fordere mein Geld zurück In Sachen Mindener Hallen gibt es ein bisher unbekanntes Gutachten. Dafür zahlte die Stadt 70.000 Euro. Ich betrachte es als eine grobe Unverschämtheit von Bürgermeister Jäcke im November 2018 für schlappe 71.400 Euro eine Machbarkeitsstudie zur geplanten Multihalle in Auftrag zu geben. Unverschämtheit deshalb, weil ich bereits in meinem MT-Leserbrief vom 17. Juli 2017 aufgezeigt habe, dass eine Multifunktionshalle ein Zuschussgeschäft wird und bei vernünftiger Überlegung nicht machbar ist. Unter anderem deshalb, weil bei einer Finanzierung der seinerzeit mit 34 Mio. Euro geplanten Halle selbst bei niedrigen Zinsen innerhalb von 35 Jahren sagenhafte 13,5 Mio. Zinsen anfallen oder monatlich 166.000 Euro — ohne Zusatzmaßnahmen wie z. B. Hausmeister, Energie oder Außenpflege. Um zu dieser Erkenntnis zu kommen, bedurfte es auch nicht, wie Herr Jäcke feststellt, Experten im Mindener Rathaus. Ich habe auch darauf hingewiesen, dass man - wie seinerzeit geplant - keine 200.00 Euro für ein Gutachten ausgeben muss, wenn man Schürmanns Räkenbauke beherrscht. Das ist bei Herrn Jäcke offen nicht der Fall. Und lesen kann er offenbar auch nicht, denn dann hätte er nicht sinnlos ein Gutachten in Auftrag gegeben, das den Bürgern unnötig Geld kostet. Und vorauszusetzen, dass die Privatwirtschaft die Hälfte der Kosten trage, gehört in die Rubrik „Spökenkiekerei". Denn kaum ein Privatunternehmen wird wissentlich eine andauernde Verlustquelle finanzieren. Herr Jäcke, wie vermutlich auch andere Bürger fordere ich mein Geld zurück. Zahlen Sie 71.400 Euro in die Stadtkasse ein und treten Sie von Ihrem Amt zurück. Rainer Nobbe, Minden

Ich fordere mein Geld zurück

In Sachen Mindener Hallen gibt es ein bisher unbekanntes Gutachten. Dafür zahlte die Stadt 70.000 Euro.

Ich betrachte es als eine grobe Unverschämtheit von Bürgermeister Jäcke im November 2018 für schlappe 71.400 Euro eine Machbarkeitsstudie zur geplanten Multihalle in Auftrag zu geben. Unverschämtheit deshalb, weil ich bereits in meinem MT-Leserbrief vom 17. Juli 2017 aufgezeigt habe, dass eine Multifunktionshalle ein Zuschussgeschäft wird und bei vernünftiger Überlegung nicht machbar ist. Unter anderem deshalb, weil bei einer Finanzierung der seinerzeit mit 34 Mio. Euro geplanten Halle selbst bei niedrigen Zinsen innerhalb von 35 Jahren sagenhafte 13,5 Mio. Zinsen anfallen oder monatlich 166.000 Euro — ohne Zusatzmaßnahmen wie z. B. Hausmeister, Energie oder Außenpflege. Um zu dieser Erkenntnis zu kommen, bedurfte es auch nicht, wie Herr Jäcke feststellt, Experten im Mindener Rathaus.

Ich habe auch darauf hingewiesen, dass man - wie seinerzeit geplant - keine 200.00 Euro für ein Gutachten ausgeben muss, wenn man Schürmanns Räkenbauke beherrscht. Das ist bei Herrn Jäcke offen nicht der Fall. Und lesen kann er offenbar auch nicht, denn dann hätte er nicht sinnlos ein Gutachten in Auftrag gegeben, das den Bürgern unnötig Geld kostet. Und vorauszusetzen, dass die Privatwirtschaft die Hälfte der Kosten trage, gehört in die Rubrik „Spökenkiekerei". Denn kaum ein Privatunternehmen wird wissentlich eine andauernde Verlustquelle finanzieren. Herr Jäcke, wie vermutlich auch andere Bürger fordere ich mein Geld zurück. Zahlen Sie 71.400 Euro in die Stadtkasse ein und treten Sie von Ihrem Amt zurück.

Rainer Nobbe, Minden

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