Hinters Licht geführt In Sachen Mindener Hallen gibt es ein bisher unbekanntes Gutachten. Dafür zahlte die Stadt 70.000 Euro. Als Bürger der Stadt Minden fühle ich mich mit den neuesten Erkenntnissen noch mehr hinters Licht geführt. Wie kann es sein, dass der Bürgermeister die alleinige Entscheidung trifft, ein Gutachten für über 70.000,00 € in Auftrag zu geben, ohne sich mit dem Rat abzustimmen? Offensichtlich sind die „SKM-Gutachter“ über die Planungen einer Multihalle nicht genügend informiert worden, dann wäre es auch nicht zu einem nicht verwertbaren Gutachten gekommen. Wenn es allerdings gängige Praxis ist, dass Steuergelder zum Fenster rausgeschmissen werden, dann ist die Verschuldung unserer Stadt kein Wunder. "Wir haben in den letzten 5 Jahren viel erreicht“ sagt unser Bürgermeister. Ist mir da etwas entgangen? Dass sich unser Bürgermeister nun auch noch auf das Wahlergebnis mit 54 Prozent beruft ist ungeheuerlich. Wie hätte das Wahlergebnis denn wohl ausgesehen, wenn Herr Jäcke die Wahrheit offen getan hätte. Ich nenne so etwas Wahlbetrug! Rolf Kalle, Minden

Hinters Licht geführt

In Sachen Mindener Hallen gibt es ein bisher unbekanntes Gutachten. Dafür zahlte die Stadt 70.000 Euro.

Als Bürger der Stadt Minden fühle ich mich mit den neuesten Erkenntnissen noch mehr hinters Licht geführt. Wie kann es sein, dass der Bürgermeister die alleinige Entscheidung trifft, ein Gutachten für über 70.000,00 € in Auftrag zu geben, ohne sich mit dem Rat abzustimmen? Offensichtlich sind die „SKM-Gutachter“ über die Planungen einer Multihalle nicht genügend informiert worden, dann wäre
es auch nicht zu einem nicht verwertbaren Gutachten gekommen. Wenn es allerdings gängige Praxis ist, dass Steuergelder zum Fenster rausgeschmissen werden, dann ist die Verschuldung unserer Stadt kein Wunder.

"Wir haben in den letzten 5 Jahren viel erreicht“ sagt unser Bürgermeister. Ist mir da etwas entgangen? Dass sich unser Bürgermeister nun auch noch auf das Wahlergebnis mit 54 Prozent beruft ist ungeheuerlich. Wie hätte das Wahlergebnis denn wohl ausgesehen, wenn Herr Jäcke die Wahrheit offen getan hätte. Ich nenne so etwas Wahlbetrug!

Rolf Kalle, Minden

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