„Grandios in die Hos‘ “ … Die SPD in Porta Westfalica musste bei der Kommunalwahl deutliche Verluste einfahren. … kommt einem als Spruch in den Sinn, wenn man sich das Abschneiden der Portaner SPD und ihres Bürgermeisterkandidaten ansieht. Auch wenn 27,4 Prozent ein Achtungsvotum ist und der 27.09. noch für eine Überraschung sorgen könnte: Wer den SPD-Bürgermeister in spe einmal im öffentlichen Raum erlebt hat, weiß, dass dessen Achilles-Ferse weniger die Sachkompetenz, sondern eher die Eloquenz ist – eine Fähigkeit, die ein Bürgermeister als Stadtoberhaupt jederzeit abrufen können sollte. Da hilft es umso weniger, wenn ein Fraktionsvorsitzender ebenso fadenscheinig wie parteischädigend versucht, den eigenen Kandidaten auf einen Schild zu heben, auf den er aus eigener Kraft womöglich nicht hätte klettern können. Und nicht wenige sind der Überzeugung, dass das, was womöglich seitens des silberhaarigen Leitwolfs von der „schäl Sick“ der Weser als geschickter Schachzug geplant war, sich als Bärendienst für Partei und Kandidaten entpuppt hat. Es bleibt abzuwarten, ob und welche Konsequenzen die Portaner SPD aus dieser hausgemachten – Zitat: „Katastrophe“ - ziehen wird. Fest steht: Wenn jemand in vorderster Position agierend nicht in der Lage ist, eine so schwere Last zu heben, sollte er anderen den Leitstand überlassen! Manchmal bedarf es halt eines neuen Kranführers. Peter Homeier, Porta Westfalica

„Grandios in die Hos‘ “ …

Die SPD in Porta Westfalica musste bei der Kommunalwahl deutliche Verluste einfahren.

… kommt einem als Spruch in den Sinn, wenn man sich das Abschneiden der Portaner SPD und ihres Bürgermeisterkandidaten ansieht.

Auch wenn 27,4 Prozent ein Achtungsvotum ist und der 27.09. noch für eine Überraschung sorgen könnte: Wer den SPD-Bürgermeister in spe einmal im öffentlichen Raum erlebt hat, weiß, dass dessen Achilles-Ferse weniger die Sachkompetenz, sondern eher die Eloquenz ist – eine Fähigkeit, die ein Bürgermeister als Stadtoberhaupt jederzeit abrufen können sollte.

Da hilft es umso weniger, wenn ein Fraktionsvorsitzender ebenso fadenscheinig wie parteischädigend versucht, den eigenen Kandidaten auf einen Schild zu heben, auf den er aus eigener Kraft womöglich nicht hätte klettern können.

Und nicht wenige sind der Überzeugung, dass das, was womöglich seitens des silberhaarigen Leitwolfs von der „schäl Sick“ der Weser als geschickter Schachzug geplant war, sich als Bärendienst für Partei und Kandidaten entpuppt hat.

Es bleibt abzuwarten, ob und welche Konsequenzen die Portaner SPD aus dieser hausgemachten – Zitat: „Katastrophe“ - ziehen wird. Fest steht: Wenn jemand in vorderster Position agierend nicht in der Lage ist, eine so schwere Last zu heben, sollte er anderen den Leitstand überlassen!

Manchmal bedarf es halt eines neuen Kranführers.

Peter Homeier, Porta Westfalica

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