Gleiche Rechte für alle Eine Leserin wünscht sich mehr Gerechtigkeit in der Welt. Wir hatten Wartezeit zu überbrücken. Also durchstreifte ich mit meiner Tochter die beklemmend trostlose Gegend, auf dem Weg zum Fort A. Und dort ein Lichtblick! Zwei „Wächter“, ganz nach meinem Geschmack, begrüßten uns. Von den angebotenen Broschüren nahmen wir gern ein Exemplar mit. Mein Gefühl reagierte sehr positiv auf das gewählte Thema „Menschenrechte“, auf Idealismus, Gestaltung und Inhalt der Broschüre. Aber was bleibt von einer guten Idee, wenn es schwierig bis unmöglich ist, sie zufriedenstellend in die Praxis umzusetzen? Wer braucht die Menschenrechte am dringlichsten? Die Masse Menschen, die keine Lobby hat! Doch die reiche Minderheit zeigt kein Interesse an einer Angleichung der Lebensverhältnisse. Auch wir sind ein Produkt der Evolution und das Recht des Stärkeren lebt in uns. Als Ausnahmewesen mit Verstand haben wir es nicht geschafft, die Vernunft als gleichberechtigten Partner in unser Leben einzubeziehen. Im Tierreich haben nur Alphawesen ein Recht auf Fortpflanzung. Futterangebot und Klimaereignisse regeln die Geburtenraten und Überlebenschancen. Wir Menschen haben uns weit von natürlichen Regularien entfernt. Als Ersatz dafür erdachte man in einem langen Zeitraum die Menschenrechte. Der Misserfolg spricht leider für sich. Theoretisch wäre es so einfach! „Menschen. Rechte. Leben. Punktum.“ (Bischöfin Kirsten Fehrs) „Gleichgültigkeit ist das größte Laster unserer Zeit, die zivilisierte Form der Rohheit.“ (Zenta Maurina) Artikel 28: „Jeder Mensch hat Anspruch auf alle Rechte und Freiheiten dieser (Menschenrechts)-Erklärung. Deshalb muss es in jedem Land der Erde Ordnungen geben, die diese Rechte schützen.“ Hannelore Hoffmann, Minden

Gleiche Rechte für alle

Eine Leserin wünscht sich mehr Gerechtigkeit in der Welt.

Wir hatten Wartezeit zu überbrücken. Also durchstreifte ich mit meiner Tochter die beklemmend trostlose Gegend, auf dem Weg zum Fort A. Und dort ein Lichtblick! Zwei „Wächter“, ganz nach meinem Geschmack, begrüßten uns. Von den angebotenen Broschüren nahmen wir gern ein Exemplar mit. Mein Gefühl reagierte sehr positiv auf das gewählte Thema „Menschenrechte“, auf Idealismus, Gestaltung und Inhalt der Broschüre. Aber was bleibt von einer guten Idee, wenn es schwierig bis unmöglich ist, sie zufriedenstellend in die Praxis umzusetzen? Wer braucht die Menschenrechte am dringlichsten? Die Masse Menschen, die keine Lobby hat! Doch die reiche Minderheit zeigt kein Interesse an einer Angleichung der Lebensverhältnisse. Auch wir sind ein Produkt der Evolution und das Recht des Stärkeren lebt in uns. Als Ausnahmewesen mit Verstand haben wir es nicht geschafft, die Vernunft als gleichberechtigten Partner in unser Leben einzubeziehen.

Im Tierreich haben nur Alphawesen ein Recht auf Fortpflanzung. Futterangebot und Klimaereignisse regeln die Geburtenraten und Überlebenschancen. Wir Menschen haben uns weit von natürlichen Regularien entfernt. Als Ersatz dafür erdachte man in einem langen Zeitraum die Menschenrechte. Der Misserfolg spricht leider für sich. Theoretisch wäre es so einfach!

„Menschen. Rechte. Leben. Punktum.“ (Bischöfin Kirsten Fehrs)

„Gleichgültigkeit ist das größte Laster unserer Zeit, die zivilisierte Form der Rohheit.“ (Zenta Maurina)

Artikel 28: „Jeder Mensch hat Anspruch auf alle Rechte und Freiheiten dieser (Menschenrechts)-Erklärung. Deshalb muss es in jedem Land der Erde Ordnungen geben, die diese Rechte schützen.“

Hannelore Hoffmann, Minden

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