Gendern - ja oder nein? Die Diskussion rund um geschlechtergerechte Sprache bewegt gerade viele Menschen, auch die Redaktion des MT. Daher hat sie eine Umfrage zum Thema Gendern gestartet. Kann jemand nachweisen, dass sich durch Gendern die Lebenssituation auch nur einer Frau gebessert hat (häusliche Gewalt, gleiches Geld für gleiche Arbeit, Aufstieg in Firmenleitungen, Aufteilung der Hausarbeit und so weiter)? Wir wollen den Plural von Bürgermeister nicht als "Bürger:innenmeister:innen" lesen. Ist schon aufgefallen, wie sich zum Beispiel Lehrer:innen zusammensetzt? Am Anfang steht die männliche Form. Der Doppelpunkt steht für die Nicht-Binären (circa ein Prozent der Bevölkerung), und der hintere, letzte Teil bleibt mal wieder für die Frauen, die immerhin die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen. Das Ganze ist doch jämmerlich. Ach ja, es heißt männlich "der Junge", aber sächlich "das Mädchen". Wer reagiert hier? Dr. Beate Knauth und Joachim Klugmann, Petershagen
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Gendern - ja oder nein?

Die Diskussion rund um geschlechtergerechte Sprache bewegt gerade viele Menschen, auch die Redaktion des MT. Daher hat sie eine Umfrage zum Thema Gendern gestartet.

Kann jemand nachweisen, dass sich durch Gendern die Lebenssituation auch nur einer Frau gebessert hat (häusliche Gewalt, gleiches Geld für gleiche Arbeit, Aufstieg in Firmenleitungen, Aufteilung der Hausarbeit und so weiter)? Wir wollen den Plural von Bürgermeister nicht als "Bürger:innenmeister:innen" lesen. Ist schon aufgefallen, wie sich zum Beispiel Lehrer:innen zusammensetzt? Am Anfang steht die männliche Form. Der Doppelpunkt steht für die Nicht-Binären (circa ein Prozent der Bevölkerung), und der hintere, letzte Teil bleibt mal wieder für die Frauen, die immerhin die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen. Das Ganze ist doch jämmerlich.

Ach ja, es heißt männlich "der Junge", aber sächlich "das Mädchen". Wer reagiert hier?

Dr. Beate Knauth und Joachim Klugmann, Petershagen

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