Gefährliches Versäumnis Ein Leser hält den Kreis Minden-Lübbecke für nicht sonderlich fahrradfreundlich. Es dreht sich um die B61 von Minden nach Bremen und die bis jetzt noch fehlenden Fuß- und Radwege parallel zur B61 zwischen Minden und Höhe Ovenstädt, genauer gesagt bis Harrienstedt/Glissen! Meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke: Am Donnerstag, den 2. September befuhr ich die B61 in Richtung Bremen, um eine Fahrradtour nach Bremen zu unternehmen. Hierbei musste ich entsetzt feststellen, dass überhaupt keine Fuß- und Radwege entlang der B61 zwischen Minden und Glissen/Niedersachsen existieren. Es war morgens 9 Uhr, starker LKW- und PKW-Verkehr, schlechte Sicht durch leichten Nebel. Dabei hatte ich großes Glück, dass mir nichts passierte, weil die meisten Verkehrsteilnehmer auf den gesetzlichen Sicherheitsabstand geachtet haben. Nun zu meiner Frage an den Kreis Minden-Lübbecke: Warum existieren bis zum heutigen Tage immer noch keine Fuß- und Radwege entlang der B61, zwischen Minden und Bremen? Diese Bundesstraße und die Verlängerung durch die B51, welche die Kreise Nienburg und Diepholz nach Bremen durchqueren, besitzen diese Sicherheitsfaktoren und das in höchster Qualität in ihrer Bauausführung. Warum nicht auch der Kreis Minden-Lübbecke? Liegt unseren Verantwortlichen des Kreises die Sicherheit ihrer Bürger und deren Gäste nicht so am Herzen, wie in Nienburg oder Diepholz? Muss es erst ein paar Verkehrstote mehr in unserem Landkreis geben? Gerade wenn ich folgende Sprüche höre und lese, wie zum Beispiel: „Wir wollen zu den fahrradfreundlichsten Städten und Kreisen gehören," dann empfinde ich diese Worte als blanken Hohn. Burkhard Obst, Minden
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Gefährliches Versäumnis

Ein Leser hält den Kreis Minden-Lübbecke für nicht sonderlich fahrradfreundlich.

Es dreht sich um die B61 von Minden nach Bremen und die bis jetzt noch fehlenden Fuß- und Radwege parallel zur B61 zwischen Minden und Höhe Ovenstädt, genauer gesagt bis Harrienstedt/Glissen! Meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke:

Am Donnerstag, den 2. September befuhr ich die B61 in Richtung Bremen, um eine Fahrradtour nach Bremen zu unternehmen. Hierbei musste ich entsetzt feststellen, dass überhaupt keine Fuß- und Radwege entlang der B61 zwischen Minden und Glissen/Niedersachsen existieren. Es war morgens 9 Uhr, starker LKW- und PKW-Verkehr, schlechte Sicht durch leichten Nebel. Dabei hatte ich großes Glück, dass mir nichts passierte, weil die meisten Verkehrsteilnehmer auf den gesetzlichen Sicherheitsabstand geachtet haben.

Nun zu meiner Frage an den Kreis Minden-Lübbecke: Warum existieren bis zum heutigen Tage immer noch keine Fuß- und Radwege entlang der B61, zwischen Minden und Bremen? Diese Bundesstraße und die Verlängerung durch die B51, welche die Kreise Nienburg und Diepholz nach Bremen durchqueren, besitzen diese Sicherheitsfaktoren und das in höchster Qualität in ihrer Bauausführung. Warum nicht auch der Kreis Minden-Lübbecke? Liegt unseren Verantwortlichen des Kreises die Sicherheit ihrer Bürger und deren Gäste nicht so am Herzen, wie in Nienburg oder Diepholz? Muss es erst ein paar Verkehrstote mehr in unserem Landkreis geben?

Gerade wenn ich folgende Sprüche höre und lese, wie zum Beispiel: „Wir wollen zu den fahrradfreundlichsten Städten und Kreisen gehören," dann empfinde ich diese Worte als blanken Hohn.

Burkhard Obst, Minden

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