Gedanken nach den Kommunalwahlen Mitte September konnten die Bürger in NRW neue Räte, Bürgermeister und Landräte in ihren Kommunen wählen. KREUZ-lahm habe ich mich danach gefühlt! Nicht nur, weil so viele davon nötig waren, sondern wegen so vieler Kandidaten, die das MT – dankenswert! – vorstellte. Über den jungen – und den jüngsten – Kandidaten habe ich mich besonders gefreut und auch über die, die neu für ein Tätigsein antreten wollen: Sie haben Mut und wollen Entscheidendes bewegen. Wie aber wird Entscheidendes von kommunaler Ebene aus bewegt – nicht nur für unsere Stadt, sondern auch von da aus für´s (große) Land NRW und für die ganze Republik zur Stärkung der Demokratie, die das dringend nötig hat? Das hatte ich plötzlich wieder auf dem Schirm – und unsere Kinder und Enkel, für deren Zukunft wir verantwortlich vorsorgen müssen und ja auch wollen. Aber wie denn: Kommunen sind vom Land abhängig, die Länder vom Bund. „Rückwärts“ gedacht bleib ich wieder bei unseren Kindern hängen, besonders bei denen, die unter 16 sind, aber auch älter werden – aber WIE? Ich denke, dass der Bund „mehr in die Pflicht“ genommen werden muss – im Grundsätzlichen, was alle Länder gleichzeitig betrifft: Ein einheitliches Schulsystem – meine ich – ist längst überfällig. Mit Lehrplänen, die für alle Schulformen gelten und Fächern, die lebenspraktische Inhalte haben. Dazu braucht es nicht nur mehr Lehrer, sondern auch entsprechend ausgebildete und natürlich auch mehr Geld, das allerdings von nachhaltigster Wert-Wirkung ist! Bildung ist ganzheitliche Menschenbildung: Kein Kind weiß, in welche Familie es hineingeboren wird. Viele Eltern brauchen Mithilfe. Dafür sind Kindergärten da – mit Erziehern, die sinnvoller ausgebildet werden müssen und für das, was sie seit vielen Jahren schon leisten, keineswegs das Geld verdienen, was ihnen zusteht! Liebe Mitbürger, das alleine ist eine Mammutsaufgabe für die Bundesregierung; das braucht Vorbereitung und Zeit. Aber wir Bürger müssen das in allen Ländern fordern und fördern, indem wir mitmachen mit den nötigen Fach-Menschen, die das befördern können: Gemeinsam! Und schließlich fiel mir noch etwas Grundsätzliches ein, was Leben erhalten bedeutet und wo die persönliche Freiheit für alle Auto- und Radfahrer eine Grenze braucht: Per Gesetz 0 Prozent Alkohol am Steuer und am Lenker, denn Alkohol ist auch eine Droge! Ein solches Gesetz kann deshalb leicht und schnell erweitert werden. Hierbei geht es nicht gegen etwas, sondern für das Leben auf unseren Straßen, das dadurch sicherer wird! Ich denke nicht nur, ich handle auch: In meinem nächsten Umfeld. Aber darum geht es eben nicht allein! Was denken Sie? Brigitte Rocholl, Minden

Gedanken nach den Kommunalwahlen

Mitte September konnten die Bürger in NRW neue Räte, Bürgermeister und Landräte in ihren Kommunen wählen.

KREUZ-lahm habe ich mich danach gefühlt! Nicht nur, weil so viele davon nötig waren, sondern wegen so vieler Kandidaten, die das MT – dankenswert! – vorstellte. Über den jungen – und den jüngsten – Kandidaten habe ich mich besonders gefreut und auch über die, die neu für ein Tätigsein antreten wollen: Sie haben Mut und wollen Entscheidendes bewegen. Wie aber wird Entscheidendes von kommunaler Ebene aus bewegt – nicht nur für unsere Stadt, sondern auch von da aus für´s (große) Land NRW und für die ganze Republik zur Stärkung der Demokratie, die das dringend nötig hat?

Das hatte ich plötzlich wieder auf dem Schirm – und unsere Kinder und Enkel, für deren Zukunft wir verantwortlich vorsorgen müssen und ja auch wollen. Aber wie denn: Kommunen sind vom Land abhängig, die Länder vom Bund. „Rückwärts“ gedacht bleib ich wieder bei unseren Kindern hängen, besonders bei denen, die unter 16 sind, aber auch älter werden – aber WIE?

Ich denke, dass der Bund „mehr in die Pflicht“ genommen werden muss – im Grundsätzlichen, was alle Länder gleichzeitig betrifft: Ein einheitliches Schulsystem – meine ich – ist längst überfällig. Mit Lehrplänen, die für alle Schulformen gelten und Fächern, die lebenspraktische Inhalte haben. Dazu braucht es nicht nur mehr Lehrer, sondern auch entsprechend ausgebildete und natürlich auch mehr Geld, das allerdings von nachhaltigster Wert-Wirkung ist! Bildung ist ganzheitliche Menschenbildung: Kein Kind weiß, in welche Familie es hineingeboren wird. Viele Eltern brauchen Mithilfe. Dafür sind Kindergärten da – mit Erziehern, die sinnvoller ausgebildet werden müssen und für das, was sie seit vielen Jahren schon leisten, keineswegs das Geld verdienen, was ihnen zusteht!

Liebe Mitbürger, das alleine ist eine Mammutsaufgabe für die Bundesregierung; das braucht Vorbereitung und Zeit. Aber wir Bürger müssen das in allen Ländern fordern und fördern, indem wir mitmachen mit den nötigen Fach-Menschen, die das befördern können: Gemeinsam!

Und schließlich fiel mir noch etwas Grundsätzliches ein, was Leben erhalten bedeutet und wo die persönliche Freiheit für alle Auto- und Radfahrer eine Grenze braucht: Per Gesetz 0 Prozent Alkohol am Steuer und am Lenker, denn Alkohol ist auch eine Droge! Ein solches Gesetz kann deshalb leicht und schnell erweitert werden. Hierbei geht es nicht gegen etwas, sondern für das Leben auf unseren Straßen, das dadurch sicherer wird!

Ich denke nicht nur, ich handle auch: In meinem nächsten Umfeld. Aber darum geht es eben nicht allein! Was denken Sie?

Brigitte Rocholl, Minden

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