Für Normalbürger eine Posse Bei der Kommunalwahl musste die SPD einige Verluste hinnehmen. Die heimische SPD hat Stimmen eingebüßt … Warum nur? Die Hiller SPD ist anscheinend in sich zerstritten, sodass sie den amtierenden Bürgermeister, immerhin auch Parteimitglied, öffentlich die Stimme verweigert und sogar noch weitergeht und bei der anstehenden Stichwahl den Gegenkandidaten der CDU unterstützen will. Für mich als Normalbürger eine Posse. Wie kann ich eine Partei wählen, die anscheinend nicht in der Lage ist, auf sachlicher Ebene zum Wohl des Bürgers miteinander zu arbeiten, sondern stattdessen persönliche Querelen in den Vordergrund stellt. Tatsächlich hat für mich der Bürgermeister einen guten Job gemacht. Also was stimmt nicht? Ähnliche Querelen hat es auf Kreisebene gegeben, der Landrat und der Bürgermeister von Minden können nicht so gut miteinander, heißt es. Reden nicht miteinander. Wenn sie das getan hätten, vielleicht hätte Minden dann schon eine Multifunktionshalle und GWD müsste nicht irgendwo spielen. Es könnten Veranstaltungen stattfinden, vielleicht hätte Minden sogar ein schönes Kino mit mehreren Sälen, was so eine kleine Stadt wie Rahden schließlich auch schafft. Stattdessen hat Minden jetzt nichts und man muss sich fragen, ob man Minden in ein paar Jahren noch kennt. Oder nur noch als kleinen Punkt auf der Landkarte registriert. So muss der Bürger es ausbaden, die Unstimmigkeiten einer sogenannten Volkspartei. Die für mich einen sehr desolaten Eindruck macht. Das kostet Stimmen… Auf Bundesebene scheinen sich die Wogen zu glätten, immerhin war man sich einig bei der Wahl des Kanzlerkandidaten. Hoffen wir, dass das auch irgendwann auf Kommunalebene ankommt. Bettina Fischer, Hille

Für Normalbürger eine Posse

Bei der Kommunalwahl musste die SPD einige Verluste hinnehmen.

Die heimische SPD hat Stimmen eingebüßt … Warum nur? Die Hiller SPD ist anscheinend in sich zerstritten, sodass sie den amtierenden Bürgermeister, immerhin auch Parteimitglied, öffentlich die Stimme verweigert und sogar noch weitergeht und bei der anstehenden Stichwahl den Gegenkandidaten der CDU unterstützen will. Für mich als Normalbürger eine Posse. Wie kann ich eine Partei wählen, die anscheinend nicht in der Lage ist, auf sachlicher Ebene zum Wohl des Bürgers miteinander zu arbeiten, sondern stattdessen persönliche Querelen in den Vordergrund stellt. Tatsächlich hat für mich der Bürgermeister einen guten Job gemacht. Also was stimmt nicht? Ähnliche Querelen hat es auf Kreisebene gegeben, der Landrat und der Bürgermeister von Minden können nicht so gut miteinander, heißt es. Reden nicht miteinander. Wenn sie das getan hätten, vielleicht hätte Minden dann schon eine Multifunktionshalle und GWD müsste nicht irgendwo spielen. Es könnten Veranstaltungen stattfinden, vielleicht hätte Minden sogar ein schönes Kino mit mehreren Sälen, was so eine kleine Stadt wie Rahden schließlich auch schafft. Stattdessen hat Minden jetzt nichts und man muss sich fragen, ob man Minden in ein paar Jahren noch kennt. Oder nur noch als kleinen Punkt auf der Landkarte registriert.

So muss der Bürger es ausbaden, die Unstimmigkeiten einer sogenannten Volkspartei. Die für mich einen sehr desolaten Eindruck macht. Das kostet Stimmen… Auf Bundesebene scheinen sich die Wogen zu glätten, immerhin war man sich einig bei der Wahl des Kanzlerkandidaten. Hoffen wir, dass das auch irgendwann auf Kommunalebene ankommt.

Bettina Fischer, Hille

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