Ein dauerhafter Ort Ein Leser wünscht sich ein Kunsthaus in Minden und hat dafür einige Ideen. In den letzten Wochen gab es reichlich zu sehen, für Menschen mit Kunstinteressen in unserer Heimatstadt. Allen Ortens fanden und finden Kunstausstellungen statt. Das reicht vom Kunstangebot im Museum, wo zeitgenössische Kunst des Vereines für aktuelle Kunst gezeigt wird und gleichzeitig im Haus des Kunstvereins Minden, das einen Mindener Expressionisten ausstellte. Darüber hinaus in der Simeonsstraße Kunst im Treppenhaus diverser Akteure. In der Hafenstrasse im alten Kornhaus am Weserhafen ein toller Mix aus Malerei, Musik und Metallinstallationen. Zudem die Kulturgesellen, zwar meist hinter Glas in der Bäckerstraße, aber mit beeindruckenden Werken (Zeichnung, Malerei, Schmuckstücke, Poetry Slam) vielfältig und von jungen Künstlern ab zwölf bis zwanzig Jahren. Dazu noch Fotoausstellungen und Malerei in der Obermarktstraße 19. Aber wieder fehlt es an einem zentralen Ort, Kunst für alle dauerhaft und gut zugänglich zu präsentieren. Ich wünsch mir zunächst ein Kunsthaus mit angeschlossenen Ateliers, wo Künstler eine Heimat finden. Reaktivieren wir doch den in der Vergangenheit öffentlich finanzierten Stadtschreiber und ergänzen ihn um einen Stadtmaler. Drei Monate lang, so mein Vorschlag, als Angebot für heimische oder ortsfremde bekannte Künstler bei 1.500 netto und freier Wohnung. Nach einem Vierteljahr würden andere Akteure neue Impulse setzen. Einfach machen, und falls es uns gefällt, gibt es vielleicht auch Platz für ein Kunstmuseum neben einer Sporthalle in der neuen Multifunktionshalle. Andreas Möhring, Minden

Ein dauerhafter Ort

Ein Leser wünscht sich ein Kunsthaus in Minden und hat dafür einige Ideen.

In den letzten Wochen gab es reichlich zu sehen, für Menschen mit Kunstinteressen in unserer Heimatstadt. Allen Ortens fanden und finden Kunstausstellungen statt. Das reicht vom Kunstangebot im Museum, wo zeitgenössische Kunst des Vereines für aktuelle Kunst gezeigt wird und gleichzeitig im Haus des Kunstvereins Minden, das einen Mindener Expressionisten ausstellte. Darüber hinaus in der Simeonsstraße Kunst im Treppenhaus diverser Akteure. In der Hafenstrasse im alten Kornhaus am Weserhafen ein toller Mix aus Malerei, Musik und Metallinstallationen. Zudem die Kulturgesellen, zwar meist hinter Glas in der Bäckerstraße, aber mit beeindruckenden Werken (Zeichnung, Malerei, Schmuckstücke, Poetry Slam) vielfältig und von jungen Künstlern ab zwölf bis zwanzig Jahren. Dazu noch Fotoausstellungen und Malerei in der Obermarktstraße 19.

Aber wieder fehlt es an einem zentralen Ort, Kunst für alle dauerhaft und gut zugänglich zu präsentieren. Ich wünsch mir zunächst ein Kunsthaus mit angeschlossenen Ateliers, wo Künstler eine Heimat finden. Reaktivieren wir doch den in der Vergangenheit öffentlich finanzierten Stadtschreiber und ergänzen ihn um einen Stadtmaler. Drei Monate lang, so mein Vorschlag, als Angebot für heimische oder ortsfremde bekannte Künstler bei 1.500 netto und freier Wohnung. Nach einem Vierteljahr würden andere Akteure neue Impulse setzen. Einfach machen, und falls es uns gefällt, gibt es vielleicht auch Platz für ein Kunstmuseum neben einer Sporthalle in der neuen Multifunktionshalle.

Andreas Möhring, Minden

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