Eiertanz bei der Zeitumstellung Eigentlich sollten die beiden verschiedenen «Zeiten» im Winter und Sommer in diesem Jahr zum letzten Mal nebeneinander bestehen. Das Europäische Parlament stimmte dafür, die Umstellung nach dem Jahr 2021 aufzugeben. Eine Entscheidung durch die Mitgliedstaaten im Europäischen Rat ist jedoch noch nicht in Sicht. Die Zeitumstellung wurde uns seinerzeit als Energiesparmaßnahme verkauft. Das Gegenteil ist der Fall, denn die Zunahme der Freizeitaktivitäten dank der längeren Helligkeit verschlang ein Mehrfaches an Energie. Vermutlich war dies der eigentliche Grund der Umstellung. Das Leiden der Tiere wird weggewischt. Früher gab es im Kerneuropa zwei Zeitzonen: Die westeuropäische Zeitzone (WEZ) mit dem Meridian 0^0, auch Greenwich Mean Time (GMT) genannt, und die mitteleuropäische Zeitzone (MEZ) mit dem Meridian plus 15^0. Zeitzonen haben eine Stunde Zeitunterschied und einen Abstand von 15 Längengraden, das sind rund 1.100 Kilometer. Die Grenze zwischen WEZ und MEZ lag zwischen Deutschland und Frankreich. Bei Grenzübertritt wurde einfach die Uhr umgestellt. Zu MEZ gehören Deutschland und Polen, zu WEZ Frankreich und Spanien. Wann diese Länder die MEZ übernommen haben oder sie ihnen aufgezwungen worden ist, ist mir nicht bekannt. Die Zeitunterschiede der Ortszeit zur MEZ betragen an der deutschen Westgrenze minus 44 Minuten und an der polnischen Ostgrenze plus 36 Minuten, eine naturverträgliche Zeitspanne, an der Westgrenze Spaniens heute allerdings eineinhalb Stunden. Wird nun auf Sommerzeit umgestellt, sind es zweieinhalb Stunden, absolut wider die Natur, und alles, was wider die Natur ist, hat keinen Bestand (Darwin). Hier wird deutlich, wie die EU alles zu einem Einheitsbrei umgestalten möchte, sogar auch Naturgesetze. Russland hat die Zeitumstellung abgeschafft! Nun droht die Gefahr, dass die Sommerzeit als Regelzeit beibehalten wird, also das Widernatürliche. Im Herbst wird die Wahrheit offenkundig werden, wenn keine Umstellung auf Normalzeit mehr folgt. Alles raffiniert an der Öffentlichkeit vorbei gegen den Willen des Bevölkerungsteils eingefädelt, der das erwirtschaftet, was wir zur Grundversorgung brauchen. Udo Knau, Minden

Eiertanz bei der Zeitumstellung

Eigentlich sollten die beiden verschiedenen «Zeiten» im Winter und Sommer in diesem Jahr zum letzten Mal nebeneinander bestehen. Das Europäische Parlament stimmte dafür, die Umstellung nach dem Jahr 2021 aufzugeben. Eine Entscheidung durch die Mitgliedstaaten im Europäischen Rat ist jedoch noch nicht in Sicht.

Die Zeitumstellung wurde uns seinerzeit als Energiesparmaßnahme verkauft. Das Gegenteil ist der Fall, denn die Zunahme der Freizeitaktivitäten dank der längeren Helligkeit verschlang ein Mehrfaches an Energie. Vermutlich war dies der eigentliche Grund der Umstellung. Das Leiden der Tiere wird weggewischt.

Früher gab es im Kerneuropa zwei Zeitzonen: Die westeuropäische Zeitzone (WEZ) mit dem Meridian 0^0, auch Greenwich Mean Time (GMT) genannt, und die mitteleuropäische Zeitzone (MEZ) mit dem Meridian plus 15^0. Zeitzonen haben eine Stunde Zeitunterschied und einen Abstand von 15 Längengraden, das sind rund 1.100 Kilometer. Die Grenze zwischen WEZ und MEZ lag zwischen Deutschland und Frankreich. Bei Grenzübertritt wurde einfach die Uhr umgestellt. Zu MEZ gehören Deutschland und Polen, zu WEZ Frankreich und Spanien. Wann diese Länder die MEZ übernommen haben oder sie ihnen aufgezwungen worden ist, ist mir nicht bekannt.

Die Zeitunterschiede der Ortszeit zur MEZ betragen an der deutschen Westgrenze minus 44 Minuten und an der polnischen Ostgrenze plus 36 Minuten, eine naturverträgliche Zeitspanne, an der Westgrenze Spaniens heute allerdings eineinhalb Stunden. Wird nun auf Sommerzeit umgestellt, sind es zweieinhalb Stunden, absolut wider die Natur, und alles, was wider die Natur ist, hat keinen Bestand (Darwin). Hier wird deutlich, wie die EU alles zu einem Einheitsbrei umgestalten möchte, sogar auch Naturgesetze. Russland hat die Zeitumstellung abgeschafft!

Nun droht die Gefahr, dass die Sommerzeit als Regelzeit beibehalten wird, also das Widernatürliche. Im Herbst wird die Wahrheit offenkundig werden, wenn keine Umstellung auf Normalzeit mehr folgt. Alles raffiniert an der Öffentlichkeit vorbei gegen den Willen des Bevölkerungsteils eingefädelt, der das erwirtschaftet, was wir zur Grundversorgung brauchen.

Udo Knau, Minden

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Leserbriefe