Ehrlicher Dialog fehlt Unbekannte haben ein Anti-Rassismus-Banner zerfetzt, wenige Stunden, nachdem es aufgehängt worden ist. Ich denke, manch Zeitgenosse empfand dieses Mahnmal (Banner) als unberechtigte Anschuldigung. Natürlich sollte nicht zerstört werden was einige Bürger öffentlich machen wollen, es ist eben ihre Meinung. Doch mir fehlt (und zwar in unserem gesamten Land) die Möglichkeit eines ehrlichen Dialogs bezüglich Zuwanderung, anderer Sitten, und leider immer noch ungenügender Integration. Meist wird diesbezüglich zum Teil berechtigte Kritik schon im Keim erstickt und vorschnell als rassistisch verurteilt. Ich bin überzeugt, wenn ohne Vorurteile alle Menschen hier in unserem Land sich offen äussern dürfen, ihre Sorgen, Befürchtungen und auch Ängste, ernst genommen werden, dann erst ist der Weg wieder frei für ein Miteinander. Doch wenn ausschließlich nur die Meinung einiger Bürger als angemessen gilt, spaltet sich unweigerlich die Gesellschaft, in sogenannte mehr oder weniger schweigende Wutbürger sowie in diejenigen, welche sich das Recht nehmen, ohne wenn und aber Andersdenkende zu verunglimpfen. Ein offener, unzensierter, gesellschaftlicher Dialog, welcher allen Bürgern die Gelegenheit bietet, sich, ohne diskriminiert zu werden, frei äussern zu dürfen, was ihm auf der Seele brennt, könnte ein guter Weg sein zu einer gesamt befriedigenden Lösung der nicht unerheblichen, gesellschaftlichen Problematik. Galen Scheidler, Graal-Müritz

Ehrlicher Dialog fehlt

Unbekannte haben ein Anti-Rassismus-Banner zerfetzt, wenige Stunden, nachdem es aufgehängt worden ist.

Ich denke, manch Zeitgenosse empfand dieses Mahnmal (Banner) als unberechtigte Anschuldigung. Natürlich sollte nicht zerstört werden was einige Bürger öffentlich machen wollen, es ist eben ihre Meinung. Doch mir fehlt (und zwar in unserem gesamten Land) die Möglichkeit eines ehrlichen Dialogs bezüglich Zuwanderung, anderer Sitten, und leider immer noch ungenügender Integration. Meist wird diesbezüglich zum Teil berechtigte Kritik schon im Keim erstickt und vorschnell als rassistisch verurteilt. Ich bin überzeugt, wenn ohne Vorurteile alle Menschen hier in unserem Land sich offen äussern dürfen, ihre Sorgen, Befürchtungen und auch Ängste, ernst genommen werden, dann erst ist der Weg wieder frei für ein Miteinander.

Doch wenn ausschließlich nur die Meinung einiger Bürger als angemessen gilt, spaltet sich unweigerlich die Gesellschaft, in sogenannte mehr oder weniger schweigende Wutbürger sowie in diejenigen, welche sich das Recht nehmen, ohne wenn und aber Andersdenkende zu verunglimpfen. Ein offener, unzensierter, gesellschaftlicher Dialog, welcher allen Bürgern die Gelegenheit bietet, sich, ohne diskriminiert zu werden, frei äussern zu dürfen, was ihm auf der Seele brennt, könnte ein guter Weg sein zu einer gesamt befriedigenden Lösung der nicht unerheblichen, gesellschaftlichen Problematik.

Galen Scheidler, Graal-Müritz

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