Die Aufgabe der Bürger Der Rat in Porta Westfalica hat den Plänen zum Bau für ein Logistikzentrum in Porta Westfalica-Lerbeck zugestimmt. Jetzt kommt es also wie es alle Anwohner befürchtet haben. Grohe/Fiege dürfen ihr neues Logistikzentrum in der Mitte von Lerbeck bauen. Die Politik hat, wie so oft, die Ökonomie über die Ökologie und die Interessen der Anwohner gestellt. Auch wenn das bedeutet, dass eine 44.000 qm große Halle, 320 LKW-Bewegungen pro Tag und die damit einhergehenden Lärm- und Umweltbelästigungen das Dorf Lerbeck dauerhaft verändern werden, so müssen die Anwohner feststellen, dass am Ende der politischen Diskussion ihre Argumente offensichtlich die schwächeren waren. Trotzdem liegt es im Interesse der Bürger sich weiterhin für den Erhalt des Ortes, des Wohnraums und der Landschaft in Lerbeck einzusetzen. Das Votum der Politik bedeutet mitnichten, dass die Probleme nördlich der B482, am Kirchweg oder an der „Zur Porta“ gelöst sind. Es ist Aufgabe der Bürger, hier immer wieder den Finger in die Wunde zu legen, weiterhin Lärmschutzpläne einzufordern und die Politiker, die sich nach eigenen Aussagen die Entscheidung nicht leicht gemacht haben, in die Pflicht zu nehmen. Wie ernst es der Politik ist, kann sie bei der Umsetzung der im Haupt- und Finanzausschuss einstimmig unterstützten die „Zur Porta“ betreffenden Bürgeranträge beweisen und das völlig unabhängg von der Standortdiskussion rund um die Firma Grohe. Frank Schäfer, Porta Westfalica

Die Aufgabe der Bürger

Der Rat in Porta Westfalica hat den Plänen zum Bau für ein Logistikzentrum in Porta Westfalica-Lerbeck zugestimmt.

Jetzt kommt es also wie es alle Anwohner befürchtet haben. Grohe/Fiege dürfen ihr neues Logistikzentrum in der Mitte von Lerbeck bauen. Die Politik hat, wie so oft, die Ökonomie über die Ökologie und die Interessen der Anwohner gestellt. Auch wenn das bedeutet, dass eine 44.000 qm große Halle, 320 LKW-Bewegungen pro Tag und die damit einhergehenden Lärm- und Umweltbelästigungen das Dorf Lerbeck dauerhaft verändern werden, so müssen die Anwohner feststellen, dass am Ende der politischen Diskussion ihre Argumente offensichtlich die schwächeren waren. Trotzdem liegt es im Interesse der Bürger sich weiterhin für den Erhalt des Ortes, des Wohnraums und der Landschaft in Lerbeck einzusetzen. Das Votum der Politik bedeutet mitnichten, dass die Probleme nördlich der B482, am Kirchweg oder an der „Zur Porta“ gelöst sind. Es ist Aufgabe der Bürger, hier immer wieder den Finger in die Wunde zu legen, weiterhin Lärmschutzpläne einzufordern und die Politiker, die sich nach eigenen Aussagen die Entscheidung nicht leicht gemacht haben, in die Pflicht zu nehmen. Wie ernst es der Politik ist, kann sie bei der Umsetzung der im Haupt- und Finanzausschuss einstimmig unterstützten die „Zur Porta“ betreffenden Bürgeranträge beweisen und das völlig unabhängg von der Standortdiskussion rund um die Firma Grohe.

Frank Schäfer, Porta Westfalica

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