„Der Wald ist die Kirche der Natur“ Der beliebte Wolfsschluchtweg in Porta Westfalica wurde geschlossen. Außerdem nutzen immer mehr Mountainbiker den Wald und schaffen teils eigene Trails. Dies führte zu einem Streit mit betroffenen Waldbauern. Dieses wunderbare Gedicht schrieb Georg Graf zu Münster (1774-1824). Wald betritt man wie eine Kirche mit Ehrfurcht und Respekt. So haben wir es schon als Kinder gelernt. Bei unseren regelmäßigen Schulwanderungen, bei denen uns die Schönheiten unserer näheren und weiteren Heimat umweltfreundlich und ohne Kosten und vermittelt wurden, wurde dies praktiziert. Immer wieder wurden schöne Lieder gesungen. Der Wald ist seit Urzeiten jedem zugänglich. Und nun ist es möglich, daß in einer Kommune solche Gegensätze Realität sind, ein beliebter Wanderweg plötzlich gesperrt wird und in einem anderen Bereich Rabauken sich zerstörerisch austoben können? Wo bleibt das Eingreifen des Bürgermeisters? Wohl leben wir in einer Demokratie mit viel Freiheit. Aber kleine, gut organisierte Gruppen scheinen ihre Realitätsfernen Lebensvorstellungen gegen die Mehrheit durchsetzen zu können. Die einen übertreiben mit Naturschutz, die anderen praktizieren ihre antiautoritäre Erziehung nach dem Motto: Verbieten ist verboten. Eigentlich wäre dem Rabauken-Spuk ganz einfach ein Ende zu bereiten: Die Räder werden eingezogen. Aber es gibt auch andere Gruppen, die uns in ähnlicher Weise terrorisieren: Die überlauten Auto- und Motorradfahrer mit ihren frisierten Motoren. Wo bleibt der Schutz der Bevölkerung durch die Staatsorgane? Udo Knau, Minden

„Der Wald ist die Kirche der Natur“

Der beliebte Wolfsschluchtweg in Porta Westfalica wurde geschlossen. Außerdem nutzen immer mehr Mountainbiker den Wald und schaffen teils eigene Trails. Dies führte zu einem Streit mit betroffenen Waldbauern.

Dieses wunderbare Gedicht schrieb Georg Graf zu Münster (1774-1824). Wald betritt man wie eine Kirche mit Ehrfurcht und Respekt. So haben wir es schon als Kinder gelernt. Bei unseren regelmäßigen Schulwanderungen, bei denen uns die Schönheiten unserer näheren und weiteren Heimat umweltfreundlich und ohne Kosten und vermittelt wurden, wurde dies praktiziert. Immer wieder wurden schöne Lieder gesungen. Der Wald ist seit Urzeiten jedem zugänglich. Und nun ist es möglich, daß in einer Kommune solche Gegensätze Realität sind, ein beliebter Wanderweg plötzlich gesperrt wird und in einem anderen Bereich Rabauken sich zerstörerisch austoben können? Wo bleibt das Eingreifen des Bürgermeisters?

Wohl leben wir in einer Demokratie mit viel Freiheit. Aber kleine, gut organisierte Gruppen scheinen ihre Realitätsfernen Lebensvorstellungen gegen die Mehrheit durchsetzen zu können. Die einen übertreiben mit Naturschutz, die anderen praktizieren ihre antiautoritäre Erziehung nach dem Motto: Verbieten ist verboten. Eigentlich wäre dem Rabauken-Spuk ganz einfach ein Ende zu bereiten: Die Räder werden eingezogen. Aber es gibt auch andere Gruppen, die uns in ähnlicher Weise terrorisieren: Die überlauten Auto- und Motorradfahrer mit ihren frisierten Motoren. Wo bleibt der Schutz der Bevölkerung durch die Staatsorgane?

Udo Knau, Minden

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