Chance nicht vertändeln Die Zukunft der Schwedenschänke ist ein Thema für viele Leserbriefschreiber. Der Ball auf dem Elfmeterpunkt . . . sollte auch ins Tor. Die Stadt Minden und das Denkmalamt haben mal wieder eine Chance . . . und sind dabei, diese klein kariert und blamabel zu vertändeln. Die Schwedenschänke ist ein historisches Gebäude am Eingang zur Altstadt und es gibt dafür nun investitionsbereite Unternehmer. Eine Chance. Dass die Verbindung von alt und neu in der Architektur zu „Signatur-Gebäuden“ führen und somit zu Magneten für Besucher werden können, zeigt u. a. der Berliner Reichstag, der durch das Büro Norman Foster völlig neu gestaltet wurde und dennoch seinen Charakter behielt. Die Highline in New York wurde, auf historischem Grund, mit vielen neuen Elementen zu einem touristischen Highlight entwickelt – übrigens mit zahlreichen Treppen. Anstatt willige und investitionsbereite Unternehmer mit Hürden zu beschäftigen, sollten sich Stadt und Denkmalamt vielmehr einbringen und unterstützen – möglicherweise mit einem Architekturwettbewerb – für die Kombination von alt und neu am Beispiel dieser Treppe an historischem Haus. Die Kuppel des Reichstags sei, wenn auch in ganz anderer Größenordnung, als sehr gelungenes Beispiel genannt – think big and out of the box. Wenn ich mich recht erinnere, steht vor der Schwedenschänke ein modernes Kunstwerk aus Stahl… Wenn ein solches Haus wiederbelebt wird und für Minden Potenzial erschließt, sollte die Stadt diese Chance nutzen. Hansgeorg Derks, München

Chance nicht vertändeln

Die Zukunft der Schwedenschänke ist ein Thema für viele Leserbriefschreiber.

Der Ball auf dem Elfmeterpunkt . . . sollte auch ins Tor. Die Stadt Minden und das Denkmalamt haben mal wieder eine Chance . . . und sind dabei, diese klein kariert und blamabel zu vertändeln.

Die Schwedenschänke ist ein historisches Gebäude am Eingang zur Altstadt und es gibt dafür nun investitionsbereite Unternehmer. Eine Chance.

Dass die Verbindung von alt und neu in der Architektur zu „Signatur-Gebäuden“ führen und somit zu Magneten für Besucher werden können, zeigt u. a. der Berliner Reichstag, der durch das Büro Norman Foster völlig neu gestaltet wurde und dennoch seinen Charakter behielt.

Die Highline in New York wurde, auf historischem Grund, mit vielen neuen Elementen zu einem touristischen Highlight entwickelt – übrigens mit zahlreichen Treppen.

Anstatt willige und investitionsbereite Unternehmer mit Hürden zu beschäftigen, sollten sich Stadt und Denkmalamt vielmehr einbringen und unterstützen – möglicherweise mit einem Architekturwettbewerb – für die Kombination von alt und neu am Beispiel dieser Treppe an historischem Haus. Die Kuppel des Reichstags sei, wenn auch in ganz anderer Größenordnung, als sehr gelungenes Beispiel genannt – think big and out of the box. Wenn ich mich recht erinnere, steht vor der Schwedenschänke ein modernes Kunstwerk aus Stahl…

Wenn ein solches Haus wiederbelebt wird und für Minden Potenzial erschließt, sollte die Stadt diese Chance nutzen.

Hansgeorg Derks, München

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