Bessere Lösungen finden In Hausberge dauert der Streit um eine Straßensperrung an. In Hausberge dauert der Streit um eine Straßensperrung an. Die Öffnung der Straße Faulensiek wurde gerade erst zu Beginn des Jahres vom Bezirksausschuss Hausberge einstimmig abgelehnt. Wer ortskundig ist, kann diese Entscheidung gut nachvollziehen: Die gewundene, abschüssige Straße hat einige Engstellen, es gibt keinen durchgängigen Bürgersteig, Fahrzeuge parken entlang der Bordsteine. Der Faulensiek wird gerne von Läufern, Spaziergängern und Schulkindern genutzt, für Radfahrer bietet sich hier eine verkehrsarme, gut befahrbare Verbindung Richtung Lohfeld/Veltheim. Die Anwohner teilen somit ihr „Privileg“ mit vielen Verkehrsteilnehmern. Also vielleicht Umwelt- und Klimaschutz? Die Straße müsste umfassend ausgebaut werden, insbesondere der (nicht befahrbare) Abschnitt, der durch den Wald führt, Bäume müssten weichen. Angesichts dieser Maßnahmen habe ich meine Zweifel, dass der Wegfall von „Umwegfahrten der Anlieger zur A2“ insgesamt für eine positive Umweltbilanz sorgt. Bei allem Verständnis für die Sorgen der Nachbarstraßen: Die Strecke Kempstraße/Unter dem Friedhof liegt nicht zuletzt auf der Route der Elterntaxis zur Grundschule – und diese kommen gerade nicht aus dem Faulensiek. Soll also ein Bereich mit wenig Autoverkehr massiv ausgebaut werden, um ihn als neue Durchgangsalternative zu präsentieren – zur Entlastung der benachbarten Straßen? Damit niemand privilegiert ist? Ist das eine zeitgemäße Antwort in Sachen Verkehrsleitung? Warum nicht über eine gezielte Verkehrsberuhigung in den betroffenen Straßen nachdenken - und so insgesamt für weniger Verkehrsstress sorgen? Iris Frohwitter, Porta Westfalica

Bessere Lösungen finden

In Hausberge dauert der Streit um eine Straßensperrung an. In Hausberge dauert der Streit um eine Straßensperrung an.

Die Öffnung der Straße Faulensiek wurde gerade erst zu Beginn des Jahres vom Bezirksausschuss Hausberge einstimmig abgelehnt. Wer ortskundig ist, kann diese Entscheidung gut nachvollziehen: Die gewundene, abschüssige Straße hat einige Engstellen, es gibt keinen durchgängigen Bürgersteig, Fahrzeuge parken entlang der Bordsteine. Der Faulensiek wird gerne von Läufern, Spaziergängern und Schulkindern genutzt, für Radfahrer bietet sich hier eine verkehrsarme, gut befahrbare Verbindung Richtung Lohfeld/Veltheim. Die Anwohner teilen somit ihr „Privileg“ mit vielen Verkehrsteilnehmern.

Also vielleicht Umwelt- und Klimaschutz? Die Straße müsste umfassend ausgebaut werden, insbesondere der (nicht befahrbare) Abschnitt, der durch den Wald führt, Bäume müssten weichen. Angesichts dieser Maßnahmen habe ich meine Zweifel, dass der Wegfall von „Umwegfahrten der Anlieger zur A2“ insgesamt für eine positive Umweltbilanz sorgt. Bei allem Verständnis für die Sorgen der Nachbarstraßen: Die Strecke Kempstraße/Unter dem Friedhof liegt nicht zuletzt auf der Route der Elterntaxis zur Grundschule – und diese kommen gerade nicht aus dem Faulensiek.

Soll also ein Bereich mit wenig Autoverkehr massiv ausgebaut werden, um ihn als neue Durchgangsalternative zu präsentieren – zur Entlastung der benachbarten Straßen? Damit niemand privilegiert ist? Ist das eine zeitgemäße Antwort in Sachen Verkehrsleitung? Warum nicht über eine gezielte Verkehrsberuhigung in den betroffenen Straßen nachdenken - und so insgesamt für weniger Verkehrsstress sorgen?

Iris Frohwitter, Porta Westfalica

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