Besondere Vermittlerrolle Der Konflikt im Nahen Osten droht wieder zu eskalieren. Außenminister Heiko Maas traf sich mit seinem israelischen Amtskollegen und versuchte zu vermitteln. Außenminister Heiko Maas hat eine besondere Vermittlerrolle im NO-Konflikt. Die Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft und der Vorsitz im UN-Sicherheitsrat am 1. Juli stellt uns in eine besondere Verantwortung. Deutschland hat gezeigt, wie man als Aggressor die Folgen des 2. Weltkrieges mit Vertreibung, Gebietsverlusten (Ostpreußen, Pommern usw.) akzeptieren und zu einem friedlichen Miteinander (Russland, Polen) finden kann. Einige EU-Staaten sprechen sich gegen die Pläne Israels aus, Teile des Westjordanlandes seinem Staatsgebiet einzugliedern. Es werden Sanktionen gegen Israel gefordert. Damit wird Israel zum Aggressor gestempelt, obwohl es immer noch von Nachbarn mit der Totalvernichtung bedroht wird. Jede Kriegshandlung führte auch in Europa immer zu Grenzveränderungen. Diese Einsicht zu vermitteln kann eine Aufgabe Deutschlands und Europas sein. Der historische Anspruch des Jüdischen Volkes auf das Land Israel wurde von der internationalen Gemeinschaft auf der San Remo-Konferenz 1920 und den Mandatsentscheidungen des Völkerbundes 1922 anerkannt. Faktisch ist Israels völkerrechtlicher Anspruch auf Judäa und Samaria heutzutage genauso gültig wie die Souveränitätsansprüche des Libanons, Syriens und des Iraks auf ihre jeweiligen Länder, denn deren Besitzansprüche entstammen historisch demselben Ursprung. Der Teilungsplan der UN von 1947 bestätigte den historischen Landanspruch der dort lebenden jüdischen Bevölkerung. Die Gründung eines Palästinenserstaates wurde durch die Kriegserklärung der Nachbarstaaten vereitelt. Man wollte damals wie heute Israel und seine Bewohner vernichten. Dies führte zu 5 Verteidigungskriegen Israels mit Grenzverschiebungen und zu nachfolgenden militärischen Konflikten bis heute (Intifada usw.). Die Mission von Heiko Maas ist schwierig, aber sie möge ihm gelingen. Frieden muss man wollen, dies hat Deutschland und Europa nach dem 2. Weltkrieg erfolgreich gezeigt. Theodor Korella, Minden

Besondere Vermittlerrolle

Der Konflikt im Nahen Osten droht wieder zu eskalieren. Außenminister Heiko Maas traf sich mit seinem israelischen Amtskollegen und versuchte zu vermitteln.

Außenminister Heiko Maas hat eine besondere Vermittlerrolle im NO-Konflikt. Die Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft und der Vorsitz im UN-Sicherheitsrat am 1. Juli stellt uns in eine besondere Verantwortung. Deutschland hat gezeigt, wie man als Aggressor die Folgen des 2. Weltkrieges mit Vertreibung, Gebietsverlusten (Ostpreußen, Pommern usw.) akzeptieren und zu einem friedlichen Miteinander (Russland, Polen) finden kann. Einige EU-Staaten sprechen sich gegen die Pläne Israels aus, Teile des Westjordanlandes seinem Staatsgebiet einzugliedern. Es werden Sanktionen gegen Israel gefordert. Damit wird Israel zum Aggressor gestempelt, obwohl es immer noch von Nachbarn mit der Totalvernichtung bedroht wird. Jede Kriegshandlung führte auch in Europa immer zu Grenzveränderungen. Diese Einsicht zu vermitteln kann eine Aufgabe Deutschlands und Europas sein. Der historische Anspruch des Jüdischen Volkes auf das Land Israel wurde von der internationalen Gemeinschaft auf der San Remo-Konferenz 1920 und den Mandatsentscheidungen des Völkerbundes 1922 anerkannt. Faktisch ist Israels völkerrechtlicher Anspruch auf Judäa und Samaria heutzutage genauso gültig wie die Souveränitätsansprüche des Libanons, Syriens und des Iraks auf ihre jeweiligen Länder, denn deren Besitzansprüche entstammen historisch demselben Ursprung. Der Teilungsplan der UN von 1947 bestätigte den historischen Landanspruch der dort lebenden jüdischen Bevölkerung. Die Gründung eines Palästinenserstaates wurde durch die Kriegserklärung der Nachbarstaaten vereitelt. Man wollte damals wie heute Israel und seine Bewohner vernichten. Dies führte zu 5 Verteidigungskriegen Israels mit Grenzverschiebungen und zu nachfolgenden militärischen Konflikten bis heute (Intifada usw.). Die Mission von Heiko Maas ist schwierig, aber sie möge ihm gelingen. Frieden muss man wollen, dies hat Deutschland und Europa nach dem 2. Weltkrieg erfolgreich gezeigt.

Theodor Korella, Minden

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