Helden der Coronazeit: ZfsL-Minden

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In der Corona-Krise legte das MT die Serie Helden der Krise auf, um Menschen in systemrelevanten Berufen zu portraitieren.

Die Corona-Zeit offenbart die Helden des Alltags: Die Menschen an den Kassen, Pflegerinnen und Pflegern, Ärzte und Ärztinnen oder Eltern. Aber manche Helden sind fast unsichtbar und sind dort, wo sie kaum jemand erwartet. Ich, Azzizah Mahmut, möchte mit diesem Artikel alle Leiterinnen und Leiter und Fachleiterinnen und -leiter des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung in Minden (ZfsL-Minden) zu meinen Helden des Corona-Alltags hervorheben.

Sieben Tage vor meinem 2. Staatsexamen wurden die Schulen aufgrund der Pandemie geschlossen. Die Staatsprüfung zum Eintritt in den Lehrerberuf konnte nicht mehr stattfinden. Es folgten für mich Monate der Ungewissheit, des intransparenten Leistungsdrucks und der Existenzängste.

In dieser Zeit wurde die Leitung des ZfsL`s zum Ermutiger, Ratgeber und Helfer. Sie haben sich für mich und die anderen drei betroffenen Referendare unermüdlich eingesetzt. Durch regelmäßige Anrufe, in und außerhalb ihres Dienstes, haben sie uns Mut zugesprochen und uns aufgebaut. Das ZfsL hat den Auftrag, Lehramtsanwärter und -innen auszubilden und ihnen beizubringen, wie ein guter Unterricht gestaltet wird und was es heißt eine gute Lehrkraft zu sein. Aber das Größte, das sie mir beibringen konnten, war ein großes und aufopferndes Herz zu beweisen und an andere zu denken, in Zeiten wo viele an sich denken.

Danke an das ZfsL-Minden.

Azzizah Mahmut, Herford

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Helden der Coronazeit: ZfsL-MindenIn der Corona-Krise legte das MT die Serie Helden der Krise auf, um Menschen in systemrelevanten Berufen zu portraitieren. Die Corona-Zeit offenbart die Helden des Alltags: Die Menschen an den Kassen, Pflegerinnen und Pflegern, Ärzte und Ärztinnen oder Eltern. Aber manche Helden sind fast unsichtbar und sind dort, wo sie kaum jemand erwartet. Ich, Azzizah Mahmut, möchte mit diesem Artikel alle Leiterinnen und Leiter und Fachleiterinnen und -leiter des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung in Minden (ZfsL-Minden) zu meinen Helden des Corona-Alltags hervorheben. Sieben Tage vor meinem 2. Staatsexamen wurden die Schulen aufgrund der Pandemie geschlossen. Die Staatsprüfung zum Eintritt in den Lehrerberuf konnte nicht mehr stattfinden. Es folgten für mich Monate der Ungewissheit, des intransparenten Leistungsdrucks und der Existenzängste. In dieser Zeit wurde die Leitung des ZfsL`s zum Ermutiger, Ratgeber und Helfer. Sie haben sich für mich und die anderen drei betroffenen Referendare unermüdlich eingesetzt. Durch regelmäßige Anrufe, in und außerhalb ihres Dienstes, haben sie uns Mut zugesprochen und uns aufgebaut. Das ZfsL hat den Auftrag, Lehramtsanwärter und -innen auszubilden und ihnen beizubringen, wie ein guter Unterricht gestaltet wird und was es heißt eine gute Lehrkraft zu sein. Aber das Größte, das sie mir beibringen konnten, war ein großes und aufopferndes Herz zu beweisen und an andere zu denken, in Zeiten wo viele an sich denken. Danke an das ZfsL-Minden. Azzizah Mahmut, Herford