Praktische Vorschläge

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Das MT hatte Mitglieder des Mindener Rats zur Diskussion geladen, über die Ratsarbeit, aber vor allem über die Altersstruktur der Versammlung.

Ein sehr interessanter Artikel der die Probleme mit dem Stadtrat und dessen Arbeit sehr gut aufarbeitet. Die Frage ist aber, ob die Autorin - Monika Jäger - dafür die Richtige ist. Sie ist nämlich gegen Bürgerbeteiligung und -engagement, wie ich leider am eigenen Leib erfahren mußte!

Ein paar rein praktische Vorschläge:

Einrichtung eines Kinder- und Jugendbeirats. Hier sollen die Wünsche und Probleme der Kinder und Jugendlichen besprochen werden.

Streamen der Ratssitzungen im Internet.

Es muss darauf geachtet werden, das der Stadtrat einen Querschnitt aller BürgerInnen der Stadt Minden abbildet.

Ein Einstieg könnte zum Beispiel als "Sachkundiger Bürger" sein, aber bitte dann auch ohne erst in eine Partei eintreten zu müssen, wie man es mir mal gesagt hat. Das kann dann auch der zweite Schritt sein.

Der Rat sollte die Möglichkeit schaffen, auch mal nur für ein Thema jemanden "in seine Runde zuzulassen". In dem Artikel wurde ja mehrfach gesagt, das nicht alles für jeden interessant ist. Interessen können sich wandeln und auch erweitern. Aber der Einstieg könnte auch "monothematisch" sein. Wenn das dann zu vorab festgelegten Uhrzeiten behandelt wird, entspannt das die Arbeit am Thema ganz enorm. Man kommt, bespricht das Thema und verläßt die Ratssitzung danach auch wieder.

Der Rat muss sich öffnen, nicht nur Sitzungen zu bestimmten Zeiten, sondern auch Sprechstunden in der Öffentlichkeit - zum Beispiel zu Marktzeiten und auch in Schulen, Vereinen, ...

Die Uhrzeiten, an denen getagt wird, müssen so gelegt werden, dass sie für jeden Bürger auch "erreichbar" sind.

Matthias Jäger, Minden

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Praktische VorschlägeDas MT hatte Mitglieder des Mindener Rats zur Diskussion geladen, über die Ratsarbeit, aber vor allem über die Altersstruktur der Versammlung. Ein sehr interessanter Artikel der die Probleme mit dem Stadtrat und dessen Arbeit sehr gut aufarbeitet. Die Frage ist aber, ob die Autorin - Monika Jäger - dafür die Richtige ist. Sie ist nämlich gegen Bürgerbeteiligung und -engagement, wie ich leider am eigenen Leib erfahren mußte! Ein paar rein praktische Vorschläge: Einrichtung eines Kinder- und Jugendbeirats. Hier sollen die Wünsche und Probleme der Kinder und Jugendlichen besprochen werden. Streamen der Ratssitzungen im Internet. Es muss darauf geachtet werden, das der Stadtrat einen Querschnitt aller BürgerInnen der Stadt Minden abbildet. Ein Einstieg könnte zum Beispiel als "Sachkundiger Bürger" sein, aber bitte dann auch ohne erst in eine Partei eintreten zu müssen, wie man es mir mal gesagt hat. Das kann dann auch der zweite Schritt sein. Der Rat sollte die Möglichkeit schaffen, auch mal nur für ein Thema jemanden "in seine Runde zuzulassen". In dem Artikel wurde ja mehrfach gesagt, das nicht alles für jeden interessant ist. Interessen können sich wandeln und auch erweitern. Aber der Einstieg könnte auch "monothematisch" sein. Wenn das dann zu vorab festgelegten Uhrzeiten behandelt wird, entspannt das die Arbeit am Thema ganz enorm. Man kommt, bespricht das Thema und verläßt die Ratssitzung danach auch wieder. Der Rat muss sich öffnen, nicht nur Sitzungen zu bestimmten Zeiten, sondern auch Sprechstunden in der Öffentlichkeit - zum Beispiel zu Marktzeiten und auch in Schulen, Vereinen, ... Die Uhrzeiten, an denen getagt wird, müssen so gelegt werden, dass sie für jeden Bürger auch "erreichbar" sind. Matthias Jäger, Minden