Dringende Veränderungen

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Durch die mit der Corona-Krise veränderte Wirtschaftslage hat die Debatte um die Kampa-Halle wieder an Auftrieb gewonnen.

Irgendwie ist es schade, dass immer noch so viele Menschen an der Kampa-Halle festhalten. Klar haben wir das Problem mit dem Haushalt verschuldet durch die Corona-Krise, aber es gibt immerhin ein Leben nach Corona, nur macht unser derzeitiger Bürgermeister mal wieder nichts. Alles beziehungsweise vieles macht wieder auf, aber unsere Verwaltung dreht Däumchen. Normalerweise muss man jetzt Gelder beantragen, oder zumindest mal mit Potenziellen Investoren reden. Dass die Wegschilder der Kampa-Halle noch da sind und noch nicht abgebaut wurden, nichts dagegen unternommen wird, das bestärkt doch all diejenigen, dass sich eventuell doch noch jemand erbarmen wird, die Kampa-Halle wieder zu eröffnen. Aussitzen ist der falsche Weg. Dann die Debatten um mögliche Gutachten, wer weiß was als nächstes kommt. Es ist ermüdend, dass auch da immer wieder Herrn Tomaschewski dann eine
Plattform geboten wird, erneut den Rat damit zu belasten, dass immer wieder Fragen zur Kampa-Halle gestellt werden können. Genauso wie *Wir für Minden* jetzt durch die Krise eine Entscheidung der Sicherheitspoller kippen möchte. Herr Schröder und Herr Ohlemeyer sind nicht durch die Krise gescheitert, sondern weil der Bürger sich im
Nachhinein nicht mehr interessiert, beschlossen ist für die meisten beschlossen. Und da ändert auch ein Bürgerbegehren nichts. Das man jetzt fordert, das Beschlossene rückgängig machen zu wollen, empfinde ich als
falsch. Wofür braucht man den Rat, wenn doch im Nachhinein doch alles zurückgenommen wird. Außerdem kann man die Poller auch noch später installieren, wenn es finanziell besser aussieht. Das die beiden (Tomaschewski & Schröder) im Rat sitzen, halte ich besonders in diesen Tagen für fatal, wer so Aussagen, wie es handelt sich um ein PlemPlem Land oder es fehlt nur noch die Armbinde wie zu NS-Zeiten dann muss man sich Fragen ob die beiden die Richtigen Stadtverordneten sind und sie nicht eine Vorbildfunktion haben sollten. Jedenfalls was öffentliche
Äußerungen angehen. Es muss sich auf jeden Fall etwas ändern. In Sachen Bürgermeister und Stadtrat. Nicht nur den Mund aufmachen, sondern auch Taten folgen lassen. Wir brauchen Zusammenhalt, in der Krise und nach der Krise. Bleiben Sie alle Gesund.

Mark Bergmann, Minden

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Dringende VeränderungenDurch die mit der Corona-Krise veränderte Wirtschaftslage hat die Debatte um die Kampa-Halle wieder an Auftrieb gewonnen. Irgendwie ist es schade, dass immer noch so viele Menschen an der Kampa-Halle festhalten. Klar haben wir das Problem mit dem Haushalt verschuldet durch die Corona-Krise, aber es gibt immerhin ein Leben nach Corona, nur macht unser derzeitiger Bürgermeister mal wieder nichts. Alles beziehungsweise vieles macht wieder auf, aber unsere Verwaltung dreht Däumchen. Normalerweise muss man jetzt Gelder beantragen, oder zumindest mal mit Potenziellen Investoren reden. Dass die Wegschilder der Kampa-Halle noch da sind und noch nicht abgebaut wurden, nichts dagegen unternommen wird, das bestärkt doch all diejenigen, dass sich eventuell doch noch jemand erbarmen wird, die Kampa-Halle wieder zu eröffnen. Aussitzen ist der falsche Weg. Dann die Debatten um mögliche Gutachten, wer weiß was als nächstes kommt. Es ist ermüdend, dass auch da immer wieder Herrn Tomaschewski dann eine Plattform geboten wird, erneut den Rat damit zu belasten, dass immer wieder Fragen zur Kampa-Halle gestellt werden können. Genauso wie *Wir für Minden* jetzt durch die Krise eine Entscheidung der Sicherheitspoller kippen möchte. Herr Schröder und Herr Ohlemeyer sind nicht durch die Krise gescheitert, sondern weil der Bürger sich im Nachhinein nicht mehr interessiert, beschlossen ist für die meisten beschlossen. Und da ändert auch ein Bürgerbegehren nichts. Das man jetzt fordert, das Beschlossene rückgängig machen zu wollen, empfinde ich als falsch. Wofür braucht man den Rat, wenn doch im Nachhinein doch alles zurückgenommen wird. Außerdem kann man die Poller auch noch später installieren, wenn es finanziell besser aussieht. Das die beiden (Tomaschewski & Schröder) im Rat sitzen, halte ich besonders in diesen Tagen für fatal, wer so Aussagen, wie es handelt sich um ein PlemPlem Land oder es fehlt nur noch die Armbinde wie zu NS-Zeiten dann muss man sich Fragen ob die beiden die Richtigen Stadtverordneten sind und sie nicht eine Vorbildfunktion haben sollten. Jedenfalls was öffentliche Äußerungen angehen. Es muss sich auf jeden Fall etwas ändern. In Sachen Bürgermeister und Stadtrat. Nicht nur den Mund aufmachen, sondern auch Taten folgen lassen. Wir brauchen Zusammenhalt, in der Krise und nach der Krise. Bleiben Sie alle Gesund. Mark Bergmann, Minden