Was geschieht mit uns? Die Corona-Krise hält die Welt in Atem. Mehr und mehr drängt sich bei mir der Verdacht auf, dass dieser weltweite furchtbare Schlag der Viren auf Leib und Leben und Vermögen für jeden Menschen auf dieser Welt, egal ob arm oder reich, uns zur Vernunft bringen soll, dass wir lebensnotwendige Dienstleistungen von Menschen plötzlich anders bewerten und honorieren. Die Welt ist gekennzeichnet von Geldgier, Habsucht, Neid, Gewalt, Brutalität und Grausamkeiten. Plötzlich lernen wir Menschen kennen, die aufopfernd und gewissenhaft ihre nicht immer anerkannte Arbeit bis zur Erschöpfung verrichten. Die Wertschätzung verändert sich, eine neue erstaunliche Denkweise macht sich breit. Der Einfallsreichtum vieler Menschen versetzt mich in Erstaunen, längst ausgestorbene Gefühlsanwandlungen kommen plötzlich wieder zum Vorschein wie Barmherzigkeit und Hilfsbereitschaft.Hoffentlich lernen wir nach dieser weltweiten furchtbaren Seuche, dass man Geld nicht essen kann, dass man Menschen, die versuchen, uns am Leben zu erhalten, zukunftig mit mehr Respekt und finanzieller Zuwendung behandeln sollte, dass wir unserem Leben eine andere Wertigkeit geben: die Bescheidenheit! Käthe Müller, Petershagen-Wegholm

Was geschieht mit uns?

Die Corona-Krise hält die Welt in Atem.

Mehr und mehr drängt sich bei mir der Verdacht auf, dass dieser weltweite furchtbare Schlag der Viren auf Leib und Leben und Vermögen für jeden Menschen auf dieser Welt, egal ob arm oder reich, uns zur Vernunft bringen soll, dass wir lebensnotwendige Dienstleistungen von Menschen plötzlich anders bewerten und honorieren. Die Welt ist gekennzeichnet von Geldgier, Habsucht, Neid, Gewalt, Brutalität und Grausamkeiten. Plötzlich lernen wir Menschen kennen, die aufopfernd und gewissenhaft ihre nicht immer anerkannte Arbeit bis zur Erschöpfung verrichten. Die Wertschätzung verändert sich, eine neue erstaunliche Denkweise macht sich breit. Der Einfallsreichtum vieler Menschen versetzt mich in Erstaunen, längst ausgestorbene Gefühlsanwandlungen kommen plötzlich wieder zum Vorschein wie Barmherzigkeit und Hilfsbereitschaft.Hoffentlich lernen wir nach dieser weltweiten furchtbaren Seuche, dass man Geld nicht essen kann, dass man Menschen, die versuchen, uns am Leben zu erhalten, zukunftig mit mehr Respekt und finanzieller Zuwendung behandeln sollte, dass wir unserem Leben eine andere Wertigkeit geben: die Bescheidenheit!

Käthe Müller, Petershagen-Wegholm

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Leserbriefe