Wo bleibt die Glaubwürdigkeit? Mindens Kämmerer Norbert Kresse hat einen neuen Haushaltsentwurf für die Stadt Minden vorgelegt. Darin eingeplant ist die Erhöhung der Grundsteuer B. "Horrormeldung des obersten Mindener und einem der erfahrensten Haushälterer OWLs: die Steuern müssen (wieder einmal) rauf. Plötzlich und angeblich unerwartet fehlen dem Finanzfuchs 10 Millionen. Plötzlich fehlende Gewerbesteuereinnahmen .... man wusste von nichts, und das obwohl doch der Bürgermeister, die Wirtschaftsförderer, die all die übrigen städtisch alimentieren Netzwerker in so intensiven Kontakten zur Wirtschaft stehen. Allein schon wegen der Multi-Halle. Dafür wird ja schon mal punktgenau zu fälligen Abstimmungen von Kresse eine Million aus dem Hut gezaubert. Und jetzt dieses plötzliche Zehn-Millionen-Loch? Das soll glaubwürdig sein? Aber Steuererhöhungen sind ja zum Glück mit dem Kresse-nahen Bürgervertreter, der zur letzten Wahl Bürgermeister von Minden werden konnte, ja nicht zu machen, was ihm auf Facebook ständig von dem, der Minden reparieren wollte, mit seinen eigenen Zitaten vorgehalten wird. Ich bin mal gespannt, wann wer im Rat wieder umfällt und saftige Steuererhöhungen "aus Sachzwängen", wie eine grottenschlechte Renovierungsplanung des Rathauses et cetera durchwinkt." Fritz Pucher, Minden

Wo bleibt die Glaubwürdigkeit?

Mindens Kämmerer Norbert Kresse hat einen neuen Haushaltsentwurf für die Stadt Minden vorgelegt. Darin eingeplant ist die Erhöhung der Grundsteuer B.

"Horrormeldung des obersten Mindener und einem der erfahrensten Haushälterer OWLs: die Steuern müssen (wieder einmal) rauf. Plötzlich und angeblich unerwartet fehlen dem Finanzfuchs 10 Millionen. Plötzlich fehlende Gewerbesteuereinnahmen .... man wusste von nichts, und das obwohl doch der Bürgermeister, die Wirtschaftsförderer, die all die übrigen städtisch alimentieren Netzwerker in so intensiven Kontakten zur Wirtschaft stehen. Allein schon wegen der Multi-Halle. Dafür wird ja schon mal punktgenau zu fälligen Abstimmungen von Kresse eine Million aus dem Hut gezaubert. Und jetzt dieses plötzliche Zehn-Millionen-Loch? Das soll glaubwürdig sein?

Aber Steuererhöhungen sind ja zum Glück mit dem Kresse-nahen Bürgervertreter, der zur letzten Wahl Bürgermeister von Minden werden konnte, ja nicht zu machen, was ihm auf Facebook ständig von dem, der Minden reparieren wollte, mit seinen eigenen Zitaten vorgehalten wird.

Ich bin mal gespannt, wann wer im Rat wieder umfällt und saftige Steuererhöhungen "aus Sachzwängen", wie eine grottenschlechte Renovierungsplanung des Rathauses et cetera durchwinkt."

Fritz Pucher, Minden

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