Sind "Kreationisten" eine Gefahr für den Staat?

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Die Freie Evangelische Schule in Minden war Veranstaltungsort für einen Kreationisten-Kongress. Das MT berichtete.

"Als ich den Artikel im MT gelesen habe, hatte ich den Eindruck, es würde sich hier um eine verfassungsfeindliche Gruppierung handeln, die die Grundfesten unseres Staates untergraben wollte. Aber in Wirklichkeit handelt es sich um Menschen, die ihr Leben auf die Grundlage eines lebendigen Gottes und auf die Bibel gegründet haben. Ich bin auch so einer. Aber das war nicht immer so. Ich bin nicht christlich erzogen worden. Erst als ich eine Begegnung mit diesem lebendigen Gott hatte, habe ich mich ihm zugewandt und seinen Geist empfangen. Das war sogar in einer der großen Volkskirchen. Jetzt wollte ich diesen Gott kennenlernen und habe die Bibel gelesen, Gottesdienste besucht und gebetet. Das Interessante war, dass ich von da an viele Dinge verstehen konnte, bei denen mein Verstand völlig überfordert war. Als ich dann Wunder Gottes (Ereignisse, die wissenschaftlich unerklärlich sind) selbst erlebt habe, wurde mir immer mehr klar, dass dieser Gott mit keiner Wissenschaft erforscht werden kann. Wir leben in einer dreidimensionalen Welt. Gott ist Geist und überdimensional. Da er unser Schöpfer ist, hat er uns auch ein Herstellerhandbuch, die Bibel, mitgegeben, damit wir wissen, wie wir funktionieren und eine gute Lebensqualität haben. Sie zeigt uns auch den Sinn des Lebens auf, für Gott zu leben. Da ich früher selbst ohne Gott gelebt habe, kann ich die Schreiberin des Artikels voll verstehen, dass sie im wahren Christentum eine Gefahr für die Gesellschaft sieht. Aber das Gegenteil ist der Fall, es ist eine Bereicherung. Das haben sogar die Väter unseres Grundgesetzes erkannt und die Religions- und Glaubensfreiheit darin verankert. In der Präambel des GG steht sogar: In Verantwortung vor Gott und den Menschen...Ich wünsche der Schreiberin des Artikels und auch den vielen anderen Menschen, die Gott nicht kennen, eine Begegnung mit dem lebendigen Gott und ihre Sicht wird sich völlig verändern."

Günther Zelle, Porta Westfalica

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Sind "Kreationisten" eine Gefahr für den Staat?Die Freie Evangelische Schule in Minden war Veranstaltungsort für einen Kreationisten-Kongress. Das MT berichtete. "Als ich den Artikel im MT gelesen habe, hatte ich den Eindruck, es würde sich hier um eine verfassungsfeindliche Gruppierung handeln, die die Grundfesten unseres Staates untergraben wollte. Aber in Wirklichkeit handelt es sich um Menschen, die ihr Leben auf die Grundlage eines lebendigen Gottes und auf die Bibel gegründet haben. Ich bin auch so einer. Aber das war nicht immer so. Ich bin nicht christlich erzogen worden. Erst als ich eine Begegnung mit diesem lebendigen Gott hatte, habe ich mich ihm zugewandt und seinen Geist empfangen. Das war sogar in einer der großen Volkskirchen. Jetzt wollte ich diesen Gott kennenlernen und habe die Bibel gelesen, Gottesdienste besucht und gebetet. Das Interessante war, dass ich von da an viele Dinge verstehen konnte, bei denen mein Verstand völlig überfordert war. Als ich dann Wunder Gottes (Ereignisse, die wissenschaftlich unerklärlich sind) selbst erlebt habe, wurde mir immer mehr klar, dass dieser Gott mit keiner Wissenschaft erforscht werden kann. Wir leben in einer dreidimensionalen Welt. Gott ist Geist und überdimensional. Da er unser Schöpfer ist, hat er uns auch ein Herstellerhandbuch, die Bibel, mitgegeben, damit wir wissen, wie wir funktionieren und eine gute Lebensqualität haben. Sie zeigt uns auch den Sinn des Lebens auf, für Gott zu leben. Da ich früher selbst ohne Gott gelebt habe, kann ich die Schreiberin des Artikels voll verstehen, dass sie im wahren Christentum eine Gefahr für die Gesellschaft sieht. Aber das Gegenteil ist der Fall, es ist eine Bereicherung. Das haben sogar die Väter unseres Grundgesetzes erkannt und die Religions- und Glaubensfreiheit darin verankert. In der Präambel des GG steht sogar: In Verantwortung vor Gott und den Menschen...Ich wünsche der Schreiberin des Artikels und auch den vielen anderen Menschen, die Gott nicht kennen, eine Begegnung mit dem lebendigen Gott und ihre Sicht wird sich völlig verändern." Günther Zelle, Porta Westfalica