Hört mich jemand?

veröffentlicht

Die Diskussionen um die Kampa- und Multihalle reißen nicht ab.

"Hallo... Hier ist die Kampa-Halle...... Hört mich jemand?

Hallt es aus dem Innern der Kampa-Halle. Tja... nun ist es auch mir passiert. Ich bin in die Jahre gekommen. wo Elektrifizierung es nicht mehr zulässt, Gäste zu empfangen, zu unterhalten und zu bewirten. Ich kann eben keine Sicherheit mehr bieten. Das wurde mir durch einige Gutachter nachgewiesen.

Dabei sieht man es mir nicht an! Über 40 Jahre gab es bei meinen Feiern kaum was zu meckern. Darum werde ich kämpfen! Bestärkt durch viele Sportveranstaltungen, in denen angeschlagene Protagonisten trotzdem bis zum Schluss gekämpft haben. Unterstützt von zahllosen Bürgern der Stadt und dem Umfeld. Von Unternehmern, die Visionen haben, und klare Konzepte. Denen darf sich die politische Führung nicht verschließen.

Ab heute habe ich wieder Hoffnung. Es wurde vorgeschlagen, die vorhandenen Kabel tot zu legen und druch temporäre zhu ersetzen, was bei Großveranstaltungen sowieso üblich ist.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Eure Kampa-Halle."

Rainer Neppert, Minden

Copyright © Mindener Tageblatt 2019
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Hört mich jemand?Die Diskussionen um die Kampa- und Multihalle reißen nicht ab. "Hallo... Hier ist die Kampa-Halle...... Hört mich jemand? Hallt es aus dem Innern der Kampa-Halle. Tja... nun ist es auch mir passiert. Ich bin in die Jahre gekommen. wo Elektrifizierung es nicht mehr zulässt, Gäste zu empfangen, zu unterhalten und zu bewirten. Ich kann eben keine Sicherheit mehr bieten. Das wurde mir durch einige Gutachter nachgewiesen. Dabei sieht man es mir nicht an! Über 40 Jahre gab es bei meinen Feiern kaum was zu meckern. Darum werde ich kämpfen! Bestärkt durch viele Sportveranstaltungen, in denen angeschlagene Protagonisten trotzdem bis zum Schluss gekämpft haben. Unterstützt von zahllosen Bürgern der Stadt und dem Umfeld. Von Unternehmern, die Visionen haben, und klare Konzepte. Denen darf sich die politische Führung nicht verschließen. Ab heute habe ich wieder Hoffnung. Es wurde vorgeschlagen, die vorhandenen Kabel tot zu legen und druch temporäre zhu ersetzen, was bei Großveranstaltungen sowieso üblich ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Eure Kampa-Halle." Rainer Neppert, Minden