Mehr Achtung für andere!

veröffentlicht

Ein Pfarrer in Vlotho verlässt die Gemeinde. Der Grund: Er und sein Ehemann erfuhren häufig Anfeindungen wegen ihrer sexuellen Orientierung.

"Wir verurteilen Kriege, Antisemitismus, Radikalismus, tägliche Gewalt. Wir kritisieren das ungerechte soziale Verhalten an Schulen, am Arbeitsplatz und in den Medien. Wir bedauern, dass der Ton in der Gesellschaft rau und roh geworden ist.

Ein Pfarrer verlässt seine Gemeinde aufgrund persönlicher Anfeindungen zu seiner Homosexualität. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“! Das geschieht hier nicht. Ändern können wir solch verletzendes Verhalten nur, wenn wir lernen, andere zu achten. Dabei müssen wir zuallererst mit uns selbst beginnen. Unser Bemühen um Selbstachtung führt dazu, das Wesen anderer zu erkennen und zu achten. Lernen wir, uns selbst zu lieben, lernen wir Verständnis für andere Menschen zu entwickeln. Statt mit dem Finger auf andere zu zeigen, über alles zu meckern,zu klagen, zu jammern, lenken wir den Focus auf das, was unser Leben wertvoll macht. Lernen wir, uns selbst zu lieben, uns so anzunehmen, wie wir sind, mit allen Stärken und Schwächen.

Gewiss eine echte persönliche Herausforderung… ein Weg, um die Welt etwas liebevoller zu machen."

Bärbel Langner, Porta Westfalica

Copyright © Mindener Tageblatt 2019
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Mehr Achtung für andere!Ein Pfarrer in Vlotho verlässt die Gemeinde. Der Grund: Er und sein Ehemann erfuhren häufig Anfeindungen wegen ihrer sexuellen Orientierung. "Wir verurteilen Kriege, Antisemitismus, Radikalismus, tägliche Gewalt. Wir kritisieren das ungerechte soziale Verhalten an Schulen, am Arbeitsplatz und in den Medien. Wir bedauern, dass der Ton in der Gesellschaft rau und roh geworden ist. Ein Pfarrer verlässt seine Gemeinde aufgrund persönlicher Anfeindungen zu seiner Homosexualität. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“! Das geschieht hier nicht. Ändern können wir solch verletzendes Verhalten nur, wenn wir lernen, andere zu achten. Dabei müssen wir zuallererst mit uns selbst beginnen. Unser Bemühen um Selbstachtung führt dazu, das Wesen anderer zu erkennen und zu achten. Lernen wir, uns selbst zu lieben, lernen wir Verständnis für andere Menschen zu entwickeln. Statt mit dem Finger auf andere zu zeigen, über alles zu meckern,zu klagen, zu jammern, lenken wir den Focus auf das, was unser Leben wertvoll macht. Lernen wir, uns selbst zu lieben, uns so anzunehmen, wie wir sind, mit allen Stärken und Schwächen. Gewiss eine echte persönliche Herausforderung… ein Weg, um die Welt etwas liebevoller zu machen." Bärbel Langner, Porta Westfalica