Integration erfordert Pflichten

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Clemens Tönnies fiel negativ mit seinen Aussagen zu Afrikanern auf. CDU-Politiker Carsten Linnemann forderte eine Deutschpflicht für Grundschüler.

"Sogar der Papst mahnte die Afrikaner angesichts der Bevölkerungsexplosion, den Nachwuchs zu bremsen. Heute ist es bequemer, sofort in Deutschland mit der Rassismus-Keule zu antworten. Dabei ist es so schade, denn als die Menschen, die mit herzlichem Einsatz in Deutschland bisher halfen, den Strom der Migranten aufzufangen, sehen die Grenzen von noch mehr Zustrom. Denn in den Schulen ist längst sichtbar, dass die Eingliederung der Kinder nur noch zu Lasten des Lernerfolgs aller Kinder geht! Das Erlernen sinnerfassenden Lesens ist ohne Sprachkenntnisse nicht möglich, also ist die Forderung des Herrn Linnemann, Sprachkenntnisse in der Vorschule für diese Kinder mit Sprachdefiziten zu erlangen, völlig richtig und zwingend notwendig, denn wie soll später das Lesen von Aufgaben möglich sein, wenn nicht mal die Gebrauchsanweisung entziffert werden kann! Statt an einem Strang zu ziehen, sorgen Parteien und die, die stets nur Widerrede haben, für Stillstand".

Die Erfahrung mit dem Willen der Migranten, die Sprache zu erlernen, zeigt nämlich, dass sie ihre Kinder wenig fördern. Im Haus läuft den ganzen Tag der Fernsehen in arabischer Sprache, die Eltern sprechen mit den Kindern in ihrer Landessprache, einzig die Kitas und Schulen sind Orte, an denen die Kinder die deutsche Sprachen lernen und das zu Lasten der übrigen Kindern, denn Lerninhalten können nur sehr langsam erteilt werden. Und da wundert man sich, dass immer mehr Privatschulen Zulauf finden?

Daran ist die Politik Schuld, die zwar dafür sorgt, dass in Deutschland jeder mit Nahrung, Wohnung und Geld versorgt wird, nicht aber zuerst mal die Pflichten abmahnt, die für eine Integration nötig sind und zwar von den Migranten!

Unsere Mütter gehen zusätzlich arbeiten, um den Kindern eine Zukunft aufzubauen. Warum kann eine Migrantenfamilie nicht auch dafür sorgen, dass sie selbstständig Sprache erwerben? Warum ist immer zuerst gleich der Widerspruch von Seiten der Politik da, nur um der Partei, die sinnvolle Vorschläge macht, keinen Zuspruch zu gönnen?"

Michaela Greve, Petershagen

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Integration erfordert PflichtenClemens Tönnies fiel negativ mit seinen Aussagen zu Afrikanern auf. CDU-Politiker Carsten Linnemann forderte eine Deutschpflicht für Grundschüler. "Sogar der Papst mahnte die Afrikaner angesichts der Bevölkerungsexplosion, den Nachwuchs zu bremsen. Heute ist es bequemer, sofort in Deutschland mit der Rassismus-Keule zu antworten. Dabei ist es so schade, denn als die Menschen, die mit herzlichem Einsatz in Deutschland bisher halfen, den Strom der Migranten aufzufangen, sehen die Grenzen von noch mehr Zustrom. Denn in den Schulen ist längst sichtbar, dass die Eingliederung der Kinder nur noch zu Lasten des Lernerfolgs aller Kinder geht! Das Erlernen sinnerfassenden Lesens ist ohne Sprachkenntnisse nicht möglich, also ist die Forderung des Herrn Linnemann, Sprachkenntnisse in der Vorschule für diese Kinder mit Sprachdefiziten zu erlangen, völlig richtig und zwingend notwendig, denn wie soll später das Lesen von Aufgaben möglich sein, wenn nicht mal die Gebrauchsanweisung entziffert werden kann! Statt an einem Strang zu ziehen, sorgen Parteien und die, die stets nur Widerrede haben, für Stillstand". Die Erfahrung mit dem Willen der Migranten, die Sprache zu erlernen, zeigt nämlich, dass sie ihre Kinder wenig fördern. Im Haus läuft den ganzen Tag der Fernsehen in arabischer Sprache, die Eltern sprechen mit den Kindern in ihrer Landessprache, einzig die Kitas und Schulen sind Orte, an denen die Kinder die deutsche Sprachen lernen und das zu Lasten der übrigen Kindern, denn Lerninhalten können nur sehr langsam erteilt werden. Und da wundert man sich, dass immer mehr Privatschulen Zulauf finden? Daran ist die Politik Schuld, die zwar dafür sorgt, dass in Deutschland jeder mit Nahrung, Wohnung und Geld versorgt wird, nicht aber zuerst mal die Pflichten abmahnt, die für eine Integration nötig sind und zwar von den Migranten! Unsere Mütter gehen zusätzlich arbeiten, um den Kindern eine Zukunft aufzubauen. Warum kann eine Migrantenfamilie nicht auch dafür sorgen, dass sie selbstständig Sprache erwerben? Warum ist immer zuerst gleich der Widerspruch von Seiten der Politik da, nur um der Partei, die sinnvolle Vorschläge macht, keinen Zuspruch zu gönnen?" Michaela Greve, Petershagen