Verbieten ist prima

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Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, plant, Plastiktüten generell verbieten zu lassen.

Verbieten ist prima! Zunächst würde ich kompetenzbefreite Politiker wie die Bundesministerin Schulze verbieten. Dann müssten sinnlose Klimaziele verboten werden, die sich Deutschland selbst auferlegt hat und an denen es gerade grandios scheitert. Scheitern an sich wäre ja nicht so schlimm, passiert. Aber das unsere Politiker Fantasieziele formulieren, keinen Plan davon haben, wie diese zu erreichen sind und jetzt mit sinnlosen Verboten um sich schlagen und zu Lasten des Bürgers in hektischen Aktionismus verfallen ist gelinde gesagt eine Frechheit. Was wir in der Politik gerade sehen ist unfassbares Stückwerk von Ahnungslosen.

Wer schützt uns endlich vor dieser Frau? Erst mussten wir sie in NRW ertragen und nun das ganze Land. Will oder kann die SPD nicht erkennen, das Typen wie die Bundesministerin für ihren Abwärtstrend mit verantwortlich sind? Sie hat Politologie und Germanistik studiert - mittlerweile ja Anforderungsprofil für Entscheider und Meinungsmacher in Politik und Journaille. Praktisch keiner von denen wäre in der Lage aus eigener Kraft wirtschaftlich zu bestehen.

Liebe SPD, ihr habt euch soweit von der Bevölkerung entfernt, weiter geht es nicht mehr, es gibt andere Themen, die viel wichtiger sind als der Klimawahn, erklärt einem Arbeitnehmer, der Jahrzehnte für sein Haus gebuckelt hat als Vorsorge fürs Alter, dass er jetzt noch mal zigtausende von Euro für eine neue Ölheizung nachschieben soll, so dass es der Bundesministerin gefällt. Die Energiewende ist schon gescheitert, die Rentenpolitik auch, SPD eine Partei im Todeskampf.

Die einzelnen Ministerien, inzwischen auch auf Landesebene, scheinen sich in einem Wettbewerb für Klimaschutz zu befinden. Aus jedem Ressort werden Vorschläge zur CO2-Reduzierung eingebracht. Fast schon wie bei einer Auktion.

Und genau das spiegelt ein ganz spezielles Problem aller Bundesregierungen unter Angela Merkel wider. Es ist ein einziges Stückwerk, weil es mal wieder keinen Plan und keine klare Linie gibt . Das kennen wir bereits vom Ausstieg aus der Atomenergie, das kennen wir von den Problemen bei den erneuerbaren Energien (Speicherung beziehungsweise Transport des Stroms) und wir kennen es vom Umgang mit der Anfangs völlig unkontrollierten Zuwanderung und den Fragen der Integration. Es wird/wurde immer einfach erstmal "gemacht" und nachgedacht erst immer viel viel später. Die Zukunft ist elektrisch. Aber einen wirklichen Plan haben sie auch dafür nicht. Wenn die Atomkraftwerke demnächst abgeschaltet werden, folgen bald auch die Kohle/Braunkohlekraftwerke. Ich frage mich, wo dann der Strom für die vielen Millionen Elektroautos, die dann überwiegend in der Nacht aufgeladen werden, herkommen soll.

Eventuell sollte mal irgendjemand den Damen und Herren und Diversen im Kabinett einmal sagen, dass dies alles keine Übung ist und hier ein Staat geführt und zukunftsfest gemacht werden muss. Also mal oben anfangen. Wir sind eine Exportnation, wir müssen also international wettbewerbsfähig sein. Diesem Ziel müssen sich alle Maßnahmen ökologisch, ökonomisch und sozialverträglich unterordnen.

Nochmals zum Thema zurück. Deutschland will also Klimaziele einhalten, um einen Beitrag zur Verringerung des globalen CO2-Ausstoß zu leisten. Prima! Der Anteil von Deutschland am globalen Ausstoß beträgt zwei Prozent, das sind 800 Mio Tonnen pro Jahr. Würde Deutschland alles abschalte, wirklich alles kommt jetzt eine Frage, die selbst die Bundesministerin verstehen sollte. Was hätte das global für einen Effekt und was würde das in Deutschland ändern? Ich sage es ihnen global passiert NICHTS und in Deutschland gehen wir zurück ins Mittelalter. Aber die gute Nachricht, ist wir bräuchten dann auch keine Plastiktüten mehr, weil es nichts mehr zu kaufen geben würde. Die Bundesministerin sollte darüber, wenn sie mit Personenschutz in ihrem AUDI A8 nach Hause fährt, darüber nachdenken.

Heinz-Gerhard de Groot, Petershagen

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Verbieten ist primaSvenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, plant, Plastiktüten generell verbieten zu lassen. Verbieten ist prima! Zunächst würde ich kompetenzbefreite Politiker wie die Bundesministerin Schulze verbieten. Dann müssten sinnlose Klimaziele verboten werden, die sich Deutschland selbst auferlegt hat und an denen es gerade grandios scheitert. Scheitern an sich wäre ja nicht so schlimm, passiert. Aber das unsere Politiker Fantasieziele formulieren, keinen Plan davon haben, wie diese zu erreichen sind und jetzt mit sinnlosen Verboten um sich schlagen und zu Lasten des Bürgers in hektischen Aktionismus verfallen ist gelinde gesagt eine Frechheit. Was wir in der Politik gerade sehen ist unfassbares Stückwerk von Ahnungslosen. Wer schützt uns endlich vor dieser Frau? Erst mussten wir sie in NRW ertragen und nun das ganze Land. Will oder kann die SPD nicht erkennen, das Typen wie die Bundesministerin für ihren Abwärtstrend mit verantwortlich sind? Sie hat Politologie und Germanistik studiert - mittlerweile ja Anforderungsprofil für Entscheider und Meinungsmacher in Politik und Journaille. Praktisch keiner von denen wäre in der Lage aus eigener Kraft wirtschaftlich zu bestehen. Liebe SPD, ihr habt euch soweit von der Bevölkerung entfernt, weiter geht es nicht mehr, es gibt andere Themen, die viel wichtiger sind als der Klimawahn, erklärt einem Arbeitnehmer, der Jahrzehnte für sein Haus gebuckelt hat als Vorsorge fürs Alter, dass er jetzt noch mal zigtausende von Euro für eine neue Ölheizung nachschieben soll, so dass es der Bundesministerin gefällt. Die Energiewende ist schon gescheitert, die Rentenpolitik auch, SPD eine Partei im Todeskampf. Die einzelnen Ministerien, inzwischen auch auf Landesebene, scheinen sich in einem Wettbewerb für Klimaschutz zu befinden. Aus jedem Ressort werden Vorschläge zur CO2-Reduzierung eingebracht. Fast schon wie bei einer Auktion. Und genau das spiegelt ein ganz spezielles Problem aller Bundesregierungen unter Angela Merkel wider. Es ist ein einziges Stückwerk, weil es mal wieder keinen Plan und keine klare Linie gibt . Das kennen wir bereits vom Ausstieg aus der Atomenergie, das kennen wir von den Problemen bei den erneuerbaren Energien (Speicherung beziehungsweise Transport des Stroms) und wir kennen es vom Umgang mit der Anfangs völlig unkontrollierten Zuwanderung und den Fragen der Integration. Es wird/wurde immer einfach erstmal "gemacht" und nachgedacht erst immer viel viel später. Die Zukunft ist elektrisch. Aber einen wirklichen Plan haben sie auch dafür nicht. Wenn die Atomkraftwerke demnächst abgeschaltet werden, folgen bald auch die Kohle/Braunkohlekraftwerke. Ich frage mich, wo dann der Strom für die vielen Millionen Elektroautos, die dann überwiegend in der Nacht aufgeladen werden, herkommen soll. Eventuell sollte mal irgendjemand den Damen und Herren und Diversen im Kabinett einmal sagen, dass dies alles keine Übung ist und hier ein Staat geführt und zukunftsfest gemacht werden muss. Also mal oben anfangen. Wir sind eine Exportnation, wir müssen also international wettbewerbsfähig sein. Diesem Ziel müssen sich alle Maßnahmen ökologisch, ökonomisch und sozialverträglich unterordnen. Nochmals zum Thema zurück. Deutschland will also Klimaziele einhalten, um einen Beitrag zur Verringerung des globalen CO2-Ausstoß zu leisten. Prima! Der Anteil von Deutschland am globalen Ausstoß beträgt zwei Prozent, das sind 800 Mio Tonnen pro Jahr. Würde Deutschland alles abschalte, wirklich alles kommt jetzt eine Frage, die selbst die Bundesministerin verstehen sollte. Was hätte das global für einen Effekt und was würde das in Deutschland ändern? Ich sage es ihnen global passiert NICHTS und in Deutschland gehen wir zurück ins Mittelalter. Aber die gute Nachricht, ist wir bräuchten dann auch keine Plastiktüten mehr, weil es nichts mehr zu kaufen geben würde. Die Bundesministerin sollte darüber, wenn sie mit Personenschutz in ihrem AUDI A8 nach Hause fährt, darüber nachdenken. Heinz-Gerhard de Groot, Petershagen