Bitte offene Aufklärung statt Pflicht

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Gesundheitsminister Jens Spahn plant, eine Impfpflicht gegen Masern einzuführen.

Mit großer Besorgnis habe ich vom Entwurf des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn zum sogenannten „Masernschutzgesetz“ und der damit verbundenen Impfpflicht gehört.

Ich stelle mich nicht gegen eine Impfung im Generellen, sondern äußere vor allem meine Bedenken an der Art und Weise der Darstellung von Impfungen in der Öffentlichkeit und fordere eine transparente, offene und ehrliche Impfaufklärung.

Der Anlass für die Einführung einer Impfpflicht steht in keinem Verhältnis zu den daraus resultierenden Freiheitsbeschränkungen, die einem ganzen Volk aufgezwungen werden. Da sowohl von Erkrankungen, als auch von der Impfung Risiken ausgehen, ist es unbedingt der persönlichen Entscheidung jedes einzelnen Menschen zu überlassen, welches dieser beiden Risiken er/sie eingehen möchte. Jeder Mensch, und Eltern für ihre Kinder, müssen die Möglichkeit haben, nach ehrlicher Aufklärung für sich selbst zu entscheiden. Mit bereits geringer Nachforschung lässt sich erkennen, dass sowohl von Seiten der Politik als auch der Medien eine völlig verdrehte Faktenlage präsentiert wird. Alleine der Blick auf die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes zeigt, dass es keine vorliegende Epidemie, nicht einmal eine hohe Anzahl an Masernerkrankten, geschweige denn viele Todesfälle bedingt durch diese Krankheit gibt.

Es gibt eine große Anzahl von Ärzten und Wissenschaftlern, ja sogar das RKI und die STIKO, sowie der Ethikrat, die sich gegen eine Impfpflicht ausgesprochen haben. Ebenso gibt es eine große Anzahl Ärzte und Wissenschaftler, die auch den Sinn, den Nutzen sowie die Sicherheit von Impfungen infrage stellen. Wo führt das hin, wenn Eltern nicht mehr entscheiden dürfen, was gut für ihre Kinder ist, wenn Nichtimpfen die Berufswahl einschränkt, wenn Ungeimpfte ausgegrenzt, gemobbt und diskriminiert werden. Wenn Nebenwirkungen der Beipackzettel als unbewiesen gelten, wenn Impfopfer jahrelang um Anerkennung kämpfen müssen, wenn freies Reisen ohne europäische Impfkarte bald der Vergangenheit gehört, wenn jährlich 3.000 gemeldete Impfkomplikationen ignoriert werden, wenn Familien auseinander gerissen werden deswegen?

Der Staat zwingt uns nicht dazu sich operieren zu lassen. Wir können jede Behandlung jederzeit ablehnen, eben weil es Körperverletzung ist. Oder sind Sie auch für eine Blinddarmentfernungspflicht? Präventiv natürlich. Wenn wir schon mal dabei sind, können wir auch die Blutspendepflicht einführen. Einmal im Monat wird allen ein Liter Blut abgesaugt, sonst kommt die Polizei. Aber ist ja für einen guten Zweck, oder nicht? Sehen Sie wohin das führt, wenn man dem Staat Macht über medizinische Eingriffe gibt?!

Natalie Wilms, Hille

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Bitte offene Aufklärung statt PflichtGesundheitsminister Jens Spahn plant, eine Impfpflicht gegen Masern einzuführen. Mit großer Besorgnis habe ich vom Entwurf des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn zum sogenannten „Masernschutzgesetz“ und der damit verbundenen Impfpflicht gehört. Ich stelle mich nicht gegen eine Impfung im Generellen, sondern äußere vor allem meine Bedenken an der Art und Weise der Darstellung von Impfungen in der Öffentlichkeit und fordere eine transparente, offene und ehrliche Impfaufklärung. Der Anlass für die Einführung einer Impfpflicht steht in keinem Verhältnis zu den daraus resultierenden Freiheitsbeschränkungen, die einem ganzen Volk aufgezwungen werden. Da sowohl von Erkrankungen, als auch von der Impfung Risiken ausgehen, ist es unbedingt der persönlichen Entscheidung jedes einzelnen Menschen zu überlassen, welches dieser beiden Risiken er/sie eingehen möchte. Jeder Mensch, und Eltern für ihre Kinder, müssen die Möglichkeit haben, nach ehrlicher Aufklärung für sich selbst zu entscheiden. Mit bereits geringer Nachforschung lässt sich erkennen, dass sowohl von Seiten der Politik als auch der Medien eine völlig verdrehte Faktenlage präsentiert wird. Alleine der Blick auf die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes zeigt, dass es keine vorliegende Epidemie, nicht einmal eine hohe Anzahl an Masernerkrankten, geschweige denn viele Todesfälle bedingt durch diese Krankheit gibt. Es gibt eine große Anzahl von Ärzten und Wissenschaftlern, ja sogar das RKI und die STIKO, sowie der Ethikrat, die sich gegen eine Impfpflicht ausgesprochen haben. Ebenso gibt es eine große Anzahl Ärzte und Wissenschaftler, die auch den Sinn, den Nutzen sowie die Sicherheit von Impfungen infrage stellen. Wo führt das hin, wenn Eltern nicht mehr entscheiden dürfen, was gut für ihre Kinder ist, wenn Nichtimpfen die Berufswahl einschränkt, wenn Ungeimpfte ausgegrenzt, gemobbt und diskriminiert werden. Wenn Nebenwirkungen der Beipackzettel als unbewiesen gelten, wenn Impfopfer jahrelang um Anerkennung kämpfen müssen, wenn freies Reisen ohne europäische Impfkarte bald der Vergangenheit gehört, wenn jährlich 3.000 gemeldete Impfkomplikationen ignoriert werden, wenn Familien auseinander gerissen werden deswegen? Der Staat zwingt uns nicht dazu sich operieren zu lassen. Wir können jede Behandlung jederzeit ablehnen, eben weil es Körperverletzung ist. Oder sind Sie auch für eine Blinddarmentfernungspflicht? Präventiv natürlich. Wenn wir schon mal dabei sind, können wir auch die Blutspendepflicht einführen. Einmal im Monat wird allen ein Liter Blut abgesaugt, sonst kommt die Polizei. Aber ist ja für einen guten Zweck, oder nicht? Sehen Sie wohin das führt, wenn man dem Staat Macht über medizinische Eingriffe gibt?! Natalie Wilms, Hille