Jungen nicht vergessen

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Noch immer gibt es in einigen Ländern die Praxis der Genitalverstümmelung an Mädchen. Das MT berichtete.

Neben den grausamen Verstümmelungen an Mädchen und Frauen durch die Beschneidung von Genitalien sollte man nicht vergessen, dass es ebenso weiterhin auch die Beschneidung von Jungen gibt. Diese wird in der Regel schon bei Säuglingen, meistens aus religiösen Gründen, vorgenommen und wurde vom Gesetzgeber ausdrücklich erlaubt, obwohl es sich tatsächlich um eine Körperverletzung handelt. Auch hier handelt es sich um eine unnötige und nicht rückgängig zu machende Verstümmelung, die in der Regel aufgrund von archaisch anmutenden religiösen Traditionen vorgenommen wird. Diese aus meiner Ansicht aufgrund falsch verstandener religiöser Toleranz zugelassene Handhabung sollte dringend bei nicht religionsmündigen Kinder verboten werden.

Ebenso sollte der Gesetzgeber umgehend die Tötung von Tieren durch Schächtung verbieten, die auch enge besonders grausame und unnötige Form der Schlachtung darstellt.

Matthias Herbusch, Minden

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Jungen nicht vergessenNoch immer gibt es in einigen Ländern die Praxis der Genitalverstümmelung an Mädchen. Das MT berichtete. Neben den grausamen Verstümmelungen an Mädchen und Frauen durch die Beschneidung von Genitalien sollte man nicht vergessen, dass es ebenso weiterhin auch die Beschneidung von Jungen gibt. Diese wird in der Regel schon bei Säuglingen, meistens aus religiösen Gründen, vorgenommen und wurde vom Gesetzgeber ausdrücklich erlaubt, obwohl es sich tatsächlich um eine Körperverletzung handelt. Auch hier handelt es sich um eine unnötige und nicht rückgängig zu machende Verstümmelung, die in der Regel aufgrund von archaisch anmutenden religiösen Traditionen vorgenommen wird. Diese aus meiner Ansicht aufgrund falsch verstandener religiöser Toleranz zugelassene Handhabung sollte dringend bei nicht religionsmündigen Kinder verboten werden. Ebenso sollte der Gesetzgeber umgehend die Tötung von Tieren durch Schächtung verbieten, die auch enge besonders grausame und unnötige Form der Schlachtung darstellt. Matthias Herbusch, Minden